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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 23.02.2011

So nah und doch so fern

Von Klaus Hoggenmüller

Julie fasziniert und beängstigt zugleich.
Julie fasziniert und beängstigt zugleich.

Julie, die Neue in der 9. Klasse, ist mehr als nur eine Herausforderung für ihre Lehrer. Sie beunruhigt alle durch ihre bloße Anwesenheit. Lehrer Horn ist wider Willen von ihr fasziniert, spürt das Talent in ihren eigenwilligen Texten, die von Tod und Gewalt handeln.

So nah und doch so fern ist ihr Blick in Abgründe, die sich längst auch im Schulalltag auftun. Doch die Gefahr sieht Horn erst, als es zu spät ist.
Eine Vision von Schuld und Unheil fiebert durch seine Tagträume.


Bearbeitung: Sabine Wollowski
Regie: Götz Naleppa
Musik: Urban Elsässer
Mit: Klaus Spürkel, Ulrich Noethen, Susanne Heidenreich, Elisabeth Findeis, Maria Weygand u.a.
Ton: Rolf Knapp
Produktion: DKultur 2009
Länge: 36´53

Klaus Hoggenmüller, geboren 1954, arbeitete als Realschullehrer, lehrt neue Dramatik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, die auch fürs Hörspiel adaptiert wurden.

Anschließend:
Interview mit Klaus Hoggenmüller von Cordula Dickmeiß

Hörspiel

Hörspiel: Der mit den Tieren sprichtDie Unruhe
Valère Novarina und Jens Harzer im April 2017 im Berliner Ensemble (Deutschlandfunk Kultur / Anke Beims)

Was wäre beunruhigender als eine plötzlich verstummte Sprache? Valère Novarinas "Die Rede an die Tiere" wurde 1986 in Paris uraufgeführt. "Ich glaube nicht, dass jemals Präziseres, Heftigeres, Hellsichtigeres ausgesprochen wurde über die Techniken des Schreibens", so sein Schriftstellerkollege Philippe Sollers.Mehr

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