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Mittwoch, 23.05.2018
 
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Weltzeit

Sendung vom 22.05.2018

Kolumbien im WahlkampfNur ein bisschen Frieden

Wahlkampf in Bogota: Unterstützer des kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Germán Vargas Lleras (imago / Agencia EFE)

Am 27. Mai wählen die Kolumbianer einen neuen Präsidenten. Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren. Die Wahl wird auch eine Abstimmung über den Friedensprozess zwischen Regierung und FARC sein.

Sendung vom 17.05.2018
Blick auf den Königsberger Dom aus dem 14. Jahrhundert und dahinter das für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gebaute Stadion im russischen Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg. (imago/ITAR-TASS)

Ängste im BaltikumProvokation Kaliningrad

Die baltischen Staaten fürchten sich vor Russlands Expansionslust. Ebenso wie Polen und die Ukraine. Die russische Exklave Kaliningrad spielt dabei eine besondere Rolle. Lokale und nationale Interessen stehen sich gegenüber.

Sendung vom 16.05.2018Sendung vom 15.05.2018
Verschiedene Ausführungen der Maschinenpistole MP5 hängen am Firmensitz des Waffenproduzenten Heckler & Koch in Oberndorf in einem Präsentationsraum an einer Wand neben einem Firmenlogo (picture alliance / dpa / Bernd Weissbrod)

Deutsche Gewehre in MexikoWie internationaler Waffenhandel tötet

Ab dem heutigen Dienstag stehen in Stuttgart sechs Ex-Mitarbeiter des Waffenherstellers Heckler & Koch vor Gericht. Sie sollen widerrechtlich Gewehre nach Mexiko verkauft haben. Diese nutzten Polizisten 2014 beim Massaker in Ayotzinapa mit sechs Toten, 43 Studenten werden bis heute vermisst.

Sendung vom 14.05.2018Sendung vom 09.05.2018Sendung vom 08.05.2018
Der abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont spricht am 7. April auf einer Pressekonferenz. (AFP / John MACDOUGALL)

Was geschieht mit Carles Puigdemont?Knast oder Palast

Der abgesetzte katalanische Regierungschef Puigdemont ist in Berlin abgetaucht. Über seine Auslieferung an Spanien ist noch nicht endgültig entschieden. Seine Anhänger wollen, dass er wieder Präsident wird. Das könnte ihm gelingen. Vielleicht sogar per Skype.

Sendung vom 07.05.2018Sendung vom 03.05.2018
Simbabwes Interimspräsident Mnangagwa vor der Zentrale der Zanu-PF-Partei in der Hauptstadt Harare mit erhobenen Händen. (AFP/MARCO LONGARI)

Ex-Diktatur Simbabwe vor WahlenMarodes Land braucht Neustart

Simbabwe ist stehengeblieben. Häuser, Infrastruktur, Industrie - alles verkam in der 37-jährigen Regentschaft von Robert Mugabe. Gut ein halbes Jahr nach seinem Abtritt stehen im Juli Wahlen an. Der Wandel könnte trotzdem auf sich warten lassen.

Sendung vom 02.05.2018
Ein israelischer Radfahrer fährt in Tel Aviv an zwei Plakaten vorbei, auf denen steht: "Trump - Make Israel Great Again". (EPA / Jim Hollander)

US-Botschaft nach JerusalemEin Schritt zur Apokalypse?

Die US-Botschaft in Israel wird am 14. Mai von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen. Dies ist auch ein Erfolg der Lobby-Arbeit von evangelikalen Christen. Sie legen die Bibel wörtlich aus und für das "Reich Gottes" brauchen sie US-Präsident Trump.

Sendung vom 30.04.2018Sendung vom 26.04.2018
Ein Lieferwagen von "TVN24" hinter einem Bahnübergang. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Medien-Startups in PolenGegenöffentlichkeit mit Gewinn?

Die etablierten Medien in Polen scheinen auf Linie gebracht und nicht nur die öffentlich-rechtlichen Sender wurden zu Staatsmedien. Um diese Schieflage auszugleichen, gründeten einige Journalisten unabhängige Medieninitiativen - und nahmen so ihr Schicksal in die eigene Hand.

Sendung vom 25.04.2018Sendung vom 24.04.2018
Der Ministerpräsident Kambodschas, Hun Sen, bei einem Treffen mit Medienvertretern seines Landes im Januar 2017 in Phnom Penh (imago/Xinhua)

Kambodschas Langzeitherrscher"Er ist eher wie der Führer"

Kambodscha wird seit über drei Jahrzehnten von Ministerpräsident Hun Sen regiert, seit letztem Herbst ohne jegliche Opposition. Im Juli stehen Parlamentswahlen an. Kritische Medien wurden verboten. Doch die jungen Menschen lassen sich nicht mehr einschüchtern.

Sendung vom 23.04.2018
Aus dem Kongo kommende Flüchtlinge sitzen am 06.03.2018 im ugandischen Sebagoro auf dem Boden. (picture alliance / dpa / Henry Wasswa)

Afrikas Hilfsland UgandaNeue Flüchtlingsboote aus Kongo

Uganda hilft so vielen Geflüchteten wie kein anderes Land in Afrika - derzeit 1,4 Millionen. Seit Jahresbeginn kommen nun tausende Kongolesen dazu - aus Angst vor den mordenden Milizen in ihrer Heimat. Kongos Regierung soll die Konflikte schüren.

Sendung vom 19.04.2018Sendung vom 18.04.2018
(dpa / picture alliance / Heiko Junge)

Norwegens Flüchtlingspolitik"Hart, aber fair"?

Norwegen ist ein reiches Land - dank des vielen Öls. Und die fünf Millionen Norweger sollen besonders glücklich sein - solange sie unter sich sind. Letztes Jahr kamen so wenige Flüchtlinge nach Norwegen wie seit 1995 nicht mehr. Sie wissen auch warum.

Sendung vom 17.04.2018
(Jürgen Webermann, ARD Neu-Delhi)

Rassismus in Indien"Schwarz gleich Drogendealer"

Afrikanische Studenten kommen gerne nach Indien: es locken gute Universitäten und niedrige Lebenshaltungskosten. Doch sie haben es nicht leicht in dem Land, in dem "weiß gleich beautiful" ist. Viele klagen über Diskriminierung, Rassismus und Gewalt.

Sendung vom 16.04.2018
Harte Feldarbeit: Junge Frauen bei der Landarbeit unter der brütenden Sonnen auf dem Feld eines Kibbuz in Israel. (undatierte Aufnahme)  (picture alliance / dpa / Heidi Sternberg)

70 Jahre IsraelMythos Kibbuz als Labor des Landes

Kein Privateigentum und alle sind gleich - so lebten anfangs viele Israelis. Der Kibbuz sollte weniger grausam als die übrige Welt sein. Fast so wie Israel für die Juden. In 70 Jahren veränderte sich einiges, viel wurde erreicht. Was fehlt? Frieden.

Sendung vom 12.04.2018
Daniel Cohn-Bendit gibt eine Erklärung ab. Der Versuch des Studentenführer Daniel Cohn-Bendit, am 24.05.1968 trotz eines Einreiseverbots über den Grenzübergang "Goldene Bremm" bei Saarbrücken nach Frankreich zurückzukehren, ist gescheitert. Die französischen Behörden haben Cohn-Bendit nach tumultartigen Verhandlungen zurückgewiesen. | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa / Roland Witschel)

1968 für Frankreich und USARiesige Revolten - und dann?

Die Proteste waren gewaltig im Mai 1968 in Frankreich: fast zehn Millionen Streikende, angefeuert durch eine Rede des Soziologie-Studenten Daniel Cohn-Bendit. In den USA mobilisierte die Kommunisten-Jagd an der Uni in San Francisco die Studierenden.

Sendung vom 11.04.2018
Ein Panzer der Sowjetunion vor dem Rundfunkgebäude in Prag am 21.08.1968 (picture alliance/dpa/)

1968 für CSSR und KubaWas bleibt vom "Prager Frühling"?

Die großen Träume des Aufbruchs in Osteuropa wurden 1968 in Prag mit Panzern niedergewalzt. Der "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" erlebte nur eine kurze Blüte. Oder? In Kuba scheinen noch Reste der Idee überlebt zu haben.

Sendung vom 10.04.2018
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Die Reportage

Wo Inklusion aufhörtDer Schulhof
Paulina (zweite von rechts) mit ihren Schwestern. (Elin Rosteck)

Paulina ist 13, gehörlos und geht in eine Regelschule. Sie kommt gut mit, aber auf dem Schulhof wird sie gemieden. Elias geht auf eine Förderschule für Hörgeschädigte und hat dort viele Freunde. Aber er lebt in der Welt der Behinderten. Was ist besser? Mehr

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