Seit 15:05 Uhr Interpretationen
 

Sonntag, 19.11.2017
Tagesprogramm Samstag, 26. Juli 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Zwischen allen Stühlen
Eine Lange Nacht über Erich Kästner
Mit Udo Samel
Musik: Berliner Kabarettensemble Tingeltangel
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 19./20.02.1999)

Er sei "...ein Gebinde aus Gänseblümchen, Orchideen, sauren Gurken, Schwertlilien, Makkaroni und Schnürsenkeln", sagte Erich Kästner von sich selbst. Vom bissigen Satiriker über den ausschweifenden Bohémien und Frauenhelden, vom glänzenden Unterhaltungsautor der 30er-Jahre zum prophetischen Mahner, vom Moralisten und braven Sohn einer dominanten Mutter zum engagierten Kinderbuchautor reichen die schillernden Facetten seiner Persönlichkeit. Der Arme-Leute-Sohn aus Dresden schaffte den Aufstieg zum weltberühmten Schriftsteller in den wilden 20er-Jahren, erhielt Berufsverbot unter den Nazis und gründete nach dem Krieg zwei sehr erfolgreiche Kabaretts in München. Seit Kästner liest man wieder Gedichte, hieß es nach dem Erscheinen seiner ersten Bände "Herz auf Taille" (1928), "Lärm im Spiegel" (1929) oder "Gesang zwischen den Stühlen" (1932). Kein Wunder: Kästners Verse sind leicht lesbar, ohne damit zur trivialen Herz-Schmerz-Reimerei zu verkommen. Und - man kann sie singen, seine Verse.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Andreas Müller

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Gehen und Kommen
Feature über eine Nachkriegsjugend auf dem Land
Von Rolf Gumlich
Berliner Rundfunk 1982
Vorgestellt von Margarete Wohlan

"Man braucht nur die Augen zu schließen und alles ist wieder da", sinniert der Autor in seiner Sendung, "ein bisschen erste Liebe und zwei Zentnersäcke voller unausgegorener Gefühle". Nach dreieinhalb Jahrzehnten begibt sich Rolf Gumlich auf Spurensuche nach seiner Jugend: Als Zugezogener kam er mit seinen Eltern nach Lobedanz, einem fiktiven Dorf in Sachsen. Bis heute hat er diese Jahre zwischen den späten 40ern und den beginnenden 50ern nicht vergessen, diese Zeit auf dem Land, die er immer noch nicht leiden kann. So mancher Satz und etliche Geschichten erzählen davon - und auch, weshalb der Autor seine Rückkehr nach Lobedanz "Gehen und Kommen" genannt hat. Rolf Gumlich, Jahrgang 1932, war von 1954 bis 1989 festangestellter Autor beim Rundfunk der DDR. Nach der Wiedervereinigung wechselte er vollständig zum Fernsehen. Sein Spezialgebiet seitdem sind Arztserien wie "Für alle Fälle Stefanie" bei Sat.1.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Christopher Ricke

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Pia Baumann
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Bayreuth nach der Eröffnung
Gespräch mit Jürgen Liebing

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

Maurizio de Giovanni, Das Krokodil. Kindler Verlag, Hamburg 2014

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de
Risiko Leben - Fürchten wir uns vor dem Falschen?
Zu Gast: Prof. Dr. Ortwin Renn, Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung an der Universität Stuttgart

Moderation: Klaus Pokatzky

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
u.a.
Rezension: Stefan Müller-Doohm: "Jürgen Habermas"

"Otto Neurath - Eine politische Biografie". Gespräch mit Thorsten Janschek

Rezension: Dirk Kaesler: "Max Weber"

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Vladimir Balzer

u.a.
Auftakt Bayreuth: Die Festspiele zwischen Kunst und Politik

Hinter den Kulissen von Salzburg

Geniale Stelle: Yasmina Reza über die Schlußzsene in Don Giovanni

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg

u.a.
Vorgespult: "22 Jump Street", "Die Geliebten Schwestern"; " Jersey Boys"

Heimkino: 100. Geburtstag von Luis de Funes

Top Five Mainstream

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Tacheles

"Neue Wege in der Drogenpolitik suchen"
Ehemalige EU-Außenkommissarin plädiert für Entkriminalisierung der Einstiegsdrogen
Benita Ferrero-Waldner, Präsidentin der EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung, ehem. EU-Kommissarin, stellt sich den Fragen von Burkhard Birke

Außer Spesen nichts gewesen? Der Rausch der Fußball-WM ist vorbei: Brasilien und Lateinamerika stehen nicht mehr im Fokus der Weltöffentlichkeit. Was geschieht jetzt mit der Infrastruktur? Wo muss man ansetzen, um die ungleiche Verteilung in Brasilien und den anderen Ländern Lateinamerikas zu korrigieren? Kann es neben TTIP auch eine globale Freihandelszone mit Lateinamerika geben? Ist die Drogenpolitik gescheitert, und, wenn ja, welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Brauch ich!
Das Messie-Syndrom
Von Dorothea Massmann
Regie: Günter Maurer
Mit: Nadine Kettler, Elisabeth Findeis, Sebastian Mirow
Ton: Norbert Vossen
Produktion: SWR 2013
Länge: 54‘30

Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Drei Messies haben die Autorin in ihre Wohnung gelassen.

Zugemüllte Wohnungen, verdreckte Küchen, Berge schmutziger Kleidung, Batterien leerer Flaschen - das sind die Fernsehbilder, mit denen Messies gern vorgeführt werden. Doch solche Extremfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Wann wird das Horten zur Sucht - und wer sind die Süchtigen? Drei Messies haben sich getraut und Feature-Autorin Dorothea Massmann in ihre Wohnung gelassen. Und während Schriftsteller Jens Sparschuh empathisches Verständnis für Sammelwütige zeigt, steht die Autorin fassungslos vor der tragischen Hinterlassenschaft einer Unbekannten.

Dorothea Massmann, geboren 1955, lebt in Bremen. Bis 2012 arbeitete sie von Barcelona aus als freie Journalistin und Hörfunkautorin. Zuletzt: "Des Dichters glücklich gespaltene Gattin - Juan Carlos Onetti und Dorothea Muhr" (SWR 2010).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Rossini in Wildbad
Kurhaus Wildbad
Aufzeichnung vom 23.07.2014

Gioacchino Rossini
"Adelaide di Borgogna"
Oper in zwei Atken
Libretto: Giovanni Schmidt

Ottone - Margarita Gritskova
Adelaide - Ekaterina Sadovnikova
Berengario - Baurzhan Anderzhanov
Adelberto - Maxim Mironov
Eurice - Miriam Zubieta
Iroldo - Yasushi Watanabe
Bach Choir Poznan
Virtuosi Brunensis
Leitung: Luciano Acocella

21:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Alban Berg
Streichquartett op. 3

Alfred Schnittke
Streichquartett Nr. 3

Signum Quartett:
Kerstin Dill und Annette Walther, Violine
Xandi van Dijk, Viola
Thomas Schmitz, Violoncello

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012

22:30 Uhr

Lesung

Lyriksommer
Katastrophen/Formen - Der Erste Weltkrieg und die Lyrik
Mitschnitt einer Veranstaltung des Poesiefestivals Berlin in der Akademie der Künste

Dichtung aus über zwanzig am Ersten Weltkrieg beteiligten Ländern reflektiert die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.

Vor hundert Jahren erschütterte der Erste Weltkrieg nicht nur die politischen Landschaften weltweit - er führte auch zu einem Zusammenbruch von Weltbildern, Wirklichkeitsmustern und Ausdrucksformen. In den mehr als zwanzig am Ersten Weltkrieg beteiligten Ländern ist eine ungeheure Fülle an Gedichten entstanden, die der sprachlosen Dynamik der Überwältigung entkommen wollen, den Krieg, seine Voraussetzungen und Auswirkungen poetisch reflektieren und den Schrecken zu bannen versuchen. Die Veranstaltung schlägt einen Bogen von der Zeit des Krieges bis heute. Eine von Johann Reißer inszenierte Sprachperformance mit Gedichten aus den Jahren 1914-1925, zeigt das Umschlagen der anfänglichen Begeisterung in Schock und Grauen. Der technisch-industrielle Massenkrieg stellte auch alte Sprachwelten in Frage.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

u.a.
Kunst statt Industrie: Wie sich die Stadt Cleveland aus der Krise rettet

Cool Place: Die Sammlung Scharpff im Stuttgarter Kunstmuseum

Aufbegehren: "Exodus": Fotografien von Sebastiao Salgado in Bremen

Helden und Heroen - Tagung in Freiburg

23:30 Kulturnachrichten

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Heinrich Schütz MusikfestSchütz Schein Scheidt u.a.
(Museen Schloss Moritzburg Zeitz / Mark Ritchie)

Es ist ein Abend des Lobpreises und der Anbetung: die direkte Hinwendung zum Vatergott war für den jungen Protestantismus und damit auch für seine Komponisten ein zentrales Anliegen. Zu hören sind Werke von Heinrich Schütz und vier seiner Zeitgenossen.Mehr

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Radiorecorder

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Interview

Drittes Geschlecht Herausforderung zum Nachdenken für die Kirchen
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Die Kirchen hätten beim Umgang mit Vielfalt eine sehr große Verantwortung gegenüber der gesamten Gesellschaft, sagt Marianne Heimbach-Steins. Die katholische Theologin freut sich über die positiven Reaktionen der christlichen Religionsvertreter auf das Karlsruher Urteil zum Dritten Geschlecht. Mehr

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