Seit 13:05 Uhr Länderreport
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.11.2012

Von Bayern nach Berlin

Freie Wähler wollen in den Bundestag

Von Michael Watzke

Podcast abonnieren
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)

Auf kommunaler Ebene sind die Freien Wähler schon lange erfolgreich, jetzt wollen sie auch bundesweit durchstarten. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger rechnet für 2013 mit einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent. Gefährlich könnte das vor allem für Union und FDP werden.

Die Freien Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2013 Union und FDP Stimmen abjagen. Antreten wollen sie als bürgerliche, konservative, liberale Alternative. Der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass seine Wählervereinigung in der Lage ist, bundesweit Listen mit Kandidaten aufzustellen. Der Politiker aus Bayern rechnet damit, 2013 im Bund auf mehr als zehn Prozent zu kommen. Punkten will die Wählervereinigung vor allem mit der Euro-Skepsis.

Die Freien Wähler sind insbesondere für Union und FDP eine Gefahr: Sie stammen aus einem bürgerlichen bis ländlichen Milieu und vertreten bei den meisten Themen eher konservative Positionen. Damit sind sie auf kommunaler Ebene schon lange erfolgreich. 2008 gelang den Freien Wählern in Bayern der Sprung in den Landtag - sie wurden mit 10,2 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

Manuskript zum Beitrag als PDF oder im barrierfreien Textformat

Länderreport

Volksentscheid über Berliner FlughafenMacht Tegel den Abflug?
Demonstranten fordern am 1. September 2017 auf einer Kundgebung am Berliner Kurt-Schumacher-Platz die Schliessung des Flughafens Tegel. (imago / Seeliger)

Das Kürzel TXL spaltet die Hauptstadt: Bei der Bundestagswahl wird in Berlin per Volksentscheid über die Offenhaltung des Flughafens Tegel abgestimmt. Für hunderttausende Berliner, die in der Einflugschneise leben, verknüpft sich damit die Hoffnung auf ein Leben ohne Fluglärm.Mehr

Referendum in DuisburgBürgerbegehren gegen Shoppingcenter
Plakat der Gegner des Outlet-Centers in Duisburg. (Deutschlandradio - Claudia Hennen)

Ein Shoppingcenter spaltet die Stadt Duisburg: Ein Investor will auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs das größte Outlet Center Deutschlands bauen. Ausgerechnet dort, wo sich die Loveparade-Katastrophe ereignete. Ein Referendum soll jetzt die Entscheidung herbeiführen.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur