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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 16.08.2015

Reihe Spielregeln − KunstkopfBerührungen

Bitte Kopfhörer aufsetzen

Von Anthony J. Ingrassia

Eine Frau und ein Mann gehen am 18.04.2015 in Berlin im Licht der untergehenden Sonne an der East Side Gallery spazieren. (picture alliance / dpa /  Paul Zinken)
Im Westberlin der 70er-Jahre versucht der junge Regisseur zu sich selbst zu finden. (picture alliance / dpa / Paul Zinken)

Ein junger Theaterregisseur arbeitet in den 1970er-Jahren in einer New Yorker Klinik als Drama-Therapeut mit psychisch Kranken auf der Basis von Rollenspiel und Gestalttherapie.

Er versucht nicht von außen den Prozess zu begleiten, sondern sich selbst als Teil der Gruppe einzubringen. Das aber schafft derartige Konflikte, dass er schließlich nach Berlin geht, um allein in einer fremden Stadt wieder zu sich selbst zu finden.

"Jimmy, gefällt es Dir wirklich dort?" "Die Stadt ist toll, die Menschen sind toll, aber das Tollste ist, dass die Stadt von einer Mauer umgeben ist!"

Das Hörspiel schildert authentisch Ingressias Erfahrungen während seiner Arbeit am Post Graduate Centre (NY) und in Village Heaven, einem Resozialisierungszentrum für drogenabhängige Frauen.

Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch und Regie: Götz Naleppa
Mit: dem George-Tabori- Theaterlabor sowie Romy Haag, Jörg Jannings u.v.a.
Ton: Sören Pehrs
Produktion: RIAS Berlin / NDR 1978
Gekürzte Version
Länge: 87'43

Anthony J. Ingrassia (1944-1995), lebte in New York, war Drama-Therapeut und inszenierte neben Theaterstücken auch Rockshows mit Sängern wie Marianne Faithful, Patti Smith und David Bowie. Hörspiele u.a.: "Detective Andy und der Transvestitenmord" (SFB/HR 1983), postum gesendet: "Detective Andy und der Ostersonntagsmord" (DLR Berlin 1996).

 

 

Hörspiel

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