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Freitag, 19.01.2018

Feature / Archiv | Beitrag vom 24.06.2015

Ursendung 25 Bilder die Sekunde und ein Leben

Der Animationsfilmer Heinrich Sabl

Von Barbara Leitner

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Eine Installation des Künstlers Heinrich Sabl mit Figuren aus dem Trickfilm "Pere Ubu" (picture alliance / dpa / Norbert Försterling)
Eine Installation des Künstlers Heinrich Sabl mit Figuren aus dem Trickfilm "Pere Ubu" (picture alliance / dpa / Norbert Försterling)

Die Digitalisierung der Medien sei für sein Leben entscheidender als der Mauerfall, sagt der ostdeutsche Animationsfilmer Heinrich Sabl. Vor 15 Jahren begann er mit kleinem Budget an einem Langfilm zu arbeiten: "Memory Hotel" - eine deutsche Nachkriegsgeschichte.

Die Puppen und Kulissen, jeder Augenschlag und jede Geste wird von Hand gestellt und analog fotografiert, 25 Bilder pro Sekunde.

2007 ist der Film nahezu fertig. Lediglich einzelne Sequenzen will Heinrich Sabl noch flüssiger gestalten. In der digitalen Produktionslogik wäre das in wenigen Schritten vollbracht, aber Sabl misstraut den "Pixel-Fabriken". Die Verleiher werden nervös, der Film ist seit Jahren angekündigt, alle Mittel sind ausgeschöpft und auch Heinrich bewegt sich am Rande seiner Kräfte.

Regie: Giuseppe Maio
Mit: N.N.
Ton:N.N.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015

Länge: ca. 54'30

Barbara Leitner, geboren 1957 in Thüringen, ist Journalistin, Autorin und Coach, lebt in Berlin. Zuletzt: "Alarm aus der Kita" (DLF 2013).

 

 

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