Klangkunst, vom 08.01.2016, 00:05 Uhr

100 Jahre DadaDadaphon. Hommage à Dada

Von Paul Pörtner

Gezielte Unlogiken, beunruhigende Widersprüche und Zufälle, Dilettantismus, Negation und Antithese: Dada ist vieles. Doch Dada war und ist vorbei.

Das Cabaret Voltaire in Zürich. (imago)
Das Cabaret Voltaire in Zürich. (imago)

1974, rund sechzig Jahre nach dem Urknall der Moderne, fragen sich Paul Pörtner und Manfred Niehaus: Was bedeutet uns Dada heute? Denn "die Wirkung Dadas auf die Kunst und Literatur unserer Zeit ist ja unverkennbar, aber eigentlich noch nicht hinreichend geklärt." (Paul Pörtner)

Aus Dada-Spielanweisungen entstand eine spontane Revue und Hommage. Dabei wollte man "weder den Dada von gestern feiern, noch Neo-Dada machen", denn "was Dada ausmacht, ist Lebendigkeit"

Mit: Eberhard Feik, Günther Sauer, Michael Thomas und einem Männerchor
Komposition: Manfred Niehaus
Produktion: WDR 1974

Länge: 54'30

 

Paul Pörtner (1925-1984) war ein deutscher Schriftsteller, Regisseur, Radio- und Theatermacher.

Dadaistin Emmy Hennings - "Ein ganz radikaler Mensch am Rande der Existenz"
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 08.09.2015)

Dada-Manifest "Letzte Lockerung" - Handbuch für amouröse Hochstapler
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 28.01.2015)

Unsichtbares an den Tag bringen
(Deutschlandfunk, Kultur heute, 15.05.2013)

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