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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 11.04.2015

50 Jahre deutsch-israelische BeziehungenGespräche in Israel

Auswanderer aus Deutschland erzählen über ihre neue Heimat

Vorgestellt von Margarete Wohlan

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Blick auf den Jerusalemer Tempelberg mit Felsendom und Klagemauer (picture alliance / dpa/ Marius Becker)
Der Felsendom auf dem Tempelberg ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Jerusalems. (picture alliance / dpa/ Marius Becker)

"Es gibt in Israel kein Gespräch, in dem nicht die Situation des ganzen Landes enthalten wäre", resümiert der Autor, nachdem er im Frühjahr 1971 aus Israel zurückgekommen ist. "Die Dynamik liegt nicht nur im Aufbau, sondern auch in den Menschen, die das Land aufbauen."

Diese Menschen lässt Dieter Hasselblatt zu Wort kommen und erlebt - als Westdeutscher, wie er selbst sagt - Verblüffendes, Überraschendes und Ermutigendes.

1971, vier Jahre nach dem Sechstagekrieg, erscheint noch viel in Bewegung, irgendwie unfertig. Es gibt Probleme bei der Integration, weil Menschen verschiedener Nationalität einwandern; Diskussionen über das israelische Nationalgefühl und das Verhältnis zu den Arabern. Der Militärdienst gewinnt bei den Jugendlichen an Bedeutung, weil ihre Chancen danach auf Job und Wohnung enorm steigen.

Gleichzeitig verändert sich langsam das Verhältnis der Israelis zu den Deutschen - und auch der Humor ist im Wandel. Wir wiederholen diese Sendung im Rahmen unseres Programmschwerpunkts "50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel - 1965 - 2015".

Von Dieter Hasselblatt
DLF 1971

 

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