Seit 23:05 Uhr Fazit
 

Mittwoch, 13.12.2017

Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 05.04.2016

Schriftstellerin Dana GrigorceaWarum schreiben Sie über Rumänien auf Deutsch?

Dana Grigorcea im Gespräch mit Matthias Hanselmann

Podcast abonnieren
Dana Grigorcea beim Bachmann-Preis in Klagenfurth. (picture alliance / dpa / APA / Gert Eggenberger)
Dana Grigorcea beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, wo sie den 3-Sat-Preis erhielt. (picture alliance / dpa / APA / Gert Eggenberger)

Die Schriftstellerin Dana Grigorcea stammt aus Rumänien, lebt aber seit fast 15 Jahren nicht mehr in ihrem Heimatland. Wie schwer ist es in einer Sprache zu schreiben, die nicht ihre Muttersprache ist?

Dana Grigorcea stammt aus Rumänien, lebt in der Schweiz und schreibt ihre Romane in deutscher Sprache. Für einen Ausschnitt ihres letzten Werkes "Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit" erhielt sie im vergangenen Jahr den 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs.

Obwohl Grigorcea seit fast 15 Jahren nicht mehr in ihrem Heimatland lebt, steht die rumänische Gesellschaft im Mittelpunkt ihrer publizistischen Arbeit - als Romanautorin und als Journalistin für deutschsprachige Medien.

Auftritte als Kleindarstellerin

Ihre Lust an der Oper lebt sie mit regelmäßigen Auftritten als Kleindarstellerin an der Oper in Zürich aus. Ihr gesellschaftspolitisches Engagement setzt sie unter anderem mit der Organissation von Benefiz-Lesungen für Flüchtlinge um.

Warum schreibt sie über Rumänien auf Deutsch? Wie schwer ist es in einer Sprache zu schreiben, die nicht ihre Muttersprache ist? Welche Erfahrungen macht sie bei Benefizlesungen für Flüchtlinge in Zürich? Und wieso wurde ein Verlag nach ihr benannt? Das möchte Matthias Hanselmann in der Sendung "Im Gespräch" von Dana Grigorcea erfahren.

Mehr zum Thema

Bukarest-Roman von Dana Grigorcea - "Mich empört die politische Untätigkeit der Nachwendekinder"
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 30.07.2015)

Klagenfurt - Nora Gomringer gewinnt den Bachmann-Preis
(Deutschlandradio Kultur, Aktuell, 05.07.2015)

Im Gespräch

Basketball-Legende Wilbert OlindeEr bleibt am Ball
Der ehemalige Basketball-Bundesligaspieler und jetzige "Inspiration Coach" Wilbert Olinde in seinem Büro in Hamburg (picture alliance / dpa / Marcus Brandt)

Der gebürtige US-Amerikaner Wilbert Olinde wollte eigentlich nur zwölf Monate in Deutschland bleiben, inzwischen sind es vierzig Jahre geworden. Der Basketballstar verhalf seinem Göttinger Team zu mehreren Bundesligasiegen und arbeitet heute als "Inspirationscoach" in Hamburg. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur