Seit 01:05 Uhr Tonart
 

Sonntag, 21.01.2018

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.10.2010

Roma in Göttingen

Von der Abschiebung bedroht

Von Ita Niehaus

Podcast abonnieren
Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland. (AP)
Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland. (AP)

Göttingen. Rosenwinkel. Den Göttingern ist diese Adresse ein Begriff. Dort leben seit zum Teil mehr als zehn Jahren rund 100 Roma vor allem aus dem Kosovo. Kriegsflüchtlinge. Beliebt sind sie hier nicht, doch die Konflikte halten sich in Grenzen.

Die Probleme der Roma sind andere. Ihnen droht die Abschiebung. Deutschland hat ein Rückführungsabkommen mit der Republik Kosovo abgeschlossen. Massenabschiebungen wie in Frankreich wird es hier nicht geben. Doch das niedersächsische Innenministerium hat schon vor Wochen eine harte Vorgehensweise proklamiert.

Und vor Ort? Da kümmert sich das Projekt FairBleib um die Roma-Flüchtlinge, hilft bei ihrer Qualifizierung. Und die Ausländerbehörde der Stadt spricht sich vehement dafür aus, dass Projekte wie FairBleib weiter gefördert werden müssen, um die Integrationschancen für Flüchtlinge zu verbessern.

Manuskript zur Sendung als PDF-Datei oder im barrierefreien Textformat

Länderreport

Giftmüll in Sachsen-AnhaltKein Schatz im Silbersee
Bürger in Brüchau protestieren gegen eine Giftmülldeponie (Christoph D. Richter / Deutschlandradio)

In Brüchau nennt man ihn den "Silbersee". Doch in Wahrheit handelt es sich bei dem Gewässer um eine der gefährlichsten Giftmülldeponien von Sachsen-Anhalt. Die dort gelagerten toxischen Stoffe drücken schwer aufs Grundwasser, die Bevölkerung protestiert.Mehr

Altena im SauerlandFreiräume in einer geschrumpften Stadt
(imago/Hans Blossey)

Keine westdeutsche Stadt ist seit den 70ern so stark geschrumpft wie Altena in Westfalen. Die Kommune ist verschuldet, zeigt sich aber stämmig: Die Bürger begreifen den Leerstand als Chance für eigene Initiativen, viele engagieren sich ehrenamtlich. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur