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Literatur / Archiv | Beitrag vom 22.01.2013

Regard croisé - gekreuzter Blick

Literaturaustausch zwischen Deutschland und Frankreich

Von Irene Binal, Carmen Lünsmann und Susanne von Schenck

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Lang ist's her, dass französische Schriftsteller wie Albert Camus zur Pflichtlektüre in Deutschland gehörten.
Lang ist's her, dass französische Schriftsteller wie Albert Camus zur Pflichtlektüre in Deutschland gehörten.

Die goldenen Zeiten, als Sartre und Camus in Deutschland zur Pflichtlektüre gehörten, sind lang vorbei. Jene Zeiten, als die französische Literatur mit Existenzialismus, Strukturalismus oder dem Nouveau Roman über den Rhein kam.

Der Austausch funktionierte in beide Richtungen: In Frankreich las man Stefan Zweig und Joseph Roth, später auch Bernhard Schlinks "Vorleser". Heute scheint dieser Fluss unterbrochen. Kaum jemand hat noch einen Überblick über das aktuelle literarische Schaffen im jeweiligen Nachbarland.

Warum hat die französische Literatur in Deutschland sukzessive an Bedeutung verloren? Und wie wird deutsche Literatur in Frankreich wahrgenommen? Fünfzig Jahre deutsch-französischer Literaturaustausch: Die Sendung fängt dazu Stimmen in beiden Ländern ein, von Autoren, Lektoren, Vermittlern und Wissenschaftlern.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Literatur

Der Marsyas-MythosDer Musikwettstreit zwischen Apoll und Marsyas
Dieses Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt, wie Apoll Marsyas häutet (Active Museum). (imago stock&people)

Marsyas spielte so lustvoll auf der Doppelflöte, dass er den Gott Apoll zum Wettstreit herausforderte und besiegte. Dafür ließ ihn Apoll bei lebendigem Leib häuten. Der Marsyas-Mythos dient bis heute als Parabel über das Verhältnis von Schönem und Hässlichem, Ohnmacht und Macht.Mehr

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