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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 21.06.2017

Rasante Fahrt mit Lyrik und SymphonieGefälle

Von Friederike Mayröcker

Die österreichische Schriftstellerin Friederike Mayröcker 1999. (picture-alliance / dpa / apa Klaus Techt)
Die österreichische Schriftstellerin Friederike Mayröcker 1999. (picture-alliance / dpa / apa Klaus Techt)

Friederike Mayröcker schrieb ihr Hörspiel "Gefälle" im Gedenken an den Rennfahrer Jochen Rindt, der 1970 bei einer Trainingsfahrt auf der Rennstrecke von Monza tödlich verunglückte.

Regisseur Hans Ulrich Minke verbindet Originaltonaufnahmen aus Monza, Gustav Mahlers "Tod in Venedig" und verschiedenartige Geräuschelemente mit Mayröckers rhythmisierter Sprache - assoziative Gedanken, sinnbildlich für menschliche Grenzsituationen, die den bevorstehenden Tod erahnen lassen. Ein opulenter Sinneseindruck!

Regie: Hans Ulrich Minke
Mit: Michael Degen und Originaltonaufnahmen von Jochen Rindt
Ton: Gert Bazin
Produktion: RIAS Berlin 1973
Länge: 52'21

(Wdh. v. 22.01.1973)

Friederike Mayröcker, geboren 1924 in Wien, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Bühnentexte. 1954 Bekanntschaft mit Ernst Jandl, aus der eine Lebenspartnerschaft und enge literarische Zusammenarbeit entstand bis zu dessen Tod. Das gemeinsame Hörspiel "Fünf Mann Menschen" (SWF 1968) erhielt den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Mit ORF/BR/WDR produzierte Deutschlandradio 1997 ihr Hörspiel "Das zu Sehende, das zu Hörende". Karl-Sczuka-Preis für "Das Couvert der Vögel" (mit Klaus Schöning, WDR 2001).
 

Hörspiel

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