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Sonntag, 17.12.2017

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 31.05.2017

Yoga, Bollywood, KinderarbeitIndien: Land voller Widersprüche

Von Antje Stiebitz

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(picture alliance / dpa / Geoff Caddick)
Tänzerinnen beim Hindu-Festival Jabmashtami im Hare Krishna Tempel in Aldernham (picture alliance / dpa / Geoff Caddick)

Indien: Duftende Speisen, farbenprächtige Saris oder Bollywood-Tänzerinnen verlocken uns, Yoga ist tief in unseren kulturellen Alltag eingedrungen, spirituelle Meister finden ein hingebungsvolles Publikum. Auf der anderen Seite schuften Kinder in Steinbrüchen, vergewaltigte Frauen schockieren uns. Eine Reise durch ein widersprüchliches Land.

Der Subkontinent Indien fasziniert seit mindestens zwei Jahrhunderten die europäischen Gemüter und dient als Projektionsfläche für unsere unerfüllten Sehnsüchte.

Eine junge indische Braut steht während einer Massenhochzeit zwischen anderen Frauen und Männern. (AFP / Sam Panthaky)Zu Indien gehören immer prachtvolle Farben: Braut während einer Massenhochzeit (AFP / Sam Panthaky)

Als in den 1960er- und 70er-Jahren tausende Hippies nach Indien pilgerten, erreichte der "Indien-Traum" einen Höhepunkt.

Bewohner gehen zwischen Häusern in dem Slum Shastri Park am Fluß Yamuna im Osten von Delhi, Indien. In der 30-40 Jahre alten Siedlung Shastri Park nahe der gleichnamigen Metrostation leben ca. 18.000 Menschen auf engstem Raum. (Christian Charisius/dpa )Slum in Neu Delhi: 18.000 Menschen auf engstem Raum (Christian Charisius/dpa )

Auch unsere Autorin zieht es immer wieder nach Indien - sie ist von dem Subkontinent bezaubert und verstört gleichermaßen. Ist der Hippie-Traum von Indien real? Und welchen Realitäten muss man sich stellen, wenn man heute durch Indien reist?

Viele Kinder in Indien müssen arbeiten, meist in Textilfabriken. Man sieht einen Jungen, der Stoffe auf der Schulter trägt. (JEWEL SAMAD / AFP)Viele Kinder in Indien müssen arbeiten, oft in Textilfabriken (JEWEL SAMAD / AFP)

Diese und viele andere Fragen beantwortet Antje Stiebitz in einem Deutschlandfunk Kultur-Feature.
Das Manuskript im pdf-Format finden Sie hier

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