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Literatur / Archiv | Beitrag vom 12.01.2014

Radiogeschichte(n)Wellenreiter (2/4)

Mit Beiträgen von Oskar Pastior, Michael Lentz, Matthias Biskupek, Robert Gernhardt und Steffen Mensching

Moderation: Sigried Wesener

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Ein altes Radio mit leuchtender Senderskala (dpa / picture alliance / Maximilian Schönherr)
Senderskala eines Grundig-Radios aus den 50er-Jahren (dpa / picture alliance / Maximilian Schönherr)

Im Oktober 1923 kam die erste "Radio-Stunde" aus Berlin. Viele Schriftsteller und Publizisten fühlen sich dem Medium verbunden. Hier erzählen prominente Autoren ihre Radiogeschichten.

Das Radio ist im Alltag allgegenwärtig. Auch wenn sich mit den Moden, Formen, Farben, Reichweiten geändert haben, schickt es Worte und Töne, Neuigkeiten und Hits durch den Äther ins Ohr. Mit einem "Achtung, Achtung, hier ist Berlin auf Welle 400" kündigte im Oktober 1923 die "Radio-Stunde" aus dem Voxhaus in Berlins Mitte ihre erste Musikvorführung an. Das Signal gab den Auftakt zur Erfolgsgeschichte des öffentlichen Hörfunks.

Aus der drahtlosen Datenübertragung wurde ein Medium für Millionen, das inzwischen 90 Jahre alt ist.

Seit zwei Jahrzehnten sendet Deutschlandradio aus Berlin ein Kultur- und Informationsprogramm. Ihre Geschichten vom und mit dem Radio erzählen Schriftsteller und Publizisten, die sich trotz aller Konkurrenz dem Radio verbunden fühlten und fühlen.

Büchner-Preisträger Oskar Pastior hat als Informant des rumänischen Sicherheitsdienstes Securitate gearbeitet. (picture alliance / dpa)Oskar Pastior (picture alliance / dpa)

Zu hören ist der Sprachakrobat Oskar Pastior, der mit seinem "Tristan, Lido, Sandelstreuner"-Gedicht Deutschlandradio neu durchbuchstabiert und seine Variationen aus 13 Buchstaben in Verse gesetzt hat. Auch der früh verstorbene Robert Gernhardt ist noch einmal zu hören und Matthias Biskupek, Steffen Mensching und Michael Lentz erinnern sich an unvergessliche Zeiten und merkwürdige Hörerlebnisse.

Teil 3 am 19. Januar 2014

Wellenreiter, Teil 1

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