Seit 12:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 12:07 Uhr Studio 9
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 25.07.2010

"Schwerer Schatten" auf der Ruhr 2010

Fritz Pleitgen zum Loveparade-Unglück

Podcast abonnieren
Fritz Pleitgen (WDR)
Fritz Pleitgen (WDR)

Alle Beteiligten hätten die Loveparade "sehr intensiv und sehr professionell" vorbereitet, sagte der frühere WDR-Chef und jetzige Geschäftsführer der Ruhr 2010, Fritz Pleitgen.

Pleitgen warnte davor, über die möglichen Verantwortlichen für das Unglück bei der Loveparade in Duisburg vorschnelle Urteile zu fällen. So ein Ereignis habe "viele Wahrheiten", sagte Pleitgen.

Er sei ganz sicher, dass alle Beteiligten die Love Parade "sehr intensiv und sehr professionell" vorbereitet hätten. Es werde ein paar Tage dauern, bis man genau wisse, was passiert sei.

Durch die Tragödie habe sich ein "schwerer Schatten" auf die Ruhr 2010 gelegt. Diese habe zwar die Loveparade nicht mitorganisiert, aber befürwortet. Er fühle sich moralisch mitverantwortlich für das Unglück und den Opfern sehr verbunden, sagte Pleitgen. Die Ruhr 2010 stehe vor einer "etwas stilleren Zeit". Wenn jetzt eine Veranstaltung wie die Stilllegung der A 40 angestanden hätte, hätte er diese sicher abgesagt, betonte der ehemalige Journalist.

Die nächste Großveranstaltung sei die Aufführung von Mahlers achter Symphonie in der Duisburger Kernkrafthalle. Diese werde genutzt, um der Opfer zu gedenken, kündigte Pleitgen an.

Sie können das vollständige Gespräch mindestens bis zum 26.12.2010 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsMit Horst geht es steil bergab
Fächer mit den Namen der Kinder in einer Kita in Berlin-Neukölln (dpa / picture alliance / Volkmar Heinz)

Die beliebtesten Vornamen für Neugeborene sind ja allgemein geläufig, aber wie sieht es mit den unbeliebtesten aus? "Die Welt" hat ermittelt, dass heutzutage − anders als noch 1934 − fast kein deutscher Junge mehr Horst heißen darf.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur