Seit 10:07 Uhr Lesart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 10:07 Uhr Lesart
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.09.2013

"Zu allem eine heftige Meinung"

Iris Radisch erinnert an Marcel Reich-Ranicki

Podcast abonnieren
Marcel Reich-Ranicki kurz vor seinem 80. Geburtstag (picture alliance / dpa)
Marcel Reich-Ranicki kurz vor seinem 80. Geburtstag (picture alliance / dpa)

Das "Literarische Quartett" habe Marcel Reich-Ranicki wie ein Musikstück dirigiert, sagt "Zeit"-Feuilletonchefin Iris Radisch. Niemand habe sich je auf sein Wohlwollen verlassen können. Die Literatur sei für ihn nach eigener Aussage sein "tragbares Vaterland" gewesen.

Marcel Reich-Ranicki sei niemals gemütlich oder runtergedimmt gewesen: "Er war immer dieser Mann, der sofort da war, der sofort auf 180 war, der sich für alles brennend interessierte, der zu allem eine heftige Meinung hatte, der (...) alles immer wissen wollte, von einer unglaublichen Neugierde war."

Das vollständige Gespräch mit Iris Radisch können Sie in unserem Audio-on-Demand-Angebot bis zum 18. Februar 2014 als MP3-Audio hören.

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

Neu im Kino: "Dunkirk"Kein Kriegsfilm im herkömmlichen Sinne
Szene aus Christopher Nolans "Dunkirk" (Courtesy of Warner Bros. Pictures)

1940 waren über 350.000 alliierte Soldaten in der französischen Stadt Dünkirchen eingekesselt. Sie wurden in einer halsbrecherischen Aktion evakuiert. Davon erzählt Christopher Nolan in "Dunkirk" - und das ganz ohne Helden, dafür mit kunstvoll verschachtelten Zeitebenen.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur