Seit 12:05 Uhr Studio 9 kompakt
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 12:05 Uhr Studio 9 kompakt
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 19.12.2014

Robert Gwisdek"Mir ist heilig, dass Kaffee sehr gut schmeckt!"

Nachgefragt von Georg Gruber

Podcast abonnieren

Robert Gwisdek er schauspielert, dichtet und musiziert - eine sehr öffentliche Person. Darum ist ihm wohl auch wichtig, dass einiges über ihn nicht bekannt ist. Das Geheime, nicht Öffentliche, sagt er, sei ihm darum heilig.

Robert Gwisdek ist Schauspieler, Musiker, Poet und Schriftsteller, in diesem Jahr erschien sein Debut-Roman "Der unsichtbare Apfel". Als Musiker ist er auch bekannt unter dem Namen "Käptn Peng". Er hat Rollen in Hörfunk, Film, Fernsehen und beim Theater - und vielleicht wegen genau dieser vielen öffentlichen Auftritte mag er auch Geheimnisse, jedenfalls sind ihm ein paar davon heilig, einige andere verrät er:

"Was mir heilig ist? - Mir ist ganz viel heilig, aber ich rede irgendwie nicht sehr gerne darüber, was mir heilig ist, weil das, was mir heilig ist, soll irgendwie bei mir bleiben und am besten nicht bewertbar für meine mich umstehenden Menschen sein.

Mir sind sehr versteckte Sachen sehr heilig, geheime Sachen, Sachen, die man vielleicht nur so zwischen den Zeilen wahrnehmen kann. Mir ist es heilig, dass das Leben ein paradox ist. Mir ist es heilig, dass das Leben - noch nicht erklärt wurde, warum das Leben überhaupt existiert.

Und mir ist heilig, dass es Menschen gibt, die darüber wirklich nachdenken.

Es ist mir heilig, dass obwohl das Leben unlogisch ist, es trotzdem vorhanden ist. Mir ist heilig, dass die Natur sich weiterentwickelt.

Mir ist heilig, dass Kaffee sehr gut schmeckt. Und mir ist heilig, dass man manchmal nett zueinander ist. Das ist eigentlich alles, was mir heiligt ist. Sehr viel mehr fällt mir nicht ein - oder der Rest ist geheim. Ja, das ist mir heilig."

Mehr zum Thema:

Zur Übersicht: Prominente erzählen - Was ist Ihnen heilig?

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur