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Studio 9 | Beitrag vom 06.05.2016

Silvesternacht in KölnErster Prozess wegen sexueller Übergriffe

Von Markus Schmitz

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Eine Frau protestiert am 10.01.2016 in Köln vor dem Hauptbahnhof und dem Dom gegen sexuelle Gewalt mit einem Plakat "Angstfrei leben".  (picture alliance / dpa / Maja Hitij)
Protest in Köln gegen sexuelle Gewalt (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Mehr als vier Monate sind seit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln vergangen. Nun beginnt der erste Prozess gegen zwei Verdächtige wegen versuchter sexueller Nötigung.

Es ist nun mehr als vier Monate her, die Silvesterübergriffe am Kölner Hauptbahnhof. Mehr als 1100 Strafanzeigen sind seitdem eingegangen. Wegen Diebstahls, Raub und weil viele Frauen unsittlich angefasst wurden.

Nun wird der erste Fall um versuchte sexuelle Nötigung verhandelt. Es soll ein Versuch gewesen sein. Dahinter verbirgt sich eine juristische Feinheit. Der Prozess beginnt um 12:00 Uhr vor dem Kölner Amtsgericht. Das Verfahren richtet sich gegen zwei Angeklagte, gegen einen 26-jährigen und einen 23-jährigen Algerier.

Dem 26-jährigen Angeklagten werden ein gemeinschaftlicher versuchter Diebstahl in einem besonders schweren Fall, Raub und eine versuchte sexuelle Nötigung vorgeworfen. Dem 23-jährigen Angeklagten werden ein gemeinschaftlicher versuchter Diebstahl in besonders schweren Fall und ein Raub vorgeworfen.

Mehr zum Thema:

Festnahmen wegen Kölner Silvester-Nacht
(Nachrichtenleicht, Vermischtes, 11.03.2016)

Vor dem ersten Silvester-Prozess - Zwischen Wunsch, Wirklichkeit und Wirkung
(Deutschlandfunk, DLF-Magazin, 18.02.2016)

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