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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 17.03.2019

2695. Ausgabe: Rätseln Sie mit!Zwei Silben und sechs Buchstaben

Von Ralf Bei der Kellen

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Eine Frau blickt am Mittwoch (08.11.2010) in Waldkirch (Kreis Emmendingen) durch eine aufgerissene Öffnung an einem mit Packpapier verdeckten Schaufenster. (picture alliance / dpa / Rolf Haid)
Fragen über Fragen: Rätseln Sie mit! (picture alliance / dpa / Rolf Haid)

Am 17. März 1804 wurde Friedrich Schillers Drama "Wilhelm Tell" uraufgeführt – in der Regie von Johann Wolfgang von Goethe. Passend zum Stück um den Schweizer Freiheitskämpfer ging es in dieser Ausgabe des Sonntagsrätsels um die Freiheit.

1. Frage
Die Uraufführung von Schillers "Wilhelm Tell" war nicht das erste Mal, dass diese Geschichte auf die Bühne kam. Bereits 1766 war eine Tragödie mit dem Titel "Guillaume Tell" aus der Feder von Antoine-Marin Lemierre uraufgeführt worden. Aus dieser machte 1791 André-Ernest-Modeste Grétry eine Oper gleichen Titels. Schillers Tell wurde schließlich 1829 auf die Opernbühne gebracht. Aus dem Familiennamen des Komponisten dieser vieraktigen Oper wird gesucht: der dritte oder der vierte Buchstabe.

2. Frage
In einer Demokratie ist der einzelne Mensch grundsätzlich frei. Aber auch diese Freiheit hat Grenzen – allen voran die berüchtigten "ökonomischen Sachzwänge". 1985 nahm ein aus Österreich stammender Kabarettist und Musiker ein Lied auf mit dem Titel "Meine Freiheit – Deine Freiheit". Für ihn, so scheint es, endet die Freiheit des einen dort, wo die finanziellen Interessen des anderen beginnen. Geboren wurde der Künstler am 18. Juli 1922 in Wien, 1943 nahm er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an, gestorben ist er am 22. November 2011 in Salzburg. Aus seinem Familiennamen wird gesucht: der erste Buchstabe.

3. Frage
1960 erschien das Buch "Born Free" der britisch-österreichischen Naturforscherin Joy Adamson. Darin beschreibt sie ihr Zusammenleben mit Elsa. Allerdings ist Elsa keine Person, sondern ein Tier. Nachdem Adamson es aufgezogen hat, entlässt sie es schließlich zurück in die Freiheit. 1965 wurde das Buch erfolgreich verfilmt. Für das Titellied "Born Free" erhielt der Filmkomponist John Barry, der den meisten als Schöpfer der James-Bond-Titelmelodie bekannt sein dürfte, prompt einen Oscar. Und was für ein Tier ist Elsa? Der erste Buchstabe aus diesem Wort ist der gesuchte.

4. Frage
Zu Musik Nummer vier soll eine 1979 in Berlin geborene Liedermacherin erraten werden. Früher war sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Straßensängerin auch als "Die Kleingeldprinzessin" bekannt. Ihr 2018 erschienenes Album trägt den Titel "Die Freiheit". Gesucht wird aus dem Künstlervornamen dieser Dame: der vierte, der letzte Buchstabe.

5. Frage
Ebenfalls aus dem Jahr 2018 stammt das fünfte Stück Musik. Und obwohl es sehr modern klingt, stammt es doch von einem alten Bekannten. In der Sendung zu hören war die zweisprachige Fassung seines Liedes "La Liberté". Es beginnt auf Französisch und endet in der Muttersprache des Künstlers. Der Name des am 14. März 1945 in Utrecht geborenen Allroundtalents besteht aus drei Wörtern. Bitte notieren Sie: vom zweiten oder vom dritten Wort den ersten Buchstaben.

6. Frage
Um wirklich frei sein zu können, muss man auch wissen, wovon man frei sein will. Das befand 1973 ein 1944 in Herne Bay in der britischen Grafschaft Kent geborener Singer-Songwriter. In den späten 1960er Jahren war er zunächst Bassist der Band The Soft Machine. Das in der Sendung gehörte Lied "Hymn" ist eines der ernsthaftesten Lieder aus seiner Feder – vielleicht, weil in seinem Text ausnahmsweise mal keine Banane vorkommt. Immerhin trug das Album, vom dem das Stück stammt, den Titel "Bananamour". Gesucht wird: aus dem Vornamen des Sängers der zweite oder aus seinem Familiennamen der dritte Buchstabe.

Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 8503 29 5608.

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