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Freitag, 19.01.2018

Lesart / Archiv | Beitrag vom 25.06.2014

UntergangZukunft als Katastrophe

Eva Horn untersucht die Anziehungskräfte der Apokalypse

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Gewitterwolken ziehen am 09.06.2014 über den Ort Sörmeke bei Geseke (Nordrhein-Westfalen). Orkanböen, Starkregen und heftige Blitze: Wie eine Walze zog eine Gewitterfront über Nordrhein-Westfalen am 09.06.2014 hinweg (picture alliance / dpa / Thomas Rensinghoff)
Erschreckend und faszinierend zugleich: Apokalypse (picture alliance / dpa / Thomas Rensinghoff)

Ob auf der Leinwand oder der Literatur, Untergangsszenarien haben Konjunktur. In der Fiktion, aber eben auch in der Realität.

Klimakrise, Finanz- und Wirtschaftskrise, Natur- und Technikkatastrophen wie Tsunami oder Fukushima, längst scheinen sich Menschen nicht nur auf apokalyptische Szenarien einzustellen, sondern sich auch eine Welt nach dem Menschen vorzustellen.

Welche kulturellen Prägungen und Tiefenkräfte beim Entwurf posthumaner Lebenswelten am Werk sind, warum uns diese - so angstbesetzt und schrecklich sie sind - auch unwiderstehlich anziehen, das hat die Wiener Kulturwissenschaftlerin Eva Horn untersucht.

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