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Radiofeuilleton - Kino und Film

Sendung vom 15.06.2014

Dokumentarfilm"Die Alm is wie so a Sucht"

Die Sennerin Lisa Schlagbauer mit ihren Kühen auf einem Bergkamm auf der Rampoldalm in Oberbayern am 15.07.2004. (picture alliance / dpa / Matthias Schrader)

Es ist eine uralte Kultur, die langsam und weitgehend unbemerkt in Deutschland verschwindet: die kleinen Bauernhöfe. Regisseur Matti Bauer hat für seine Langzeitdokumentation eine bayerische Jungbäuerin zehn Jahre begleitet.

Der Filmegisseur Matti Bauer, hier bei der Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises in München im Prinzregententheater 2009. (picture alliance / dpa / Tobias Hase)

Dokumentarfilm"Das wird immer exotischer, so eine Welt"

Die emanzipierte Sennerin Uschi steht im Mittelpunkt des Films von Matti Bauer. Sie ist sehr selbst- und gleichzeitig auch sehr traditionsbewusst. Der Film zeigt, wie sie ihre Utopie von Landwirtschaft gegen alle Widerstände lebt.

Sendung vom 08.06.2014
Adnan Maral (l.) und Idil Üner in einer Szene des Films "Einmal Hans mit scharfer Soße". (picture alliance / dpa)

PorträtKünstlerin zwischen Orient und Okzident

In der Multi-Kulti-Komödie "Einmal Hans mit scharfer Soße" spielt Idil Üner die Tochter einer türkischen Familie, deren Vater sie unbedingt verheiraten will. Doch Hatice hat weder Lust auf einen deutschen noch auf einen türkischen Mann.

Nora von Waldstätten in einer Szene des Films "Oktober November" (picture alliance / dpa)

Filminterview"Intensiv und auch hart"

Manches an der Rolle im österreichischen Familiendrama "Oktober November" war der Wienerin Nora von Waldstätten aus ihrem eigenen Leben vertraut. Sie stellt eine Schauspielerin dar und spricht Dialekt. Ihr Ziel sei es gewesen, die Figur ohne Kitsch zu spielen, sagt sie.

Sendung vom 01.06.2014
Ellar Coltrane in einer Szene aus dem Film "Boyhood". (picture alliance / dpa)

FilmgeschichteUnspektakulär, aber faszinierend

Richard Linklaters "Boyhood" ist ein filmisches Wagnis. Zwölf Jahre hat er einen Jungen beim Aufwachsen begleitet. Der Filmwissenschaftler Andreas Kötzing staunt, dass trotz all der Alltagsbilder keine Langeweile aufkommt.

Sendung vom 18.05.2014
Die Schauspieler Devid Striesow (r) und Sebastian Blomberg in einer Szene des Films "Zeit der Kannibalen". (dpa / picture alliance / Farbfilm)

Bitterböse KomödieWitzfiguren des Kapitalismus

In "Zeit der Kannibalen" wird der Berufsstand der Unternehmensberater gnadenlos vorgeführt. Überheblichkeit sei in diesem Job "eine Berufsvoraussetzung", sagt Drehbuchautor Stefan Weigl. Wer sich "mit der Außenwelt auseinandersetzt, könnte diese Arbeit nicht machen".

Sendung vom 11.05.2014
Die "Lola"-Trophäe (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Deutscher FilmpreisKuriose Kinowelt

Der Deutsche Filmpreis ist der mit fast drei Millionen Euro höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Unsere Kinokritiker haben die Entscheidungen der Jury bewertet, Preisträger gesprochen und den großen Gewinner "Die Andere Heimat" gelobt.

Sendung vom 04.05.2014
Jury Kurzfilmtage Oberhausen 1962 (dpa / picture alliance / Heinz Ducklau)

FilmfestivalWo die neuen Bilder wachsen

Während der "1. Westdeutschen Kulturfilmtage" im Jahr 1954 wurde schnell klar: Sie dürfen kein einmaliges Ereignis bleiben. Mit dem neuen Namen "Internationale Kurzfilmtage" wurde das Festival eine Institution. Es gilt als eines der bedeutendsten seiner Art weltweit.

Freuds berühmte Couch in der Ausstellung "Sigmund Freud: Conflict and Culture" der Library of Congress in Washington, 1998 (AP Archiv)

SelbstfindungWer bin ich?

Die Filme "Über-Ich und Du" und "Vergiss mein Ich" setzen sich auf verspielte Weise mit der Frage auseinander, wie wir wurden, was wir sind. Sie zeigen, dass Selbstfindung immer auch Selbsterfindung ist.

Ein interaktives Labyrinth psychoanalytischer Grundbegriffe (picture-alliance/ dpa/dpaweb)

KinoVorhang auf für die Psychoanalyse

Sigmund Freuds Lieblingsthema - das Ich - ist Inhalt der neuen Kinofilme von Benjamin Heisenberg und Jan Schomburg. Im Interview sprechen die beiden über absurden Sex und den Nationalsozialismus als Teil unserer Identität.

Sendung vom 27.04.2014Sendung vom 20.04.2014
Claire Danes als Julia und Leonardo DiCaprio als Romeo in einer Filmszene von "Romeo und Julia" (picture-alliance / dpa / dpa-Film)

450 Jahre ShakespeareKönig Lear, Macbeth und das Zelluloid

Orson Welles, Leonardo DiCaprio, die Simpsons: Die Stoffe und die Person des William Shakespeares haben das Medium Film von Anfang an geprägt, sagt der Anglist Friedrich Unterweg. Nicht zuletzt, weil sein Werk bis heute aktuell geblieben ist.

Sendung vom 13.04.2014
Der Schauspieler Pierre Niney als Yves Saint Laurent mit Charlotte Le Bon als seine Muse Victoire Doutreleau (Tibo & Anouchka/SquareOne/Universum Film/dpa)

Mode-Film"Gehobenes Unterhaltungskino"

Dem Modeschöpfer Yves Saint Laurent haftete Zeit seines Lebens der Ruf an, medienscheu zu sein. Ein französisches Biopic hat sein Leben und Werk nun näher beleuchtet. In Frankreich war "Yves Saint Laurent" von Regisseur Jalil Lespert ein Publikumserfolg.

Zeitzeuge Yoram Fridman und Hauptdarsteller Andrzej Tkacz posieren bei einem Fototermin für den Film "Lauf Junge lauf". (picture alliance / dpa / David Ebener)

Wahre GeschichteWeiter, immer weiter

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des Yoram Friedman, der 1942 als achtjähriges Kind aus dem Warschauer Ghetto fliehen konnte. Er erzählt von einer dramatischen Flucht und vom Verlust der jüdischen Identität.

Sendung vom 06.04.2014
Die Legofigur Emmet bei der Ankunft zur Premiere von "The Lego Movie " in Los Angeles, Kalifornien, USA (picture-alliance / dpa / Nina Prommer)

Trickfilm"Deutlich mehr als ein Werbefilm"

Das Besondere am Legofilm sei, dass die Figuren sich eben nicht flüssig bewegten, erläutert Ferdinand Engländer. Man habe sich an der Stop-Motion-Technik der Hobby-Legofilm-Szene orientiert, so der Trickfilmer.

Sendung vom 30.03.2014
Überzeugendes Porträt eines autoritären Charakters: Der chilenische Film "Hundefleisch" (Filmfestival Mannheim-Heidelberg/Fernando Guzzoni)

Chilenischer FilmKein Entkommen

Die Kamera dreht sich allein um ihn: Alejandro, einen ehemaligen Handlanger Pinochets, einen Folterer. Nach dem Ende der Diktatur versucht er ein Leben jenseits von Befehl und Gehorsam zu führen. Doch die Erinnerungen stecken zu tief in ihm.

Schauspielerin Tilda Swinton (l) und der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho während eines Foto-Shootings bei der Premiere von "Snowpiercer" während des 39. Deauville American Film Festivals. (picture alliance / dpa / Etienne Laurent)

Science-Fiction-Actionfilm Tilda Swinton als Hofnarr

Eine Art Gefängnis wollte Bong Joon Ho in seinem Film zeigen. Er bewegt sich in einem Zug von Waggon zu Waggon in unterschiedlichen Welten: In einem Abteil kämpfen Menschen gegen Soldaten, im Schulwaggon werden die Kinder gedrillt.

Zeichner Jean-Marc Rochette (v. l. n. r.), Schriftsteller Benjamin Legrand, Schauspielerin Tilda Swinton, Regisseur Bong Joon-ho und Schauspieler Tomas Lemarquis bei der Premiere von "Snowpiercer / Schneekreuzer" beim American Film Festival in Deauville (picture-alliance / dpa / Etienne Laurent)

Science-FictionApokalypse! Revolution!

Der Film ist Action-Avantgarde und Gesellschaftssatire in einem. Nach dem Weltuntergang tobt in einem rasenden Zug der Klassenkampf. Tilda Swinton führt als Generalin Mason die Fratzenhaftigkeit der Herrschenden überzeugend vor.

Sendung vom 23.03.2014
Regisseur Christian Schwochow (M.) steht bei Dreharbeiten zwischen seinen Eltern Rainer Schwochow (l.) und Heide Schwochow (r.) am Set. (picture alliance / ZB / Jens Wolf)

Romanverfilmung"Eine ganz klare Provokation"

Die Spielfilm-Adaption des DDR-Romans "Lagerfeuer" wird Zuschauer angreifen und vielleicht auch überfordern, sagt der Regisseur - und erklärt, weshalb er so gut mit seiner Mutter als Drehbuchautorin arbeiten kann.

Sendung vom 16.03.2014
In beiden Filmen geht es um das Grauen im Familienalltag. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

KritikFamiliendramen ungewöhnlich erzählt

In beiden Filmen geht es um Gewalt in der Familie. Doch Anna und Dietrich Brüggemanns "Kreuzweg" und Philip Grönings "Die Frau des Polizisten" erzählen ihre Geschichten anders als Hollywood und Fernsehfilme.

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Neu im KinoAttraktive Chefin im tristen Büro
Der britische Schauspieler Nick Frost (dpa / picture alliance / Dan Himbrechts)

Bruce war drauf und dran, als 13-Jähriger die Salsa-Junioren-WM zu gewinnen. Dann hat er lange mit dem Tanzen nichts mehr am Hut - bis er eine neue Chefin bekommt. Um sie zu beeindrucken, fängt er wieder damit an.Mehr

Neu im KinoUnsterblich verliebte Todgeweihte
Schauspielerin Shailene Woodley, aufgenommen am 30. März 2014 in London. (picture alliance / dpa / Tal Cohen)

Die Jugendbuchverfilmung um die 16-jährige Hasel, die unheilbar an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist, schafft, was schon der Romanvorlage gelang: unkonventionelle Charakterzeichnung und Herzkino ohne Gefühlsduselei.Mehr

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AfrikaMit einer Komödie die Realität kritisieren
Porträtfoto von Samir Yusuf Omar (dpa picture alliance/ Kerim Okten)

Regisseurin Carla Guimaraes hat die dramatische Geschichte der somalischen Läuferin Samia Yusuf Omar auf die Bühne gebracht. Die junge Frau wurde erst bei Olympia bejubelt - und ertrank später als Flüchtling vor der Küste Italiens.Mehr

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Bundestagswahl 2017Brauchen wir eine Wahlpflicht?
Auf einem Schild steht "Zum Wahllokal", darunter ein roter Pfeil. (imago / CHROMORANGE)

Am Sonntag ist es wieder soweit: Rund 61,5 Millionen Bürger sind aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Aber wie viele werden ihr Wahlrecht wahrnehmen? Immer weniger machen ihr Kreuzchen. Wie kann man der Wahlunlust entgegensteuern? Mehr

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Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen.  (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

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