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Montag, 18.06.2018
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 13. Juli 2017

Rowohlt zieht von Reinbek nach Hamburg

Der seit 1960 bestehende Standort Reinbek wird aufgegeben

Der Rowohlt Verlag zieht von Reinbek (Schleswig Holstein) nach Hamburg. Das sagte eine Verlagssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Das Umzugsdatum sei noch unklar, sagte sie. Die rund 150 Mitarbeiter seien darüber informiert worden, dass der Mietvertrag für das teils denkmalgeschützte Verlagshaus nicht verlängert werde, sagte Geschäftsführer Peter Kraus vom Cleff der "Bergedorfer Zeitung". Angesichts eines härter werdenden Kampfes um Fachkräfte spreche vieles für den Standort Hamburg. "Zwei Drittel wohnen bereits dort", sagte er mit Blick auf die Mitarbeiter des Verlags. Rowohlt gehört seit 1982 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Firmensitz ist seit 1960 Reinbek.

Öffentliche Bibliothek bietet Onlinevideothek an

Pionierrolle der Öffentlichen Bibliotheken Berlins

Erstmals wird in Deutschland von öffentlichen Bibliotheken ein Filmstreaming-Dienst angeboten: In der Bundeshauptstadt startete am Donnerstag das Video-On-Demand-Portal "Filmfriend", teilte die Zentral- und Landesbibliothek Berlin mit. Berliner Bibliotheksnutzer können mit ihrem Bibliotheksausweis für zehn Euro im Jahr zuhause und unterwegs mehr als 500 Spielfilme, Dokumentationen, Serien und Kinderfilme via Internet ansehen. Das Angebot soll fortlaufend erweitert werden. Das Portal "Filmfriend" kann auch von anderen Bibliotheken Deutschlands angeboten werden, wenn sie eine Lizenz dafür beantragen.

Kunststiftung NRW ehrt Simon Steen-Andersen

Dänischer Komponist und Installationskünstler bekommt Mauricio Kagel Musikpreis

Der dänische Komponist und Installationskünstler Simon Steen-Andersen wird mit dem Mauricio Kagel Musikpreis 2017 der Kunststiftung NRW geehrt. Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird, ist mit 50 000 Euro dotiert, wovon der Preisträger 20 000 Euro in ein künstlerisches Projekt in Nordrhein-Westfalen einbringen soll. Die Stiftung stellten die radikal individuellen, künstlerischen Positionen des als "furchtloser Experimentator" bezeichneten Künstlers heraus. Der Preis wird am 29. Oktober in der Philharmonie Essen überreicht. Geehrt werden mit dem Preis seit 2011 Musiker, die im Sinne des deutsch-argentinischen Komponisten Mauricio Kagel (1931-2008) interdisziplinär arbeiten und nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen suchen. Bisherige Preisträger waren Georges Aperghis, Michel van der Aa und Rebecca Saunders.

Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo gestorben

Behandlung im Ausland hatte chinesische Führung abgelehnt

Der krebskranke chinesische Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ist gestorben. Der 61-jährige Literaturkritiker war der bekannteste politische Gefangene der Volksrepublik. Entgegen Aufforderungen von Menschenrechtlern und den Regierungen vieler westlichen Länder hatte China abgelehnt, ihm und seiner Frau Liu Xia die Ausreise zu ermöglichen. Liu hatte sich nach Angaben seiner Freunde zuletzt gewünscht, in einem freien Land zu sterben. Er litt an Leberkrebs im Endstadium. Liu war Ende 2009 zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Er war Initiator der "Charta 08", in der demokratische Reformen gefordert wurden. 2010 erhielt er den Friedensnobelpreis, den er jedoch nicht entgegennehmen durfte. Todkrank wurde er Ende Juni "auf Bewährung" aus der Haft entlassen und in die Klinik in Shenyang in der Nordost-Provinz Liaoning gebracht.

EU: Einheitliche Regeln für Handel mit Kulturgütern

Das schlägt die EU-Kommission vor, um den illegalen Handel zu erschweren

Die EU-Kommission schlägt erstmals neue Regeln im Kampf gegen illegalen Handel mit Kulturgütern vor, auch um die Finanzierungsquellen für Terrororganistionen einzudämmen. Terroristische Gruppen nutzten den illegalen Handel mit Kulturgütern oft als Geldquelle, sagte EU-Wirtschafts- und Finanzkommissar Pierre Moscovici in Brüssel. "Das Plündern antiker Stätten wie im syrischen Palmyra oder im malischen Timbuktu hat gezeigt, dass solche Terrorgruppen kein Tabu kennen, wenn sie unersetzliche Schätze zerstören", sagte der Kommissar. Das Kulturerbe von Ländern, die besonders geringe Mittel zum Schutz ihrer Interessen zur Verfügung haben, könne durch illegalen Handel "schwer beschädigt" werden. Es gebe bereits EU-weite Verbote für Waren aus dem Irak und aus Syrien, jedoch keinen allgemeinen Rechtsrahmen für die Einfuhr von Kulturgütern aus Drittstaaten. Der Vorschlag sieht nun eine einheitliche Definition von Kulturgütern vor. Darunter sollen etwa Malereien, Statuen, Instrumente und Manuskripte fallen, die nachweislich einem besonders hohen Risiko ausgesetzt und zum Zeitpunkt der Einfuhr mindestens 250 Jahre alt sind. Importeure müssen sich vor der Einfuhr archäologischer Objekte, Teilen von Monumenten oder Manuskripten Einfuhrgenehmigungen einholen. Es soll ein strengeres Zertifizierungssystem mit eidesstattlicher Versicherung sowie Aufklärungskampagnen für Käufer von Kulturgütern geben. Zudem sollen Zollbehörden Kulturgüter beschlagnahmen können, wenn ein legaler Export nicht nachzuweisen ist. Nun müssen EU-Parlament und Rat über den Vorschlag beraten.

Grütters und Nyssen vertiefen kulturellen Austausch

Deutsch-französischer Ministerrat: Kulturministerinnen wollen eng zusammenarbeiten

Beim deutsch-französischen Ministerrat in Paris haben sich die französische Ministerin für Kultur und Kommunikation Françoise Nyssen und Kulturstaatsministerin Monika Grütters auf eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit bei bilateralen und EU-Themen verständigt. Man habe vereinbart, engagiert an der Ausgestaltung der geplanten EU-Einfuhrregelung für Kulturgüter mitzuarbeiten, so Grütters. Bei dem Ministerinnengespräch betonte sie den großen Stellenwert des vielfältigen Kulturaustausches zwischen beiden Ländern: "Es ist ein sehr starkes politisches Zeichen, dass Frankreich im Oktober zum zweiten Mal Gastland auf der Buchmesse in Frankfurt sein wird." Außerdem überreichte Grütters ihrer Amtskollegin fünfzehn Thesen der "Initiative Kulturelle Integration" zur Rolle der Kultur für das Zusammenleben in einer pluralen, weltoffenen Gesellschaft.

Produzent von Erdogan-Film in der Türkei verhaftet

Filmemacher Ali Avci werden Verbindungen zur Gülen-Bewegung vorgeworfen

Die türkische Polizei hat den Produzenten des Films "Reis" ("Anführer") über Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wegen vermeintlicher Gülen-Verbindungen festgenommen. Ali Avci und ein weiterer Verdächtiger seien im Haus des Produzenten in Istanbul in Gewahrsam genommen worden, meldete die Nachrichtenagentur DHA. Konkret werde Avci Mitgliedschaft in der Fethullah Terrororganisation (Fetö) vorgeworfen - so bezeichnet Ankara die Bewegung um den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, die die türkische Führung für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich macht. "Reis" erzählt wohlwollend die Kindheit und die ersten Jahre des Politikers Erdogan. Avci ist auch Regisseur des Films "Uyanis" ("Erwachen"), der nach Angaben türkischer Medien den Putschversuch vom 15. Juli 2016 behandelt. Im Trailer wird dramatisch beschrieben, was hätte sein können, wenn der Putsch erfolgreich gewesen wäre: In einer fiktiven Sequenz wird dargestellt, wie Erdogans Familie getötet wird und Putschisten dem Präsidenten eine Waffe an den Kopf halten.

Mondstaub von Neil Armstrong wird versteigert

Den Mondstaub hatte Armstrong bei der ersten Mondlandung 1969 gesammelt

Mondstaub, den US-Astronaut Neil Armstrong bei der ersten Mondlandung gesammelt hat, wird in New York versteigert. Die in eine Tüte eingepackten Partikel und kleinen Steinchen sollen bei der Auktion zwischen zwei und vier Millionen Dollar (1,75 bis 3,51 Millionen Euro) einbringen. Ebenfalls sollen ein Flugplan der Astronauten für ihren Rückflug zur Erde und ein Foto von Astronaut Edwin "Buzz" Aldrin, wie er auf dem Mond steht, unter den Hammer kommen. Das Bild könnte schätzungsweise für bis zu 4000 Dollar ersteigert werden. Die Versteigerung im Auktionshaus Sotheby's markiert den 48. Jahrestag der Mondlandung der Apollo 11 am 20. Juli 1969. Armstrong war der erste Mensch, der auf dem Mond lief. Er starb 2012 in Ohio.

Schauspielerin Alexandra Kluge gestorben

Schwester von Alexander Kluge starb von der Öffentlichkeit unbemerkt am 11. Juni

Die deutsche Ärztin, Schauspielerin und Schwester des Regisseurs Alexander Kluge ist von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt gestorben. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, lebte sie zuletzt zurückgezogen und starb bereits am 11. Juni in Berlin. Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle der Anita G. in dem Film "Abschied von gestern" ihres Bruders Alexander Kluge. Der Film feierte 1966 Premiere bei den Filmfestspielen in Venedig. Ein Jahr später erhielt sie den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin und den Medienpreis Bambi. Kluge spielte danach noch in drei weiteren Filmen ihres Bruders mit, unter anderem in "Die Macht der Gefühle" von 1983, wandte sich jedoch schließlich von der Schauspielerei ab, um sich ihrer Tätigkeit als Ärztin zu widmen. Filmkritiker beklagten dies mehrfach als Verlust für den deutschen Film. Alexandra Kluge wurde 80 Jahre alt.

Polizisten in Elbphilharmonie eingeladen

Konzert nach G20-Einsatz

Als Dank für ihren Einsatz beim G20 Gipfel sind heute Abend 2000Polizisten zu einem Sonderkonzert in die Elbphilharmonie eingeladen. Alle Plätze des großen Saals seien für die Beamten aus ganz Deutschland und ihre Partner reserviert, kündigte das veranstaltende "Hamburger Abendblatt" zusammen mit der Elbphilharmonie an. Es treten der Pianist Sebastian Knauer, das Zürcher Kammerorchester und Jazzmusiker Pascal Schumacher auf.

Grütters kritisiert geplante Neuausrichtung der FFA

Verantwortung zur Förderung kulturell anspruchsvoller Filme gelte für alle Förderer

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hält die angestrebte zukünftig sehr viel stärkere Ausrichtung der Filmförderungsanstalt (FFA) an rein wirtschaftlichen Kriterien bei der Entscheidung über die Förderung eines Films für falsch. Das gab sie in einer Pressemitteilung bekannt. Anlass ist ein Beschluss der FFA zu veränderten Förderleitlinien, wonach unter anderem grundsätzlich nur noch Spielfilme gefördert werden sollen, die ein Potential von 250.000 Zuschauern erreichen und über 2,5 Millionen Euro Produktionskosten haben. Im Jahr 2016 hatten von 250 deutschen Filmen nur 21 Produktionen mehr als 250.000 Zuschauer. Ein solcher Förderansatz werde dem deutschen Kinofilm als Kultur- und Wirtschaftsgut in seiner Vielfalt nicht gerecht, so Grütters.

Deutsche Schauspielstars setzen Akzente in Locarno

Internationales Filmfestival findet zum 70. Mal statt

Deutsche Schauspielprominenz wird deutliche Akzente beim 70. Internationalen Filmfestival in Locarno setzen, das vom 2.-12.Augsut stattfinden wird. Johanna Wokalek spielt die Hauptrolle in "Freiheit", einem Familiendrama von Regisseur Jan Speckenbach. Er bewirbt sich neben 17 anderen Filmen aus aller Welt um den begehrten Goldenen Leoparden, den Hauptpreis des schweizerischen Festivals am Lago Maggiore. Es zählt nach Cannes, Venedig und Berlin zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Jürgen Vogel wird als "Iceman" zu sehen sein. Der Spielfilm erzählt eine frei erfundene Geschichte um den Tod der als Ötzi bekannt gewordenen Gletschermumie. Regisseur Felix Randau und sein Hauptdarsteller zeigen den Film außerhalb des Wettbewerbs auf der Piazza Grande von Locarno, wo auch Regisseur Jan Zabeil "Drei Zinnen" mit Alexander Fehling vorstellt. Die nächtlichen Freiluftaufführungen für jeweils etwa 8000 Zuschauer auf der Piazza Grande dürften auch in diesem Jahr zu den Höhepunkten in Locarno zählen. Der dort vergebene Publikumspreis ist nach dem Goldenen Leoparden der begehrteste des Filmfestivals.

DuMont prüft rechtliche Schritte gegen "Deutschland-Kurier"

Das Layout der AfD-nahen Wochenzeitung ähnele dem des "Berliner Kuriers"

Die DuMont-Mediengruppe prüft rechtliche Schritte gegen die AfD-nahe Wochenzeitung "Deutschland-Kurier". Grund dafür ist offenbar eine Ähnlichkeit zwischen dem Layout des Blattes und dem des "Berliner Kuriers". Der "Deutschland-Kurier" und sein Onlineauftritt stünden in keinerlei Verbindung zum "Berliner Kurier", erklärte die DuMont- Mediengruppe: "Es werden alle juristisch möglichen Schritte geprüft, um gegen diese offensichtlich rechtspopulistische Vereinnahmung des 'Berliner Kurier' vorzugehen." Der "Deutschland-Kurier" wies die Vorwürfe einem Medienbericht zufolge zurück. Die Wochenzeitung soll heute erstmals mit einer Auflage von 300.000 Exemplaren erscheinen und zunächst kostenlos in Berlin verteilt werden. Folgen sollen Großstädte wie Stuttgart, Dresden und Köln. Herausgeber ist die rechtskonservative "Vereinigung zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten". Der Verein hatte im vergangenen Jahr bereits das kostenlose "Extrablatt" gedruckt und darin für die AfD geworben.

Südafrikanischer Jazzmusiker Ray Phiri gestorben

Er starb im Alter von 70 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung

Der südafrikanische Jazzmusiker Ray Phiri ist tot. Der Sänger und Gitarrist sei am Mittwoch an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, teilte die Regierung mit. "Er war ein Musikgigant. Dies ist in der Tat ein gewaltiger Verlust für Südafrika und die Musikindustrie als Ganzes", erklärte Präsident Jacob Zuma. Auch andere Politiker und musikalische Weggefährten drückten ihr Bedauern über den Tod Phiris aus, der stilsicher Jazzfusion und ursprüngliche südafrikanische Rhythmen miteinander verwob. Besonders in Zeiten der Apartheid war seine Musik bei vielen Südafrikanern beliebt. Zu den bekanntesten Alben von Phiris Band Stimela gehörten "Fire, Passion and Ecstasy" und "Listen and Decide". Als Gitarrist war er mit Paul Simon während dessen "Graceland"-Tour in den 1980ern unterwegs. Phiri wurde 70 Jahre alt.

Erdogan legt wegen Böhmermann-Gedicht Berufung ein

Der türkische Präsident will auch die sechs erlaubten Gedichtzeilen verbieten lassen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat gegen das Urteil des Hamburger Landgerichts im Fall um ein Gedicht des Satirikers Jan Böhmermann Berufung eingelegt. Das geht aus einem Antrag von Erdogans Kölner Anwalt Mustafa Kaplan hervor, der dem "Spiegel" vorliegt. Das Gericht erklärte die meisten Passagen des Gedichts für unzulässig. Lediglich sechs Zeilen gelten als von der Meinungsfreiheit gedeckt. Erdogan will auch diese letzten Zeilen verbieten lassen. Böhmermann trug das Gedicht im März 2016 in seiner Sendung "Neo Magazin Royale" vor. Es unterstellt Erdogan dem Wortlaut zufolge sadistische und perverse Züge. Auch Böhmermann ging gegen das LG-Urteil bereits beim Oberlandesgericht Hamburg in Berufung. Es handele sich um Satire, die von der Kunstfreiheit gedeckt sei und es sei nicht zulässig, das Gesamtkunstwerk in erlaubte und nicht erlaubte Passagen zu zerstückeln. Auf diesen Schritt reagierte Erdogan nun mit der sogenannten Anschlussberufung.

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Fazit

Literaturkonferenz in BerlinStrategien gegen Rechts
Junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller sitzen vor einer bunten Wand mit Schildern auf denen diverse Schlagworte wie "Ängst" und "Kritik" durcheinander wuseln (Sabrina Richmann)

"Wie sollen wir schreiben, während draußen die Rechten den Diskurs kapern?" Mit dieser Frage beschäftigte sich die Berliner Literaturkonferenz "Ängst ist now a Weltanschauung". Veranstaltet hat sie die Gruppe "Nazis & Goldmund".Mehr

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