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Freispiel / Archiv | Beitrag vom 18.07.2011

Woyzeck

Hörspielperformance von Boris Nikitin

"Woyzeck" von Georg Büchner am Hamburger Thalia-Theater, Büchner hinterließ mit 24 Jahren ein breites literarisches Werk (AP)
"Woyzeck" von Georg Büchner am Hamburger Thalia-Theater, Büchner hinterließ mit 24 Jahren ein breites literarisches Werk (AP)

"Ein guter Mord, ein ächter Mord, ein schöner Mord ..." - so endet die erste Handschrift von Georg Büchners Drama. Der historische Woyzeck endet am Galgen und hinterlässt der juristischen Welt einen neuen Begriff: die Zurechnungsfähigkeit.

Boris Nikitin stellt in dieser Hörspiel-Performance die Zurechnungsfähigkeit ins Zentrum und setzt sie mit der geistigen Urheberschaft der Stimmen, die sich im Drama vereinigen, in Beziehung.

Woher kommen diese Stimmen und wem gehören sie. Die Figur Woyzeck ruft verzweifelt: "Was spricht da?", und der Performer Malte Scholz kratzt nach und nach die Schichten des Dramas auf. "Woyzeck" - ein Radiolabor.


Regie: Boris Nikitin
Mit: Malte Scholz, Annette Schäfer
Ton: Alexander Brennecke, Bernd Friebel
Produktion: DKultur 2010
Länge: 46"11


Boris Nikitin, 1979 in Basel geboren, ist Regisseur.
Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen.

2009 Dietmar N. Schmidt-Preis beim "Theater Festival Impulse" für: "F wie Fälschung (nach Orson Welles)".

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