Seit 20:03 Uhr Konzert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
 
 

Kompressor | Beitrag vom 27.06.2017

Studie der Universität OxfordWie Meinungen in sozialen Medien manipuliert werden

Daniel Berger im Gespräch mit Stephan Karkowsky

Beitrag hören Podcast abonnieren
Die Logos der Firmen Facebook und Twitter. (picture alliance / dpa / Weng Lei)
Fast die Hälfte aller Twitter-Aktivitäten in Russland werde mittlerweile von Bots automatisch generiert, so das Ergebnis der Studie. (picture alliance / dpa / Weng Lei)

Weltweit forschten Wissenschaftler der Universität Oxford: Ihre Erkenntnisse über die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch soziale Netzwerke haben sie heftig formuliert. Die Forscher sprechen von einer Waffe gegen die Demokratie.

Wie sehr beeinflussen die sogenannten sozialen Netzwerke die öffentliche Meinung? Diese Frage haben Wissenschaftler der Universität Oxford untersucht: weltweit und über eine Dauer von bisher 12 Jahren. Die Ergebnisse übersteigen die schlimmsten Befürchtungen.

Automatisierte Twitter-Aktivitäten

So wird zum Beispiel fast die Hälfte aller Twitter-Aktivitäten in Russland mittlerweile von Bots automatisch generiert. In der Ukraine gibt es sogar eine eigene Industrie, die sich dem Manipulieren der öffentlichen Meinung verschrieben hat.

Die Forscher aus Oxford sprechen von einer Waffe gegen die Demokratie. Ob das übertrieben ist, fragen wir den Social-Media-Experten und Redakteur des IT-Nachrichtendienstes Heise online Daniel Berger. Ob die Zahlen und Erkenntnisse der Studie auch für ihn neu und überraschend waren, wollte Stephan Karkowsky in "Kompressor" von ihm wissen.

Mehr zum Thema

Nudging bei Facebook - Subtiles Stupsen gegen den Terror?
(Deutschlandfunk Kultur, Politisches Feuilleton, 24.02.2017)

Angst vor digitalen Angriffen auf die Bundestagswahl - Informationslöcher gibt es auch ohne Hacker
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 12.12.2016)

Social Bots - "In den USA ist das ein riesiger Markt"
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 25.10.2016)

Fazit

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur