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Konzert / Archiv | Beitrag vom 16.01.2018

Schwedisches Radio-SymphonieorchesterEmmanuelle Haïm in Schweden

Aufzeichnung aus der Berwaldhallen

Dirigentin Emmanuelle Haïm, 2014 (Stiftung Berliner Philharmoniker / Marianne Rosenstiehl)
Die Cembalistin und Dirigentin Emmanuelle Haïm (Stiftung Berliner Philharmoniker / Marianne Rosenstiehl)

Die gefeierte französische Dirigentin und Cembalistin Emmanuelle Haïm gab als Gast des Schwedischen Radio-Symphonieorchesters ihr Stockholm-Debüt mit Georg Friedrich Händels Oratorium "Der Triumph von Zeit und Wahrheit".

Das allererste Oratorium des Hallenser Wahl-Londoners datiert aus seiner italienischen Zeit. "Il Trionfo del Tempo e del Disinganno" ist eine Parabel auf die Vergänglichkeit des Lebens, aber auch ein reflexives Werk über die Gültigkeit moralischer Werte. Händel hat darin schon viele musikalische Motive komponiert, die er später wieder verwenden sollte, so zum Beispiel das berühmte "lascia ch'io pianga" aus der Londoner Oper "Rinaldo", das hier schon mit einem anderen Text auftaucht.

Die Alte-Musik-Expertin Emmanuelle Haïm hat bereits viel Erfahrung gesammelt, wie sie einem modernen Sinfonieorchester die barocken Themen und Spielweisen vermittelt. Jetzt in Stockholm wird ihr das auf ihre unnachahmlich mitreißende Art wieder gelingen.

Berwaldhallen Stockholm 
Aufzeichnung vom 12. Januar 2018

Georg Friedrich Händel
"Il Trionfo del Tempo e del Disinganno", Oratorium in zwei Teilen HWV 46a
Libretto: Benedetto Pamphili

Sandrine Piau, Sopran
Inga Kalna, Sopran
Romina Basso, Alt
Michael Spyres, Tenor
Schwedisches Radio-Symphonieorchester
Leitung: Emmanuelle Haïm

Konzert

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