Seit 03:00 Uhr Nachrichten

Montag, 28.05.2018
 
Seit 03:00 Uhr Nachrichten

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 03.10.2016

Ursendung - ÜberlebenBlutsbrüder - Cliquenturbo

Von Thomas Martin nach dem Roman von Ernst Haffner

Der Potsdamer Platz in Berlin, 1930. (imago / Leemage )
Berlin in den 1930er-Jahren: Blick auf den Potsdamer Platz. (imago / Leemage )

Berlin zwischen den Kriegen. Jugendliche organisieren sich in Banden um zu überleben. Sie kommen aus Heimen, Auffanglagern, von der Straße, vom Strich, aus Kaschemmen und Spelunken. Es sind kaputte, vitale, hungrige, raffinierte Kinder. Gierig nach Wärme, zum Verbrechen bereit.

Ernst Haffners Roman erschien 1932 unter dem Titel "Jugend auf der Landstraße Berlin". 2013 wurde er neu aufgelegt unter dem Titel "Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman".

Ernst Haffner, um 1900 geboren, blieb nach 1938 verschollen.

Von Thomas Martin
nach dem Roman von Ernst Haffner
Regie: Thomas Martin
Mit: Bernhard Schütz, Pit Bukowski, Benjamin Kramme, Jonathan Kutzner, Luc Schneider, Sebastian Witt, Thomas Wodianka, Tino Mewes, Mandy Rudski, Nastassja Revvo, Jörg Malchow, Martin Engler, Thomas Neumann, Kathrin Wehlisch, Christian Gaul, Shorty Scheumann, Judith Engel, Martin Seifert, Carmen Maja Antoni und Fritz Hammer
Komposition: Kriton Klingler
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

Länge: 74'18 Min. 

Thomas Martin, 1963 geboren in Berlin, Lyriker, Publizist, Regisseur. Hausautor und Künstlerischer Produktionsleiter der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz".

Das Hörspiel steht nach der Sendung befristet zum Nachhören zur Verfügung.

Anschließend:

Weekend
Klangmontage von Walter Ruttmann
Berliner Funkstunde 1929
Länge: 11'16

 

Hörspiel

Hörspiel über GrausamkeitDie Logik des Schlimmsten
Der Regisseur Dimitrij Schaad (Jeanne Degraa)

Fünf Figuren erzählen Geschichten mit banalem Anfang. Aber das Harmlose wendet sich zum Schlimmsten, ja Grausamen. Sie zeigen scheinbar gleichgültig ihre Schwächen und Fehler. Wollen sie verstehen, was mit ihnen passiert? Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur