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Mittwoch, 17.01.2018

Hörspiel | Sendung am 21.02.2018 um 21:30 Uhr

Wie entsteht ein Hörspiel?Herr C. hat immer in Stimmen gedacht

Die Hörspieladaption von Elias Canettis "Buch gegen den Tod"

Vorgestellt von Sylvia Rauer

Elias Canetti in Zürich 1977 (Museum Strauhof Zürich; © Bildarchiv Elias Canetti Erben durch Carl Hanser Verlag, München)
Elias Canetti in Zürich 1977 (Museum Strauhof Zürich; © Bildarchiv Elias Canetti Erben durch Carl Hanser Verlag, München)

"Das Buch gegen den Tod" von Elias Canetti erschien postum 2014. Aus 2.500 Seiten Aufzeichnungen war ein 350-seitiges Buch geworden. Hans Gerd Krogmann wollte daraus ein Hörspiel machen.

Nach welchen Auswahlkriterien destilliert man? Wie wird aus einem Buch ein mehrstimmiges Hörspiel? Sylvia Rauer sprach mit dem Lektor Kristian Wachinger, der Dramaturgin Stefanie Hoster und mit dem Bearbeiter und Regisseur Hans Gerd Krogmann. Dazu Aufnahmen während der Produktion des Hörspiels.

Herr C. hat immer in Stimmen gedacht
Die Hörspieladaption von Elias Canettis "Buch gegen den Tod"
Vorgestellt von Sylvia Rauer
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: DKultur 2016

Länge: 57'59

Sylvia Rauer, geboren 1959 in Stadthagen, arbeitet seit 1980 für den Rundfunk und lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin. Weitere Hörspielräume für Deutschlandfunk Kultur von Sylvia Rauer: 2001: ‚Verzichte niemals auf deine Träume’ zu ‚Mein erster Sony’ von Benny Barbasch (Bearbeitung und Regie: Barbara Liebster), 2004: ‚Radio-Botschaften von Liebe und Restauration’ zu ‚Rot und Schwarz’ nach Stendhal (Bearbeitung: Helmut Peschina, Regie: Marguerite Gateau), 2008: ‚Ein einziges Kommen und Gehen’ zu ‚Nothing to know but coffee to go’ von Esther Dischereit, 2008: ‚Stimmen über der Elbe’ zu ‘Mutter Hamburg’ von Adolf Schröder, 2009: ‚pips und paps surround’ zu ‚Vater, Mutter, Zuckerstreuer’ von Patricia Görg (Regie: Christiane Ohaus), 2011: ‚Das fünfte Element’ zu ‘Voodoo Child’ von Susanne Amatosero, 2012: ‚Erzähl von Ruanda!’ zu ‚Personalausweis/Carte d’identité’ von Diogène Ntarindwa (Regie: Marguerite Gateau), 2013: ‚Einmal Chile und zurück’ zu ‚Aus der Ferne: Drei Schwestern’ von Sara M. Schüller (Regie: Anouschka Trocker), 2015: ‚Von Eisläufern und Wortanglern’ zu ‚Nicht mit mir’ von Per Petterson (Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz). 2017 ‚Paris 1819’ zu ‚Vater Goriot’ von Honoré de Balzac (Regie: Judith Lorentz).

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