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Kulturnachrichten

Freitag, 26. Januar 2018

Uni Frankfurt erwirbt Habermas-Literatursammlung

Aus Privatarchiv des Amsterdamer Philosophen Görtzen

Die Frankfurter Universitätsbibliothek hat eine umfangreiche Privatsammlung zum Philosophen Jürgen Habermas erworben. Die nahezu komplette Sammlung der publizierten Primär- und Sekundärliteratur von und über Habermas in mehr als 30 Sprachen umfasse mehr als 5.250 Bücher, teilte die Hochschule mit. Darunter seien Publikationen in chinesischer, arabischer und serbokroatischer Sprache sowie 216 Aktenordner mit kopierten Zeitschriftenaufsätzen. Die Sammlung aus dem Privatarchiv des Amsterdamer Philosophen Rene Görtzen, der im kommenden Jahr eine umfassenden Habermas-Bibliografie veröffentlichen will, entstand nach Hochschulangaben über einen Zeitraum von 40 Jahren. Die Sammlung soll in der Universitätsbibliothek für die wissenschaftliche Benutzung aufgearbeitet werden.

Deutscher Fernsehpreis für "Eine unerhörte Frau"

Streit um Autoren im Vorfeld der Preisverleihung

Das Drama "Eine unerhörte Frau" hat den Deutschen Fernsehpreis als "Bester Fernsehfilm" gewonnen. Der vom ZDF produzierte Film von Hans Steinbichler, in dem Rosalie Thomass als verzweifelte Mutter für ihre kranke Tochter kämpft, wurde bei der Gala in Köln von der Jury ausgezeichnet. Julia Jentsch siegte als "Beste Schauspielerin", Marietta Slomka wurde zur "besten Informationsmoderatorin" gekürt. Eine zentrale Rolle nahmen in diesem Jahr Serien und Mehrteiler ein. Allein die von der ARD gemeinsam mit dem Abo-Anbieter Sky produzierte historische Krimiserie "Babylon Berlin" ging in acht Kategorien ins Rennen. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk erhielt Showmaster Thomas Gottschalk. Im Vorfeld des Fernsehpreises hatte eine Diskussion um Autoren nach Protesten zu einer Änderung geführt. Viele Autoren waren irritiert, dass sie in einigen Kategorien nur als "Gäste" und nicht als "Nominierte" zu der Verleihung eingeladen wurden, obwohl sie an den nominierten Filmen und Serien mitgearbeitet hatten. Die Stifter des Fernsehpreises änderten daraufhin ihre Praxis: Autoren wurden offiziell nominiert und auch Anreise und Hotel zum Festakt bezahlt.

Polen will Begriff "polnische Todeslager" verbieten

Bezeichnung unterstelle Mitverantwortung für deutsche Verbrechen im 2.Weltkrieg

Wer die historisch falsche Bezeichnung "polnische Todeslager" benutzt für „deutsche Vernichtungslager im besetzten Polen während des Zweiten Weltkriegs“, den will Warschau künftig mit bis zu drei Jahren Haft bestrafen. Das hat das polnische Parlament beschlossen, offiziell um den Ruf Polens zu schützen. Durch den Begriff "polnische Lager" für deutsche Vernichtungslager weise man Polen immer wieder eine Mitverantwortung für deutsche Verbrechen zu, sagte der Vize-Justizminister. Kritiker befürchten, die Neuregelung könnte es Polen leichter machen, die eigene Verantwortung an Verbrechen gegen Juden im Zweiten Weltkrieg zu leugnen. Der polnische Senat und der Präsident müssen dem Gesetz noch zustimmen, damit es in Kraft treten kann.

Drehbuchautoren fordern bessere Arbeitsbedingungen

Lex: "Ich kann es wirklich nicht mehr hören"

Vor Verleihung des Deutschen Fernsehpreises fordern Drehbuchautoren bessere Arbeitsbedingungen: Wenn deutsche Sender mehr stark erzählte Serien im Stile von Netflix wollten, müsse es einen Kulturwandel geben, erklärte Christian Lex vom Verband Deutscher Drehbuchautoren. Oft werde gesagt, es gebe keine guten Autoren in Deutschland. „Ich kann es wirklich nicht mehr hören. Es gibt einfach zu wenig gute Bedingungen." Den Autoren geht es um mehr Zeit, mehr Geld und mehr Vertrauen bei der Entwicklung von Stoffen.

Deutsche Oper: Überschwemmung durch Putzkräfte

Unabsichtlich Sprinkleranlage auf Bühne angestellt

Die Ursache für die Überschwemmung in der Deutschen Oper Berlin an Heiligabend ist geklärt: Personal der Reinigungsfirma habe ohne Absicht die Sprinkleranlage auf der Bühne in Gang gesetzt, teilte das Opernhaus mit. Die Reparaturarbeiten bei laufendem Spielbetrieb würden voraussichtlich noch bis zur Sommerpause dauern. Die Polizei werde demnächst die Ermittlungen einstellen. Von dem Schaden sind besonders die Ober- und Untermaschinerie sowie die Bühnenbeleuchtung betroffen.

Nico Hofmann bleibt Nibelungen-Festspielen treu

Gegenwart erzählen auf Basis eines Ur-Mythos

Nico Hofmann übernimmt bis zum Sommer 2022 für weitere fünf Jahre die Intendanz der Nibelungen-Festspiele in Worms. Für diese Zeit werde ihn der Dramaturg Thomas Laue als Künstlerischer Leiter begleiten, teilten die Festspiele mit. "Es ist eine große Chance mit Thomas Laue an meiner Seite den Weg zu mehr inhaltlicher und künstlerischer Qualität für die Festspiele weiter zu gehen", sagte der 58-jährige Regisseur und Produzent Hofmann. Die Festspiele seien "keine historisierende Veranstaltung, sondern ein Ort, an dem auf der Basis eines Ur-Mythos immer wieder neu von Gegenwart erzählt wird". Ausnahmsweise steht 2021 nicht die Geschichte der Nibelungen im Zentrum der Festspiele, sondern der Reformator Martin Luther, weil sich dann der Reichstag zu Worms zum 500. Mal jährt.

Oberrabbiner für Agentur gegen Antisemitismus

100 Millionen Euro gegen Rassismus in Frankreich

Der Oberrabbiner von Frankreich, Haim Korsia, schlägt die Gründung einer europäischen Agentur gegen Antisemitismus vor. Darüber habe er bereits mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz gesprochen, der bald die EU-Ratspräsidentschaft übernehme, sagte Korsia im Deutschlandfunk. Die großen antisemitischen Bewegungen seien keine nationalen, sondern europäische Bewegungen, betonte der Oberrabbiner. Vor dem Holocaust-Gedenktag morgen verwies Korsia auf die Anstrengungen gegen Rassismus in Frankreich. Das entsprechende Programm sei mit 100 Millionen Euro für drei Jahre ausgestattet gewesen. Die Anzahl der antisemitischen Taten habe sich verringert, auch wenn sie sich immer noch nicht auf einem akzeptablen Niveau bewege. Am 27. Januar wird weltweit der Opfer des Holocaust gedacht. Das Datum erinnert an die Befreiung der überlebenden Häftlinge des größten NS-Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945.

Generalmusikdirektor erhält höchste Auszeichnung

Roth wird Mitglied der französischen Ehrenlegion

Der Generalmusikdirektor der Stadt Köln, François-Xavier Roth, wird am Sonntag in den Orden der französischen Ehrenlegion, die "Légion d Honneur", aufgenommen. Der französische Dirigent erhält die ranghöchste Auszeichnung seines Heimatlandes im Rang eines "Chevalier". Die französische Kulturministerin Françoise Nyssen werde Roth die Insignien im Rahmen eines Konzertes in Paris verleihen. Dort tritt der 46-Jährige mit dem von ihm gegründeten Orchester "Les Siècles" in der Philharmonie des Paris auf. François-Xavier Roth ist seit 2015 Kapellmeister des Gürzenich-Orchesters und Generalmusikdirektor der Stadt Köln. Von 2011 bis 2016 war er Musikdirektor des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Außerdem ist er Gastdirigent des London Symphony Orchestra.

Mount-Everest-Chronistin Elizabeth Hawley gestorben

"Sherlock Holmes der Bergsteigerwelt" gründete Himalaya-Archiv

Im Alter von 94 Jahren ist die als Mount-Everest-Chronistin bekannt gewordene US-Journalistin Elizabeth Hawley gestorben. Hawley, die fünf Jahrzehnte lang über Besteigungen des höchsten Berges der Welt Buch führte und den Spitznamen "Sherlock Holmes der Bergsteigerwelt" trug, starb in einem Krankenhaus in Nepals Hauptstadt Kathmandu. Die 1923 in Chicago geboren Hawley war 1959 als Journalistin nach Nepal gekommen. Sie gründete dort die Himalayan Database, ein Archiv über Gipfelbesteigungen und Rekordversuche in der Region. Obwohl sie selbst nie einen Berggipfel im Himalaya erklomm, galt sie als Autorität am Dach der Welt.

Casey Affleck nimmt nicht an Oscar-Verleihung teil

Vorwurf sexueller Belästigung

Oscar-Preisträger Casey Affleck, dem zwei frühere Arbeitskolleginnen sexuelle Belästigung vorgeworfen hatten, will der Oscar-Gala in diesem Jahr fernbleiben. Der Schauspieler werde nicht auf der Bühne stehen und Trophäen aushändigen, bestätigte die Oscar-Akademie, "wir begrüßen diese Entscheidung, um so den Fokus ganz auf die Show und auf die großartige Arbeit in diesem Jahr zu richten". Affleck hatte im vorigen Jahr den Oscar als bester Hauptdarsteller für das Drama "Manchester by the Sea" gewonnen. Traditionell kehrt der Preisträger im folgenden Jahr auf die Bühne zurück, um die Trophäe für die beste Schauspielerin zu übergeben. Die Oscars werden am 4. März in Los Angeles verliehen.

Guggenheim Museum bietet Trump goldenes Klo an

Die Arbeit trägt den Titel "America"

Beim Versuch, die Räume des Weißen Hauses mit einem Kunstwerk zu schmücken, hat das Guggenheim Museum US-Präsident Donald Trump eine Absage erteilt- und ihm stattdessen ein goldenes Klo angeboten. Die voll funktionsfähige Toilette aus 18-karätigem Gold ist eine Arbeit des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan und trägt den Titel "America". Sie war ab September 2016 ein Jahr im Museum zu sehen und für Besucher benutzbar. Die für Gestaltung im Weißen Haus zuständige Kuratorin hatte beim Guggenheim angefragt, ob das Gemälde "Landschaft im Schnee" von Vincent Van Gogh als Leihgabe verfügbar sei. Das Gemälde von 1888 gehe aber nur in "seltenen Ausnahmen" auf Reisen, zitierte die "Washington Post" aus der Antwort. Das goldene Klo sei aber verfügbar, "sollten der Präsident und die First Lady ein Interesse daran haben, es im Weißen Haus zu installieren".

Theatergruppe von Harvard lässt künftig Frauen zu

Hasty Pudding älteste Theaterformation einer US-Hochschule

Die seit 223 Jahren an der Harvard-Universität bestehende Theatergruppe Hasty Pudding wird ab dem kommenden Jahr erstmals Frauen aufnehmen. Der Präsident der Truppe machte die Ankündigung zu Beginn einer Preisverleihung mit der Schauspielerin Mila Kunis. Hasty Pudding, die älteste Theaterorganisation an einer US-Hochschule, ist bekannt für ihre komödiantischen Musiktheater. Männer spielen dabei weibliche Charaktere; eine alte Tradition in dem Verein. In den vergangenen Jahren ist die Gruppe in die Kritik geraten, weil sie Frauen von Auftritten in ihren jährlichen Shows ausschloss.

Dichterin Claribel Alegría gestorben

Erste Trägerin des Königin-Sofia-Preises aus Mittelamerika

Die Dichterin Claribel Alegría aus Nicaragua ist tot. Sie starb am im Alter von 93 Jahren in Managua. Im vergangenen Jahr war Alegría mit dem spanischen Königin-Sofia-Preis für iberoamerikanische Poesie ausgezeichnet worden. Sie war die erste Frau aus Mittelamerika, die den Preis erhielt. Die Jury lobte den "Optimismus und die Vitalität" ihres Werks. Alegría kam 1924 in Estelí in Nicaragua zur Welt und wuchs in El Salvador auf. Sie studierte in den USA und kehrte nach dem Sieg der linken Sandinisten nach Nicaragua zurück. Zu ihren Werken gehören "Ring der Stille" und "Liebe ohne Ende". Ihre Gedichte und Kurzgeschichten wurden in 14 Sprachen übersetzt.

Ski-Filmemacher Warren Miller mit 93 Jahren gestorben

Extremsport, Nervenkitzel, Reiseabenteuer

Der US-Filmemacher Warren Miller, der mehr als 500 Ski- und Sportfilme produzierte, ist tot. Nach Angaben auf seiner Webseite starb Miller in seinem Haus auf der Insel Orcas Island im US-Staat Washington. Er wurde 93 Jahre alt. Der gebürtige Kalifornier wurde in den 1940er Jahren in den USA als Ski- und Filmpionier bekannt. Seine Filme drehten sich um Outdoor-Aktivitäten wie Skisport, Surfen und Segeln. Er filmte mit Sportgrößen in der ganzen Welt. Seine Ski-Spielfilme, die er über Jahrzehnte hinweg jährlich veröffentlichte, waren eine Mischung aus Extremsport, Nervenkitzel, Humor und Reiseabenteuern. Bis in die 1990er Jahre stand Miller als Regisseur und Erzähler hinter der Kamera.

Grütters sieht Kunstfreiheit als elementar für Demokratie

Freiheit der Kunst nicht zufällig in der Verfassung verankert

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sieht die Kunstfreiheit ebenso wie die Meinungsfreiheit als elementar für die Demokratie. "Gerade weil Künstlerinnen und Künstler nicht gefällig sein müssen, gerade weil sie irritieren und provozieren, beleben sie den demokratischen Diskurs und sind so imstande, unsere Gesellschaft vor gefährlicher Lethargie und damit auch vor neuerlichen totalitären Anwandlungen zu bewahren", schreibt Grütters in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Eine Kunst, "die sich festlegen ließe auf die Grenzen des politisch Wünschenswerten, die das überall lauernde Risiko verletzter Gefühle scheute, die den Absolutheitsanspruch religiöser Wahrheiten respektierte, die gar einer bestimmten Moral oder Weltanschauung diente - eine solchermaßen begrenzte Kunst würde sich nicht nur ihrer Möglichkeiten, sondern auch ihres Wertes berauben", so Grütters. Es lohne sich, "die Spannungen auszuhalten zwischen der Freiheit der Kunst und verletzten Gefühlen", schreibt Grütters. Wenn ein Kunstwerk Diskussionen provoziere, sei das umso besser.

Sender sichten Archive im Fall Dieter Wedel

NDR und SR lassen Produktionsunterlagen prüfen

Mehrere Fernsehsender wollen nach den Vorwürfen gegen den Regisseur Dieter Wedel ihre Archive nach frühen Hinweisen auf mutmaßliche sexuelle Übergriffe auswerten. Mit einer eigenen "Task Force" will der Saarländische Rundfunk (SR) die eigene Reaktion auf 1981 erhobene Vorwürfe umfassend aufarbeiten. "Schon jetzt steht fest, dass sich der SR 1981 nicht richtig verhalten hat", teilte der Sender in Bezug auf Dreharbeiten für die Fernsehserie "Bretter, die die Welt bedeuten" mit. Die 1981 für die Serie engagierte Schauspielerin Esther Gemsch hatte in der Wochenzeitung "Die Zeit" einen mutmaßlichen Vergewaltigungsversuch Wedels geschildert. Ihre Vorwürfe waren auch in einem internen Bericht des SR festgehalten worden. Man wisse nicht, warum damals niemand auf die Vorwürfe reagiert habe. Der SR habe Kontakt zu mutmaßlichen Opfern und zu Zeitzeugen aufgenommen. Es solle "alles offen gelegt werden". Auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) teilte mit, er prüfe, ob sich in den Produktionsunterlagen Hinweise auf entsprechende Vorkommnisse im Zusammenhang mit Wedel-Produktionen finden. Mehrere Schauspielerinnen hatten Vorwürfe erhoben, die von sexueller Belästigung bis hin zur Vergewaltigung reichen. Der heute 75 Jahre alte Wedel wies diese zurück. Die Intendanz der Hersfelder Festspiele gab der bekannte Film- und Theatermacher im Zuge der Affäre auf.

Riesige Statue von Ramses II. an neuem Platz in Gizeh

Atrium des Großen Ägypten Museums soll mit 43 Statuen eingeweiht werden

Eine gewaltige Statue von Ramses II. hat im ägyptischen Gizeh seinen neuen Platz gefunden. Der 12 Meter hohe Koloss soll in der künftigen Eingangshalle des Großen Ägyptischen Museums bei Kairo die Besucher beeindrucken. Rund 80 Tonnen wiegt das steinerne Abbild von Ramses II., dem Pharao, der von 1279 bis 1213 vor Christus in Ägypten herrschte. "Wir feiern die Ankunft des ersten Artefakts an seinem endgültigen Ort im Atrium des Großen Ägypten Museums", erklärte der Altertumsminister Chaled al-Anani bei der Feier. In der Eingangshalle des Museums sollen noch 87 weitere Kunstwerke Platz finden, darunter 43 riesige Statuen. Das Atrium wird nach den Worten des Ministers in diesem Jahr eingeweiht, die Eröffnung des Museums wird für 2022 erwartet. Die etwa 3300 Jahre alte Statue wurde 1820 von dem italienischen Ägyptologen Giovanni Battista Caviglia entdeckt. Mehr als 50 Jahre lang stand sie auf einem Platz in der Innenstadt von Kairo.

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