Seit 07:05 Uhr Feiertag
 

Sonntag, 21.01.2018

Weltzeit

Sendung vom 18.01.2018Sendung vom 17.01.2018Sendung vom 16.01.2018
US-Präsident Donald Trump im Roosevelt Raum im Weißen Haus. (Consolidated / Pool / Molly Riley)

Ein Jahr Trump"Zwei plus zwei gleich fünf"

Die Bottorff-Brüder, aufgewachsen in Iowa, mittlerer Westen: Zwei wählten Trump, einer Clinton. Seitdem reden sie nicht mehr über Politik. Ein Beispiel dafür, wie sehr Donald Trump die USA gespalten hat – aber nicht das einzige.

Sendung vom 15.01.2018
Vor allem männliche Teilnehmer der Gay Pride in Taipeh im Oktober 2017 tragen eine Regenbogenflagge durch die Straße. (Benjamin Eyssel)

Progressives TaiwanErstes Land in Asien mit "Ehe für alle"

2018 muss Taiwans Parlament handeln: Die Ehe darf nicht weiter auf Frau-Mann-Beziehungen beschränkt bleiben, hat das höchste Gericht 2017 entschieden. Der nächste Schritt zur Abgrenzung von Festland-China. Widerstand kommt aus der Diktatur-Generation.

Sendung vom 11.01.2018
Frauen in indischer Kleidung mit erhobenen Händen demonstrieren für ihre Rechte. (Ashish Sharma)

Steinabbau in IndienDie Witwen von Budhpura

Fast alle Menschen im nordindischen Bundesstaat Rajasthan arbeiten in den dortigen Steinminen. Viele sterben an Silikose, weil sie dabei Steinstaub einatmen – die meisten sind Männer. Für die Witwen bedeutet das ein Leben in Armut. Es sei denn, sie schließen sich zusammen.

Sendung vom 10.01.2018
(ARD-Studio Washington)

Die Null-Dollar-Ärzte in den USAWenn Kranksein zum Luxus wird

Knapp 28 Millionen US-Amerikaner haben keine Krankenversicherung. Die Ärzteorganisation Remote Area Medical bietet deshalb kostenlose medizinische Behandlung an. Der Andrang ist riesig, aber eine Lösung für das defekte Gesundheitssystem ist das nicht.

Sendung vom 09.01.2018
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron spricht in der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität. Das Thema der Festveranstaltung lautet "Debatte über die Zukunft Europas". (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

Frankreich 2018Macron und seine großen Baustellen

Er ist Hoffnungsträger und Alleinherrscher: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine "République en Marche‎" haben 2017 mit absoluter Mehrheit in der Nationalversammlung große Reformen verabschiedet. Weitgehend geräuschlos. 2018 wird es härter.

Sendung vom 08.01.2018
Zuhörer der libanesischen Gruppe Mashrou Leila halten beim Konzert am 22.09.2017 in Kairo (Ägypten) eine Regenbogenfahne in die Höhe. Wegen einiger Regenbogenfahnen bei einem Konzert in Kairo soll die wohl bekannteste Indie-Rockband der arabischen Welt nicht mehr in Ägypten auftreten dürfen. Das teilte der zuständige ägyptische Verband für Musiker am 25.09.2017 der Deutschen Presse-Agentur mit. (zu dpa "Wegen Regenbogen: Ägypten will bekannteste Indie-Rockband verbannen" vom 25.09.2017 - Bestmögliche Qualität) Foto: Benno Schwinghammer/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

LGBT-Szene im LibanonFeiern ohne Küssen auf der Tanzfläche

An keinem Ort im nahen und mittleren Osten, mit Ausnahme von Tel Aviv vielleicht, lässt sich so unbeschwert Feiern wie in Beirut. Die Clubs sind legendär. Dazu gehört auch das schwul-lesbische Nachtleben. Im Alltag erleben Homosexuelle im Libanon aber noch viel Diskriminierung.

Sendung vom 04.01.2018
Ein Mann steht vor einem eingeschneiten Iglu-Zelt. (AFP)

Flüchtlinge auf LesbosDie Vergessenen von Moria

Trotz der Kälte hausen sie in Zelten, die hygienischen Bedingungen sind katastrophal und die Versorgung ist miserabel: Im Lager Moria auf der Insel Lesbos leben rund 5600 Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen - und die griechischen Behörden schauen tatenlos zu.

Sendung vom 03.01.2018
Die Kirche des Heiligen Johannes von Kaneo am Ohrid-See. (Oliver Soos)

Geheimtipp Ohrid in MazedonienMalerisch, heilig, kyrillisch

Der Lonely Planet hat Ohrid im vergangenen Jahr zum fünftschönsten Reiseziel der Welt gekürt. Es lockt der älteste See Europas, dazu gilt die mazedonische Kleinstadt als frühes Zentrum des Christentums und Entstehungsort der kyrillischen Schrift.

Malta: Blick auf die Hauptstadt Valletta mit der St. Paul's Kathedrale (Aufnahme vom 27.3.2004). ( dpa / Lehtikuva Wennström)

EU-Kulturhauptstadt VallettaDie andere Seite der Steueroase

Schaufenster für Europa mit nicht mal 6000 Einwohnern: Valletta ist in diesem Jahr neben dem friesischen Leeuwarden Kulturhauptstadt der EU. Die Malteser hoffen so auch ihren Ruf als Steuerparadies zu verlieren. Kulturelle Schätze gibt es genug.

Sendung vom 02.01.2018
Eine chinesische Schwerlastrakete hebt in der Dunkelheit vom Weltraumbahnhof Wenchang ab. (dpa/ imaginechina)

Projekt WeltmachtWie China den globalen Aufstieg plant

Beobachten wir gerade die Wachablösung in der Welt? Chinas Führung formuliert immer deutlicher ihren Anspruch auf die "angestammte Position". Dafür investiert sie Milliarden in aller Welt. Droht eine Globalisierung chinesischer Prägung?

Sendung vom 28.12.2017
OLYMPUS DIGITAL CAMERA (Andreas Stummer)

100 Jahre Eisenbahn in AustralienIst der Zug schon abgefahren?

Nur zwei Kontinente haben keine Hochgeschwindigkeitszüge: die Antarktis und Australien. Seit genau 100 Jahren zuckelt der "Indian Pacific" von Perth nach Sydney und zurück. Durchschnittsgeschwindigkeit: 80 Stundenkilometer. Doch jetzt soll alles anders werden.

Sendung vom 27.12.2017
Schiffe auf dem Nil sind ein beliebtes Transportmittel in Kairo. (MOHAMED EL-SHAHED / AFP)

Mythos NilLebensquell und Zankapfel in Ostafrika

Wenn in Äthiopien bald der größte Staudamm Afrikas in Betrieb geht, fürchten Ägyptens Bauern um ihre Erträge. Wie viele andere Nil-Anwohner auch sind sie auf das Wasser des Flusses angewiesen. Doch die Lebensader Ostafrikas weckt zunehmend neue Begehrlichkeiten.

Sendung vom 21.12.2017
Ein Mädchen liegt im Jemen in einem Krankenhausbett und weint. (AFP / Mohammed Huwais)

Anruf im JemenIhr Hörerwunsch gegen das Wegschauen

Wir hatten Sie gefragt, aus welcher Region Sie sich eine Weltzeit wünschen: Viele haben nach dem Jemen gefragt. Laut Vereinten Nationen spielt sich dort die größte humanitäre Krise der Welt ab, aber kaum jemand berichtet. Wir haben angerufen.

Sendung vom 20.12.2017
Das Welcomecenter der Galerie Lafayette (Maximilian Klein/Deutschlandradio)

Welcomecenter in ParisEin Lafayette extra für Chinesen

Immer mehr Chinesen reisen nach Paris, weil sie das historische Ambiente und die Luxusartikel schätzen. Eigens für sie hat das Lafayette ein zweites Kaufhaus eingerichtet – auch wegen so mancher Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber den Touristen.

Sendung vom 19.12.2017
Güterzug "La Bestia"  (imago/ZUMA Press)

Mexiko Zwischen Trump, Fiesta und "La Bestia"

400.000 Menschen reisen pro Jahr durch Mexiko. Ein Teil davon – illegale Migranten zumeist aus Honduras, El Salvador und Guatemala – mit dem berühmt-berüchtigten Güterzug "La Bestia". Viele kommen an ihrem Traumziel USA nie an.

Sendung vom 18.12.2017
Bruder Xavier Plassat, Koordinator der Nationalen Kampagne gegen Sklavenarbeit der CPT, auf dem Fluss Rio Araguaia (Adveniat)

Sklaverei in Brasilien"Sie lebten mit Rindern in einem Stall"

Die Regierung Brasiliens hat schon 1995 anerkannt, dass es immer noch Sklaverei im Land gibt. Der Dominikaner Xavier Plassat kämpft seit 30 Jahren gegen diese menschenunwürdigen Zustände. Dafür bekommt er Menschenrechtspreise und Morddrohungen.

Sendung vom 14.12.2017
(Anne-Kathrin Mellmann)

Klimawandel in der KaribikZerstörte Inseln, zerstörtes Paradies

Weggeschwemmte Strände, zerstörte Häuser, abrasierte Palmen – im Herbst verwüsteten zwei Monsterstürme die Trauminseln vieler Karibikurlauber: die Antillen. Zweieinhalb Monate später sind die Sandstrände menschenleer. Aufgeben wollen die Bewohner aber nicht.

Sendung vom 13.12.2017Sendung vom 12.12.2017
Außenfassade des Schreins, davor Verkaufsstände und Frauen, die hineingehen wollen  (Antje Stiebitz)

Hindus und Muslime in Indien Es geht auch friedlich

Jagdishpur Sokha im Norden Indiens ist ein Dorf, in dem Hindus und Muslime friedlich zusammenleben. Sie beten sogar gemeinsam zum muslimischen Heiligen Ghazi Baba. Warum gelingt hier, was anderswo misslingt?

Sendung vom 11.12.2017
Eine Frau hält während einer Gay-Pride-Parade in Jerusalem 2016 eine Regenbogenfahne mit einem Davidstern in der Mitte in der Hand. (picture-alliance/ EPA/ Abir Sultan)

Homosexualität in JerusalemDie letzte Bar für freie Liebe

Die kleine Bar "Video" ist etwas Besonderes im von religiösen Hardlinern bestimmten Jerusalem. Hier tanzen, trinken und flirten viele Menschen miteinander, egal ob hetero- oder homosexuell, egal ob Jude oder Muslim. Ungefährdet ist die Bar aber nicht.

Sendung vom 07.12.2017
Eine Gruppe Elefanten im Ruaha National Park in Tansania. (Imago / James Hager)

Töten in Tansania60 Prozent der Elefanten abgeschlachtet

Seit 2009 sind in Tansania mehr als 65.000 Elefanten von Wilderern getötet worden. Und auch vor Menschen machen die Wilddiebe nicht Halt: Rund 1000 Ranger wurden in den letzten Jahren getötet. Jetzt setzt man auf Nahkampfausbildung und die Mithilfe der lokalen Bevölkerung.

Sendung vom 06.12.2017
Ärzte einer Kinderklinik in Warschau sind im Hungerstreik (dpa / picture alliance )

Polens Ärzte in Not"Wir lassen die Situation eskalieren"

Lange Schichten, überfüllte Wartezimmer, 500 Euro im Monat. Junge Ärzte in Polen arbeiten unter ungesunden Bedingungen. Im September starb ein Arzt nach einem 24-Stunden-Dienst. Nun wehren die Mediziner sich - mit Hungerstreiks und Protesten, die die Regierung treffen.

Sendung vom 05.12.2017
Unterricht in einem der als Klassenraum genutzten Zimmern am "Jakub-Kolas-Lyceum" (Inga Lizengevic)

Das Untergrund-Gymnasium in MinskWeißrussland für Freidenker

Alles ist geheim: der Ort, die Namen, das Lehrmaterial. Und nur die Besten bestehen die Aufnahmeprüfung für das "Jakub-Kolas-Lyceum" in Weißrussland. Es bietet ein Gegenmodell zum Schulsystem im autoritären Staat Lukaschenkos - und ist eigentlich seit 2003 geschlossen.

Seite 1/150
Dezember 2017
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Die Reportage

Selbstversuch bei Instagram Einflussreich in 30 Tagen
Die Reporterin im Selbstportrait (Verena Fücker )

Auf ihren Social-Media-Accounts haben sie etliche Follower und erreichen mit ihren Fotos und Texten viele Menschen – die sogenannten "Influencer". Unsere Autorin will in nur 30 Tagen auf "Instagram" selbst die 1000 Follower-Marke knacken und auf der Foto-Plattform Geld verdienen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur