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Sonntag, 21.01.2018

Tonart | Beitrag vom 25.08.2017

Reihe "100 Jahre Jazz"Ein Musikgenre in ständiger Erneuerung

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Illustration mit einem Musiker, der Trompete spielt. (imago / Ikon Images)
Die Vielfalt der Musikrichtung Jazz ist beeindruckend. (imago / Ikon Images)

Ein Jahrhundert ist es her: Auf einer Platte der "Original Dixieland Jass Band" stand der Begriff zum ersten Mal - damals noch in anderer Schreibweise. Wie der Jazz sich seitdem immer wieder neu erfunden hat, ist Thema einer Sommerreihe in der "Tonart".

100 Jahre Jazz - Warum der Jazz (wieder) Spaß macht - Gespräch mit Andreas Müller:

100 Jahre Jazz - Wie steht es um die Frauen im Jazz? Haben Sie einen eigenen Zugang zur Musik? Gibt es typisch weiblichen Jazz? Darüber gibt uns die Jazzerin Julia Hülsmann im Gespräch Auskunft:

Lillian Harding Armstrong umringt von Jazzmusikern, darunter Louis Armstrong (imago/Leemage)Lillian Harding Armstrong umringt von Jazzmusikern, darunter Louis Armstrong (imago/Leemage)

100 Jahre Jazz - Was gibt es Neues aus der Jazzforschung? Wolfram Knauer, der Leiter vom Jazzinstitut Darmstadt geht mit uns durch die Jazzgeschichte, als der Name "Jazz" auftauchte – wenn auch noch mit einem doppelten S geschrieben.


Ella Fitzgerald mit Louis Armstrong und Duke Ellington. (imago/ UPI Photo)Ella Fitzgerald mit Louis Armstrong und Duke Ellington (imago/ UPI Photo)

100 Jahre Jazz - Tonart-Redakteur Wolf Kampmann fragt: "Hat der Jazz noch eine politische Dimension?" Dabei blickt er auf den Stellenwert des Jazz in seiner Hochzeit und versucht zu ergründen, warum sich heute zwar noch immer sehr gute Musiker dem Jazz widmen, das Publikum dies aber kaum noch honoriert. Der Jazz heute - eine kleine musikalische Nische.

Die Original Dixieland Jazz Band (bis Mitte 1917 Original Dixieland Jass Band) auf einem historischen Foto (imago / United Archives International)Die Original Dixieland Jazz Band (bis Mitte 1917 Original Dixieland Jass Band) auf einem historischen Foto (imago / United Archives International)

Das Etikett "Jazz" gibt immerhin ein wenig Orientierung. Sei es im Plattenladen oder auf ein Konzert bzw. auf ein Festival bezogen. In unserer Sommerreihe "100 Jahre Jazz" vertiefen wir einige historische Errungenschaften, aber vor allem auch viele aktuelle Erkenntnisse.

Wie konnte sich der Jazz so lange behaupten? - Der Jazz-Experte und Buchautor Stephan Wuthe hat sich intensiv mit dem weltweiten Siegeszug des Jazz beschäftigt. Welches Lebensgefühl das  Genre am allerbesten verkörpert, wollte Oliver Schwesig unter anderem von ihm wissen.
Ein Paar tanzt im Jahr 1939 im The Savoy Club in Harlem, New York, den Swingtanz Lindy Hop. (imago/United Archives International)Ein Paar tanzt im Jahr 1939 im The Savoy Club in Harlem, New York, den Swingtanz Lindy Hop. (imago/United Archives International)
100 Jahre Jazz - Tonart-Redakteur Matthias Wegner erläutert zum Auftakt Reihe, ob das Genre alt und gebrechlich ist – oder rüstig genug, um noch ein paar Jahrhunderte weiterzumachen.
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