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Montag, 19.02.2018
 
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Weltzeit

Sendung vom 15.02.2018

Estland wird 100Digitalpionier sucht soziales Herz

Menschen stehen mit Flaggen entlang einer Straße in Estland - ein Teil der mehr als 600 Kilometer langen Menschenkette durch die drei baltischen Republiken Lettland, Litauen und Estland im Jahr 1989.  (dpa / picture alliance / Novosti)

Estland kennen viele als Erfolgsgeschichte: kaum Staatsschulden, starkes Wachstum, EU-Vorreiter bei digitaler Verwaltung. Seltener geht es um die Armutsquote, den Bevölkerungsrückgang und das kulturelle Ziel im russischsprachigen Osten für 2024.

Sendung vom 14.02.2018
Die Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot mit zwei Hunden beim Besuch eines Tierschutzzentrums in Nizza 2005 (dpa / picture alliance / Abaca)

Tierschutz in FrankreichBrigitte Bardot - Auf den Hund gekommen

Das Verhältnis der Franzosen zu ihren Tieren ist rustikaler als das der Deutschen - Stichwort Froschschenkel und Gänseleber. Vielleicht braucht es deshalb auch einen militanteren Einsatz für die Rechte der Tiere, wie ihn Brigitte Bardot seit über vier Jahrzehnten praktiziert.

(Bettina Kaps)

Bedrohter Fisch auch in Frankreich Ein Aal - und viele Todesrisiken

Der Aal steht zusammen mit Berggorillas, Elefanten und Nashörnern auf der roten Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens. Trotzdem darf er geangelt und verkauft werden, denn die Lobby der Fischer ist stark. Wissenschaftler in Frankreich versuchen, den Aal zu retten.

Sendung vom 13.02.2018
Eine Händlerin verkauft Tragetaschen aus Vliesstoff auf einem Markt in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. (imago/Xinhua)

Kenia nach Plastiktüten-VerbotWarum Ruanda noch voraus ist

Während die EU an der Reduzierung von Plastiktüten bis ins Jahr 2025 schraubt, sind sie in einigen afrikanischen Länder längst verboten. Vorreiter Ruanda hat eine eigene Plastikpolizei – und auch Kenia hat den Tüten offiziell den Kampf angesagt.

Sendung vom 12.02.2018
Das Bild vom 22.1.2018 zeigt, wie türkische Soldaten in Sugedigi/Türkei ihre Panzer für die Syrien-Offensive vorbereiten. (dpa-Bildfunk / AP / Lefteris Pitarakis)

Türkische Offensive in NordsyrienFeindbild Kurden

Kaum ist der "IS" von den Kurdenmilizen vertrieben, dringt die Türkei nach Nordsyrien vor und vertreibt ihrerseits die Kurden. Weiten sich die Kämpfe Richtung Osten aus, dann droht eine Eskalation. Türkische Soldaten treffen dort auf US-amerikanische Nato-Partner.

Sendung vom 08.02.2018Sendung vom 07.02.2018
In den Dörfern des ärmsten indischen Bundesstaates Odisha kochen viele Familien auf offenem Feuer im Wohnhaus. Hier sitzt eine Frau am Kochtopf auf dem Boden, dahinter ein Kind. (Von Thomas Kruchem)

Menschheitsproblem Ruß und QualmDie Killer in der Küche

Fast die Hälfte der Weltbevölkerung hat Ruß und Qualm in der Wohnung. Schuld ist das Kochen und Heizen mit Holz, Holzkohle, Ernteabfällen, Kerosin, Dung oder Plastikmüll. Das schadet Klima, Umwelt und Gesundheit. Ab Ende 2018 soll die Sonne helfen.

Sendung vom 06.02.2018
Der früherer brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva (re.) und die Präsidentin der Arbeiterpartei PT, Gleissi Hoffmann, (Mitte) sowie Dilma-Rousseff, da Silvas inzwischen des Amtes enthobene Nachfolgerin im Präsidentenamt, bei einem Parteitreffen in Sao Paulo, Brasilien, am 25. Januar 2018.  (Fernando Bizerra / imago stock&people)

BrasilienEin Knacki for President?

Der Karneval in Rio wird in diesem Jahr mit der Politparty in der Hauptstadt Brasília konkurrieren müssen. Denn Luiz Inácio Lula da Silva, der aussichtsreichste Kandidat für die Präsidentschaftswahl, steht gerade dem Knast näher als dem Palast.

Sendung vom 05.02.2018
(Isabella Kolar, Deutschlandfunk Kultur)

Straßenkinder in Mexiko-StadtMädchen an die Macht

"Yolia" ist ein engagiertes Projekt in Mexiko, in dem seit 1995 schon mehr als 400 Straßenkinder eine Chance für einen Neustart bekommen haben: Mädchen, die in ihrem jungen Leben schon viel riskiert und Schlimmes erlebt haben.

Sendung vom 01.02.2018Sendung vom 31.01.2018
Drei Jahre lebte Thomas unter IS-Herrschaft in Mossul. Abgemagert und mit Wunden am Kopf wurde er gefunden. (Björn Blaschke)

Nach der IS-DiktaturDie tiefen Narben für Syrien und Irak

Kinder, Frauen, Jesiden - wer überlebt hat, berichtet von Folter, Vergewaltigungen und Gehirnwäsche. Rund drei Jahre dauerte die Schreckensherrschaft der IS-Miliz in Syrien und Irak. Der Wiederaufbau wird länger dauern und mehr umfassen als Häuser.

Sendung vom 30.01.2018
rosafarbener Oldtimer an der Strandpromenade Havannas (Mario Vázquez)

Zwei-Klassen-GesellschaftIst Kuba unsozial?

Fidel ist tot und Raúl Castro gibt im Frühjahr seine Ämter ab – aber die Revolution hinterlässt eine gespaltene Gesellschaft. Die einen haben Zugang zu Devisen, die anderen nicht. Und das nagt am Selbstbild Kubas.

Sendung vom 29.01.2018
Sie sehen ein undatiertes Archivbild von Mahatma Gandhi. (picture-alliance / dpa)

70 Jahre nach Mord an Mahatma GhandiMehr Pop statt Peace?

Am 30. Januar 1948 wurde Mahatma Gandhi von einem fanatischen Hindu erschossen. Das Abbild des weltberühmten Inders findet man bis heute auf allen Banknoten in Indien und im ganzen Land stehen zahllose Statuen. Bleibt von dem Freiheitskämpfer nur noch das Maskottchen?

Sendung vom 25.01.2018
Ägypten nach dem Militärputsch 2013- der Film "Clash" beschreibt die Unruhen mit einem Kammerspiel der besonderen Art (AFP /  MAHMOUD KHALED)

Staatliche Gewalt in Ägypten"Viel schlimmer als unter Mubarak"

Als die Revolution in Ägypten vor sieben Jahren begann, protestierten Hunderttausende nicht zufällig am 25. Januar. Der Feiertag zu Ehren der Polizei mobilisierte deren Opfer. Und heute? Es gebe sogar mehr Folter und Willkür, klagen Menschenrechtler.

Sendung vom 24.01.2018
Ein UN-Posten in der Pufferzone - der Grünen Linie - zwischen der Republik Zypern und dem türkisch-besetzten Teil der Insel. Im Hintergrund der verlassene Ferienort Varosia und die Stadt Famagusta. (imago/Pacific Press Agency)

Zypern vor PräsidentschaftswahlCheckpoint mit Aussicht

Am 28. Januar wählt der griechische Teil Zyperns einen neuen Präsidenten. Amtsinhaber Anastasiades ist der große Favorit. Doch die griechischen Zyprioten machen ihn für das Scheitern der Gespräche über eine Wiedervereinigung der geteilten Insel verantwortlich.

Sendung vom 23.01.2018
Computermaus mit Aufklebern und Schneckenhaus, Symbolfoto Übertragungsgeschwindigkeit (imago stock&people)

Australien möchte Breitband einführenAussies on Speed

Es ist das größte Infrastruktur-Projekt in der Geschichte Australiens: Bis zum Jahr 2020 soll jeder Winkel des Kontinents per Mausklick erreichbar sein. Flott in der Theorie - und in der Praxis so etwas wie Australiens Berliner Flughafen.

Sendung vom 22.01.2018
Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri (r), Präsident Michel Aoun (M) und der Parlamentssprecher Nabib Berri am 22.11.2017 bei einer Militärparade anlässlich des 74. Jahrestages der Unabhängigkeit des Libanon in Beirut. (AFP / Anwa Amro)

Libanons Männer-DemokratieNur 4 Frauen, aber 18 Konfessionen

Im Mai dürfen die Libanesen erstmals nach 2009 ihr Parlament wählen. Wobei schon klar ist, wieviele Sitze jede christliche und muslimische Glaubensgruppe erhält. Ein System, das Frieden brachte, aber auch Korruption und männliche Familiendynastien.

Sendung vom 18.01.2018Sendung vom 17.01.2018Sendung vom 16.01.2018
US-Präsident Donald Trump im Roosevelt Raum im Weißen Haus. (Consolidated / Pool / Molly Riley)

Ein Jahr Trump"Zwei plus zwei gleich fünf"

Die Bottorff-Brüder, aufgewachsen in Iowa, mittlerer Westen: Zwei wählten Trump, einer Clinton. Seitdem reden sie nicht mehr über Politik. Ein Beispiel dafür, wie sehr Donald Trump die USA gespalten hat – aber nicht das einzige.

Sendung vom 15.01.2018
Vor allem männliche Teilnehmer der Gay Pride in Taipeh im Oktober 2017 tragen eine Regenbogenflagge durch die Straße. (Benjamin Eyssel)

Progressives TaiwanErstes Land in Asien mit "Ehe für alle"

2018 muss Taiwans Parlament handeln: Die Ehe darf nicht weiter auf Frau-Mann-Beziehungen beschränkt bleiben, hat das höchste Gericht 2017 entschieden. Der nächste Schritt zur Abgrenzung von Festland-China. Widerstand kommt aus der Diktatur-Generation.

Sendung vom 11.01.2018
Frauen in indischer Kleidung mit erhobenen Händen demonstrieren für ihre Rechte. (Ashish Sharma)

Steinabbau in IndienDie Witwen von Budhpura

Fast alle Menschen im nordindischen Bundesstaat Rajasthan arbeiten in den dortigen Steinminen. Viele sterben an Silikose, weil sie dabei Steinstaub einatmen – die meisten sind Männer. Für die Witwen bedeutet das ein Leben in Armut. Es sei denn, sie schließen sich zusammen.

Sendung vom 10.01.2018
(ARD-Studio Washington)

Null-Dollar-Ärzte in den USAWenn Kranksein zum Luxus wird

Knapp 28 Millionen US-Amerikaner haben keine Krankenversicherung. Die Ärzteorganisation Remote Area Medical bietet deshalb kostenlose medizinische Behandlung an. Der Andrang ist riesig, aber eine Lösung für das defekte Gesundheitssystem ist das nicht.

Sendung vom 09.01.2018
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron spricht in der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität. Das Thema der Festveranstaltung lautet "Debatte über die Zukunft Europas". (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

Frankreich 2018Macron und seine großen Baustellen

Er ist Hoffnungsträger und Alleinherrscher: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine "République en Marche‎" haben 2017 mit absoluter Mehrheit in der Nationalversammlung große Reformen verabschiedet. Weitgehend geräuschlos. 2018 wird es härter.

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