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Interview / Archiv | Beitrag vom 20.04.2019

30 Jahre Gameboy Die Revolution des Computerspiels

Stephan Freundorfer im Gespräch mit Ute Welty

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Ein Kind spielt auf einem originalen Game Boy das Spiel Tetris. (imago)
Mit dem Gameboy wurde das Spielen zur tragbaren Alltagsbeschäftigung überall. (imago)

Vor 30 Jahren brachte das Unternehmen Nintendo den ersten Gameboy auf den Markt. Das kleine Gerät wurde zu einer der erfolgreichsten Spielekonsolen. Der Journalist und Spiele-Historiker Stephan Freundorfer erinnert an die Begeisterung.

30 Jahre ist der Gameboy nun schon alt: Am 21. April 1989 kam er auf den Markt, zunächst in Japan. Die tragbare Spielekonsole von Nintendo hat eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Der Gameboy in der Modellvariante Classic und in den Weiterentwicklungen als Pocket oder Color wurde bis zum Jahr 2003 etwa 119 Millionen Mal verkauft und gab der "Generation Gameboy" einen einprägsamen Namen. Der Gameboy holte die Videogames aus den Spielhallen und sorgte dafür, dass es heute ganz normal ist, auch unterwegs und in der Öffentlichkeit zu spielen.

Breites Publikum 

"Der Gameboy hat es geschafft, Spielen portabel zu machen", sagte der Journalist und Spiele-Historiker Stephan Freundorfer im Deutschlandfunk Kultur. Plötzlich sei es möglich gewesen, überall zu spielen. Er habe ihn selbst bei jeder Gelegenheit aus der Tasche herausgezogen, beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder langweilen Familienfesten. Der Gameboy habe das Spielen durch das simple Puzzlespiel "Tetris" ein breites Publikum und auch viele Frauen angezogen. "Mütter haben angefangen zu spielen, Omas haben angefangen zu spielen."

(gem)

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