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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 12.02.2012

"Wenn Mund zu Mund sich findet"

Vom Küssen und anderen schönen Dingen, von Liebesbeweisen und Ritualen.

Von Jens Daniel Schubert, Dresden

Gustav Klimts Gemälde "Der Kuss" (1908) auf einer Ausstellung in Wien 2011 (picture alliance / dpa - Roland Schlager)
Gustav Klimts Gemälde "Der Kuss" (1908) auf einer Ausstellung in Wien 2011 (picture alliance / dpa - Roland Schlager)

Am 14. Februar ist der Valentinstag, das Hochfest der Verliebten, das ja auch rituelle Formen hat. Der Kuss ist ein ganz besonders intimes Zeichen von Liebe und Zuneigung, aber auch ein Ritual, das - wie etwa im Judaskuss - noch ganz andere Bedeutungen haben kann.

Zwei Tage davor macht "Feiertag", was der Tod eines jeden feurigen Kusses ist: er denkt darüber nach.

Millionen von Kinozuschauern haben gespannt darauf gewartet. Unmittelbar vor der Premiere des Films "Harry Potter und der Orden des Phönix" war es für die Fans eine der wichtigsten Fragen, wie er wohl sein würde: Harry Potters erster Kuss!

An meinen ersten Kuss kann ich mich, wenn ich ganz ehrlich bin nicht erinnern. Wohl aber an den ersten Kuss mit der Frau, die jetzt seit über 25 Jahren mit mir verheiratet ist. Aber wahrscheinlich nur, weil wir davon einander, unseren Kindern und guten Freuden so oft erzählt haben. Die Situation war so charakteristisch und von einem, im Nachhinein gesehen, eigenwilligen Humor...

Meine Frau war es auch, die mich auf das Thema dieser Sendung brachte. 
Unlängst schenkte sie mir eine Karte mit einer Liebeserklärung. 
(Ja, so etwas darf auch zwischen lang Verheirateten immer mal passieren!) Auf der Vorderseite war "Der Kuss", eine gelungene Reproduktion von Klimts berühmtem Gemälde.

Vor einem golddurchwirkten dunklen Hintergrund, auf einer gelbgesprenkelten Blumenwiese kniet ein Paar, eng verschlungen und gemeinsam eingehüllt in einen goldenen Mantel. Ihr aus der Blumenwiese wachsendes Kleid lenkt den Blick auf die Köpfe der Liebenden, ihr Gesicht, mit rotem Mund und geschlossenen Augen ist dem Betrachter und dem Geliebten zugleich zugewandt. Sie hat ihren rechten Arm um seinen Hals geschlungen, schmiegt sich ganz an ihn, ihre linke Hand liegt zärtlich auf seiner Rechten, mit der er ihr über die Wange streicht, während seine Linke ihren Kopf von hinten stützt. Von seinem Gesicht ist nichts zu sehen, sein Kopf ist ganz über sie gebeugt. "Zuneigung".

Das Bild zeigt einen intimen, versunkenen Moment und so etwas überaus Sinnliches. Die goldene Farbe lässt es strahlen und gibt ihr gleichzeitig Majestät und Würde. Ikonenmaler haben mit dieser Farbe Göttlichkeit und Unendlichkeit dargestellt. Klimt zeigt den Kuss, zeigt das Paar jenseits aller Nacktheit und Profanität sozusagen in göttlichem Glanz, am Rand der Wiese vor dem scheinbaren Nichts.

Ihre Nähe strahlt Ruhe aus und verzichtet auf jede Form von Dynamik, die Kleider gehen in Ornamenten auf, werden zum Symbol. Man könnte die Allgemeinheit der Situation oder auch ihre Bedrohung daraus lesen, es ist ein Augenblick vor der Unendlichkeit, der unwiederholbar und einzigartig ist und dennoch jeden immer erreichen kann.


Wenn Mund zu Mund sich findet – der Kuss ist ein wunderschönes, großartiges Erlebnis – jedenfalls habe ich ihn so erlebt. Ich denke in aller Regel ist er ein Zeichen von Zuneigung und Sympathie, zeigt Ehrerbietung und Verehrung, vermittelt den Wunsch nach rückhaltloser Verbindung. "Wenn Mund zu Mund sich findet" - dann atmen die Küssenden gemeinsam, ihr "Geist" verbindet sich, ohne dass Worte nötig sind.

Schon beim ersten Nachdenken fallen mir tausend verschiedene Küsse ein. Oft sind es Vorformen und Abwandlungen. Der eine ist sinnlicher, der andere mehr formal, der eine ist intim, der andere offiziell, der eine Kuss spricht von Liebe, der nächste vom Begehren, ein anderer von Ehrerbietung und Respekt. Mir fällt der Handkuss und der Bruderkuss, der Hochzeits- und der Abschiedskuss ein. Ich erinnere mich an flüchtige oder innige Küsse, routinierte oder feurige

Ich will mit Ihnen auch darauf schauen, ein wenig darüber nachdenken und mich von der Vielfalt des Kusses berühren lassen. Aber eigentlich geht es natürlich um etwas Anderes.

Mir geht es um die schönen Dinge im Leben. Manchmal verlieren wir sie aus den Augen und aus dem Sinn. Ich habe erfahren, wie wichtig es ist, sie zu pflegen und zu kultivieren. Es geht um den Ausdruck von Gefühl, von Liebe und Zuneigung.

Liebesfähigkeit ist dem Menschen gegeben, vom ersten Moment an. Eine Fähigkeit, die jedem Menschen geschenkt wird, weil er selbst geliebt ist – ob er es wahrnimmt oder nicht. Und wenn ein Mensch dieses Gefühl vermisst, sich nicht als geliebt erlebt, dann "ver-kümmert" er, im wahrsten Sinn des Wortes.

Jeder Mensch kann sich als geliebt begreifen, für den Glaubenden ist der Urgrund dieser Liebe Gott. Sein Lieben lässt den Menschen ins Dasein kommen, gibt dem Leben Sinn und Ziel und steht am Ende mit offenen Armen da: wie der barmherzige Vater den verlorenen Sohn erwartet und ihm entgegen kommt. Das darf der Christ glauben.

Erfahrbar wird die Liebe allen Menschen durch jeweils andere Menschen. Die Eltern und ihre Liebe zu ihrem Kind sind meist die ersten Boten der Liebe. Und in den vielfältigen Begegnungen mit Familie, Freunden, Partnern erlebt und schenkt jeder Mensch immer wieder neu Formen und Spielarten der Liebe.

Sie ist ein letztendlich nicht zu ergründendes Phänomen. Im Glauben kann sie als ein Abbild göttlicher Liebe gesehen werden, dann sogar im Verlust. In Zeiten, in denen man sich von keinem Menschen geliebt glaubt, kann die Hoffnung auf Gottes Liebe Trost sein.


Gleichzeitig ist die Gabe zu lieben, wie die meisten Gaben überhaupt, auch Auf-Gabe. Liebe und Liebesfähigkeit können verschüttet werden in Alltag und Belanglosigkeit, im Bestreben um Nützlichkeit und Effizienz. Deswegen muss man sie pflegen und immer wieder "üben", muss sie weiterentwickeln und schulen, schützen und kultivieren.

Auf der Gratwanderung zwischen Eigen- und Nächstenliebe, das eine nicht möglich ohne das andere und dennoch ständig miteinander in Konflikt geratend, auf dem Weg, den zwei Menschen aufeinander zu und ein großes oder kleines Wegstück miteinander gehen, auf diesen Beziehungswegen sind Formen und Rituale, wie eben in ganz besonderer Weise der Kuss, Begleiter. Sie sind, richtig gefühlt und gedeutet, sensible Indikatoren für tatsächliche Nähe oder Distanz, für Intimität und Vertrautheit.

Es gibt viele Arten des Kusses. Mir scheint, der Kuss der Liebenden, die Mund auf Mund miteinander verschmelzen, ist das Urbild. Er verbindet Lust, Begehren und Hingabe.

Wie die Intensität von Liebe variiert, so kennt auch der Kuss Steigerungsformen. Manch ein Kuss ist weniger Liebesbeweis als reines Begehren. Er will, er kann erregen, macht Lust auf mehr, ist "Vorspiel".

Der galante Kuss auf die Hand spielt mit dieser Möglichkeit. Er zeigt Begehren ohne zu fordern, er klopft an, lockt und wirbt. Er ist nicht plump zudringlich, sondern gibt dem Anderen die Möglichkeit, Grenzen zu ziehen, ohne brüsk von sich zu stoßen. Gleichzeitig wahrt der Handkuss die Etikette.

Er ist Teil eines Formenkatalogs, in dem der Kuss eine definierte Beziehung ausdrückt. Aus diesem Katalog kennen wir den Kuss der Ehrerbietung, auf den Fuß oder Kleidersaum, auf Insignien der Macht wie Ring oder Zepter, den mütterlichen oder väterlichen Kuss auf die Stirn, die angedeuteten Küsse auf die Wange zur Begrüßung oder zum Abschied. In unterschiedlichen Ländern und Kulturen gibt es mehr oder weniger intensive Spielarten davon. Wie beim Bruderkuss, beim Friedenskuss, beim täglich-flüchtigen Abschiedskuss unter Paaren - wird der Kuss zum Ritual, das eine bestehende Beziehung dokumentiert.

So ein Zeichen, so eine "Formsache" kann ihn auch in sein Gegenteil verkehren. Der Kuss des Verräters, der Judaskuss ist das bekannte biblische Beispiel dafür: Der Jünger küsst seinen Meister. Nicht als Zeichen von Friedfertigkeit und Liebe, nicht zum Zeichen für eine bestehende Verbindung oder erwiesene Ehrfurcht, sondern um ihn zu kennzeichnen: "Den ich küssen werde, den ergreift!"

Auch wenn sich Liebende küssen hat das so eine "formale Seite. Der "erste Kuss" ist eben nicht nur ein sinnliches Erlebnis und Ausdruck des Bedürfnisses nach Zärtlichkeit, Berührung, Zusammengehörigkeit. Sondern im Geben und Gewähren dokumentiert er auch den Stand der Beziehung. Wir sind jetzt ein Pärchen.

Ähnlich beim Hochzeitskuss. Als der uns trauende Priester vor 25 Jahren sagte: "Du darfst die Braut jetzt küssen!" war das schon etwas Besonderes. Nicht, dass wir uns nicht schon des Öfteren geküsst hätten. Nicht, dass wir es bis dahin immer nur hinter verschlossenen Türen getan hätten. Aber es war unser erster Kuss als Mann und Frau in dieser gesegneten, in unserem Verständnis sakramentalen Gemeinschaft.

"Ein Kuss sagt mehr als tausend Worte!" ist nur halb richtig. Wer küsst, kann nicht reden. Er kann keinen Unfug erzählen, keine Entschuldigungen erfinden, keine Erklärungen formulieren... In Film und Literatur findet man immer wieder die Szene, dass sie ihm (oder er ihr) mit einem Kuss den Mund verschließt.

Nicht selten ist das das Happy end, bei dem im Film "jewöhnlich abjeblend‘" wird.

Was die Erfahrung impliziert, dass das Unausgesprochene dann doch irgendwann gesagt, "versichert" werden muss. Weil jedem Ende ja auch ein neuer Anfang innewohnt. Und weil man "von Luft und Liebe" ja nicht leben kann.

Nun muss der Alltag halten, was der Kuss versprochen hat. Und er hat viel versprochen, wenn er "Mehr sagt, als tausend Worte". Und sind die tausend Worte, die der Geküsste verstanden hat die gleichen, die der Küssende sagen wollte?

Wie oft habe ich meiner Frau gesagt "Ich liebe Dich" und sie hat etwas ganz anderes verstanden, als ich gemeint hatte. Wie viel mehr kann ein Kuss bedeuten. Ist es Ernst, ist es Spiel, treibt die Lust oder der Verstand?

Es gibt, außer einer feinen Begabung, sensibel für Nuancen zu sein, keinen Schlüssel für die Bedeutung eines Kusses. Wenn ich küsse, zeige ich etwas von mir. Wenn ich geküsst werde, erfahre ich etwas über mich.

Vielleicht besteht der Zauber des Küssens darin, dass dieses Geben und Nehmen so nah, so unmittelbar ist, dass man mit dem Anderen eins zu sein scheint. Dass das eigene und das Gefühl des Anderen zu einem Einzigen zu verschmelzen scheinen. Insofern macht der Kuss das Reden nicht nur unmöglich, sondern auch unnötig.

"Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht", sagt Mark Twain und gibt damit ein weites Interpretationsfeld auf. Denn natürlich gehören zum Kuss nur zwei Lippen, der Mund, das Gesicht. Dennoch ist die Vorstellung "freihändig" zu küssen ziemlich unsinnig.

Auch auf Klimts Bild vom Kuss sind die Hände wichtig. Sie halten, sie verstärken die Zärtlichkeit und die Verbindung. Sie tragen den Kuss vom Mund auf den ganzen Körper.

Ein Kuss, bei dem die Hände anderes halten und tun als "mit zu küssen", ist wohl möglich. Als flüchtiger Abschieds- oder Begrüßungskuss aus Routine. Eben unter diesem formalen Aspekt der Versicherung: Wir sind ein Paar, wir gehören zusammen. Als Zeichen für die anderen, etwa die Kinder, dass die beiden verlässlich und konstant zusammengehören, als Ritual ist er mehr oder weniger gängige Praxis.

Doch verdient das den Namen "Kuss"?


Mark Twain meint "mit beiden Händen" wahrscheinlich noch etwas anderes: den Lebensbezug, das Handeln schlechthin. Was ist das im Kuss gegebene Versprechen wert, wenn ich nicht bereit bin, es "mit beiden Händen" einzulösen?

Natürlich kann man auch in diesem Sinne "freihändig küssen". Man kann die Lust kosten, dem Begehren nachgeben, kann sich vom Gefühl zum Höhepunkt treiben lassen oder den anderen treiben.

Das gehört ja zur Faszination des Küssens, dass es berauschen kann, mitreißen und ein Eigenleben führen. Und so reizvoll es ist, in diesen Rausch einzutauchen: einen solchen Kuss meint Mark Twain wahrscheinlich auch nicht.

Manch ein Kuss hat mir die Sprache verschlagen. Manch ein Kuss war atemberaubend. Zweifellos. Und ganz unmittelbar.

Aber ist es nicht vielleicht auch genau das Gegenteil? "Mund zu Mund-Beatmung"? Ist dies die Geste, von der der Schöpfungsbericht spricht, wenn es da heißt "und Gott hauchte ihm seinen Atem ein"? Ist es ein Kuss gewesen, der die Welt zum Leben weckte? "Diesen Kuss der ganzen Welt!"

Ahmt unser Kuss, ganz unbewusst, dieses "Geist einhauchen" nach?

Gott hat mit seinem Atem auch seinen Geist gegeben. Dieses "Pneuma", dieser "Spirit" umfasst auch die Gabe, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Und daraus folgt die Freiheit, sich zu entscheiden. Gott hat damit losgelassen, von seiner Allmacht den Menschen abgegeben, sich und seine Ordnung verletzbar gemacht.

Unsere Ehe erfordert immer wieder auch das: loslassen der eigenen Wünsche, der eigenen Freiheit, sich öffnen und damit verletzbar machen. Auf unserer Silberhochzeitskarte stand Adornos Ausspruch "Geliebt wirst Du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren." Im rückhaltlosen Kuss, den sich Liebende schenken, finde ich etwas von diesem "sich in den anderen geben" wieder. Sich auf einander einlassen. Aus dem gleichen Geist leben.

Wenn ich küsse, kann ich an so etwas natürlich nicht denken. Und ich denke, mit einem solchen "Überbau" im Kopf verliert der Kuss viel von seiner Unmittelbarkeit.

Und dennoch: Kann es nicht auch den sinnlichen Genuss zärtlicher Liebeszeichen ungeheuer steigern, wenn man ihre große, geradezu universale Bedeutung und Tiefe mitfühlt?

Im Jüdischen kennt man, am anderen Ende des Lebens, den Begriff des Mita Binschika. Übersetzt bedeutet das so viel wie "Todeskuss" oder "Tod durch den Kuss". Er bezeichnet im Volksmund den leichten Tod, der ohne Schmerz und Todeskampf, wie ein friedlich-sanftes Entschlafen den Menschen begleitet. Mita Binschika, von Gott geküsst zu werden und so ins Jenseits zu wechseln, ist ein Zeichen großer Verdienste und eines guten, wertvoll gelebten Lebens.

Gott küsst Adam zum Leben, zum Leben "in seinem Geist". Und er erlöst durch seinen Kuss zu einem friedlichen Tod, zum Loslassen von diesem Leben. Einem Sterben in der Gewissheit, dass nicht der ewige Schrecken oder die resonanzlose Auslöschung des Ichs folgt, sondern eine Heimkehr zum Liebenden.


Der Kuss ist ein Liebeszeichen. Zwischen Gott und den Menschen. Zwischen den Menschen.

Er drückt aus, was uns verbindet. Irrtum eingeschlossen.

Manchmal verspricht ein Kuss viel mehr, als er tatsächlich zu halten bereit ist.
Manchmal aber sind sich Menschen viel vertrauter, viel inniger verbunden, als es ihre Küsse zeigen. Vielleicht findet sich die Gelegenheit, Zeichen der Verbundenheit neu zu probieren. Beim Küssen und anderen schönen Dingen. Nicht als Ritual, sondern um Liebe zu beweisen.


Musik dieser Sendung:
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker: Fleur de Paris, Emi Classics 2010

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag hat der katholische Senderbeauftragte für Deutschlandradio Kultur, Pfarrer Lutz Nehk.

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