Seit 15:30 Uhr Tonart
 

Donnerstag, 14.12.2017
Tagesprogramm Mittwoch, 25. Oktober 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

25 Bilder die Sekunde und ein Leben
Der Animationsfilmer Heinrich Sabl
Von Barbara Leitner
Regie: Giuseppe Maio
Mit: Catherine Stoyan, Steffi Kühnert, Carsten Wilhelm
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 53'14
(Wdh. v. 24.06.2015)

15 Jahre Arbeit an dem Film 'Memory Hotel'.

Die Digitalisierung der Medien sei für sein Leben entscheidender als der Mauerfall, sagt Heinrich Sabl, ostdeutscher Animationsfilmer. Im Jahr 2000 begann er mit kleinem Budget an seinem Film ‚Memory Hotel‘ zu arbeiten. Die Puppen und Kulissen, jeder Lidschlag wird von Hand gestellt und analog fotografiert, 25 Bilder pro Sekunde. Nach sieben Jahren will er nur noch einzelne Sequenzen flüssiger gestalten. In der digitalen Produktionslogik wäre das schnell vollbracht, aber Sabl misstraut den Pixel-Fabriken.

Barbara Leitner, geboren 1957 in Thüringen,Journalistin, Autorin und Coach. Journalistik-Studium in Leipzig, dann Reporterin beim Auslandsrundfunk der DDR Radio Berlin International, später bei der DDR-Frauenzeitschrift "Für Dich". Seit 1995 als Journalistin vorwiegend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig. Lebt in Berlin. Für Deutschlandradio u.a.: "Alarm aus der Kita" (DLF 2013), "Pillen und Piccolo" (DKultur 2013) und "Wir wollen mehr! Kinderrechte in Deutschland" (DKultur 2014). Weitere Stücke: "Gewaltfreie Kommunikation" (SWR 2016), "Spielend lernen" (SWR 2015), "Die UN-Kinderrechtskonvention" (SWR 2014), "Kinder als Entdecker" (SWR 2014) und "Mit dem Tod des Kindes leben" (BR 2012, mit Christel Sperlich).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

u.a. Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Jean-Pierre Melvilles Kriminalfilm "Der eiskalte Engel" wird in Frankreich uraufgeführt

Kulturtipps
Von Thilo Kößler

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

Von Adelheid Wedel

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Türkei - Deutschland muss endlich klare Kante zeigen!
Von Memet Kılıç

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Kulturen aller Länder im Weltmuseum vereint - Wien feiert eine große Eröffnung
Gespräch mit André Heller, Kurator der Ausstellung

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Helgoland" von Jan Rüger
Rezensiert von Günther Wessel

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Zeitgeschichte in Schwarz-Weiß
Susanne Führer im Gespräch mit der Fotografin Barbara Klemm

Viele ihrer Bilder haben Geschichte geschrieben, allen voran der innige Bruderkuss von Breschnjew und Honnecker. Die Fotografin Barbara Klemm hat über viele Jahrzehnte das politische Geschehen in Deutschland für die Frankfurter Allgemeine Zeitung begleitet. Bis heute macht Sie ihre Aufnahmen nur in Schwarz-Weiß.
Erste Erfahrungen mit dem Entwickeln von Fotos sammelte sie in der Dunkelkammer ihres Vaters. Nachdem sie schon mit 14 Jahren die Schule verlassen hatte, machte sie eine Ausbildung zur Fotografin und kam schon mit 19 Jahren durch einen glücklichen Zufall zur FAZ. Nach zehn Jahren in der Klischeeherstellung und im Fotolabor, bekam sie erste Aufträge als journalistische Fotografin. Sehr bald erkannte man ihr Talent und stellte sie als Redaktionsfotografin ein. Alles, was sie könne, habe sie das Leben gelehrt, sagt die heute 78jährige Barbara Klemm. Viel beachtet sind auch ihre zahlreichen Reisereportagen und Künstlerfotografien. Ihren feinen Sinn für Ästhetik wird sie unter anderem ihrem Vater zu verdanken haben, der Professor an der Karlsruher Kunstakademie war und als einer der wichtigsten Postminimalisten gilt. Eine Reihe seiner Bilder sind derzeit im Kunstmuseum Ahlen zu sehen.

Wie sie zu dem Bild mit dem "Schmatzkuss" gekommen ist, warum sie auf ihren Reisen vor allem arme Menschen fotografiert und wie sie ihre berühmten Künstlerfotos macht, darüber unterhält sich Barbara Klemm mit Susanne Führer.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

"Kommt mir vor wie eine Säuberung" - der Dichter zum "Avenidas"-Streit
Gespräch mit Eugen Gomringer

Mit Philip Kerr unterwegs auf Kästners Spuren - "Friedrich der Große Detektiv"
Von Tobias Wenzel

Straßenkritik:
"Jureks Erben" von Katarina Bader
Von Norbert Zeeb

Buchkritik:
"Kleines Land" von Gaël Faye
Rezensiert von Marko Martin

Serbisch-deutsches Autorentreffen im Rahmen der Belgrader Buchmesse
Gespräch mit Martin Sander

The Hate U Give - Angie Thomas erzählt aus ihrem Leben
Von Julia Eikmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Clubs und musikalische Infrastruktur stärken - zur Applaus-Preisverleihung 2017
Gespräch mit Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik

Das muss man gehört haben...oder auch nicht
Von Jan Tengeler

11:30 Chor der Woche

Erfurter Steigerwaldchor

Der Erfurter Steigerwaldchor ist ein gemischter Chor, bestehend aus etwa sechzig Sängerinnen und Sängern aller Altersstufen - Studenten sind genauso dabei wie Mitglieder im Ruhestand. Klassische Chormusik, Schlager, Volkslieder, Musicals oder Oper gehören zum Repertoire. Der Chor ist 1991 aus dem Werkschor des Optima Büromaschinenherstellers in Erfurt hervorgegangen. Mit seinen Konzerten im Frühjahr und Herbst in der gesamten Region, aber auch in den Kirchen der Stadt gehört der Chor zur Chorlandschaft der thüringischen Stadt.

11:45 Rubrik: Folk

Zwischen Klischee, Tradition und Neuem - Irish Folk Festival auf Deutschland-Tour
Gespräch mit dem Leiter Petr Pandula

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Christoph Schwennicke, Chefredakteur des Magazins 'Cicero'
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

Nach Ausschreitungen beim G20-Gipfel - Hamburgs Polizei mauert im U-Ausschuss
Von Axel Schröder

Was hat der Untersuchungsausschuss zur Kölner Silvesternacht gebracht?
Von Vivien Leue

Fernstudiengang Digitale Forensik in Albstadt-Sigmaringen
Von Ulrike Mix

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Wenn alles schon gesagt ist: Warum Slow Journalism?
Von Nina Landhofer

Claps, Bässe, Autotune - Forscher sucht die wichtigsten Klänge der Popmusik
Gespräch mit dem Musikforscher Immanuel Brockhaus

Kurzkritik:
"Die Winnetou-Strategie" - Neues Buch vom "Guru der Gelassenheit" Frank Behrendt
Von Stefan Mesch

Vorgespult:
"Django", "Untitled" und "Die Unsichtbaren"
Vorgestellt von Christian Berndt

Das Museum der Werte in Berlin
Von Gesine Kühne

14:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Tim Wiese

Klassik für Einsteiger:
Felix Mendelssohn-Bartoldys Violinkonzert d-Moll
Von Ulrike Timm

Wir Kinder sind überall zu Hause
Von Constanze John

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Das Verschwinden der Liner Notes in der Musik - Gibt es jetzt eine Rettung?
Von Christoph Möller

Das muss man gehört haben...oder auch nicht
Von Jan Tengeler

Newcomer der Woche:
HyBrit-Austro-Pop aus Wien - Alterno Boy
Gespräch mit Martin Risel

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Liane von Billerbeck

17:30 Kulturnachrichten

Von Heike Bredol

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Prostituierte in Italien - Die europäische Hölle für Geflüchtete
Von Jan Christoph Kitzler

Moderation: Andre Zantow

Junge Frauen, die aus Westafrika nach Europa geflüchtet sind, stehen in großer Zahl an den Ausfallstraßen in Rom und Mailand. Sie wollen den Männer Sex verkaufen. Nicht freiwillig. Oft haben sie gewaltige Schulden für die Reise anhäufen müssen. Dadurch werden sie anschließend in Abhängigkeiten gehalten. Wer aussteigen will, riskiert sein Leben. Die kriminellen Netzwerke der Ausbeutung zu verstehen, ist schwer für Europäer. Auch angeblicher Voodoo-Zauber spielt eine Rolle.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Lenin, Pieck, Eisenhüttenstadt - Über den Umgang mit kommunistischen Denkmälern
Von Vanja Budde

Schwebend leichter Beton - Über die Wiederentdeckung des DDR-Baumeisters Müther
Von Christine Fleischer

19:30 Zeitfragen. Feature

Boris' Traum (1/2)
Die Geschichte eines russischen Revolutionärs
Oktoberrevolution - die Sehnsucht nach Befreiung
Von Boris Schumatsky
(Teil 2 am 26.10.2017)

Boris Schumatsky ist der Urgroßvater des Autors: ein Eisenbahnlehrling, Sozialdemokrat, Untergrundkämpfer, politischer Häftling im Russland des frühen 20. Jahrhunderts, ein junger Mann, der mit aller Intensität an eine bessere Welt glaubte. 1917 war er einer der Revolutionäre, die das welthistorische Ereignis möglich machten: den Sturz des Zaren, den revolutionären Umbau der russischen Gesellschaft. Schumatsky war erfüllt von der Hoffnung, dass für die Welt eine neue, bessere Zeit anbrechen würde. Als sowjetischer Kulturpolitiker verfolgte er die großen Ziele. Doch die revolutionäre Wirklichkeit entsprach nicht den Visionen des jungen Mannes von 1917, der an der Seite Lenins und Stalins gekämpft hatte. Schumatsky erlebte, wie sich der Traum vom großen Menschheitsglück in ein menschenverachtendes System verwandelte. Er hatte direkten Zugang zu Stalin und wagte es, bei einer Silvesterfeier 1937 dem Machthaber zu widersprechen. Es war das Ende seines Traums: Den Widerspruch hat er nicht überlebt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Chor.com
St. Marienkirche Dortmund
Aufzeichnung vom 14.09.2017

Heinrich Schütz und die Reformation der deutschen Musik

Dresdner Kammerchor
Beate Röllecke, Orgel
Matthias Müller, Violone
Magnus Andersson, Theorbe
Leitung: Hans-Christoph Rademann

21:30 Uhr

Hörspiel

Villa Jugend
Von Georg Seidel
Regie und Bearbeitung: Karlheinz Liefers
Mit: Klaus Manchen, Barbara Dittus, Hans-Uwe Bauer, Barbara Schnitzler, Christoph Engel, Klaus Mertens, Kurt Böwe, Lissy Tempelhof, Heide Kipp, Martin Seifert, Hermann Beyer, Fritz Marquardt, Reiner Heise, Herbert Sand, Harald Warmbrunn, Günter Naumann
Ton: Ingeborg Kiepert
Produktion: DS Kultur 1991
Länge: 54'27

Geplatzte Träume in der DDR.

Das Lehrerehepaar Neitzel will aus den festgefügten Bahnen ausbrechen. Sie verkaufen ihr Haus und verlassen die Kleinstadt, um sich in eine anonyme Mietswohnung zurückzuziehen. Der Plan misslingt. ‚Villa Jugend‘ ist eine Familientragödie und die scharfsichtige Analyse eines Gesellschaftssystems, dessen Zusammenbruch sich ankündigt. „In einer Welt, die kaputt ist, kann man nicht so tun, als ob im Theater noch alles funktioniert. Die Stücke müssen deshalb so gebrochen sein wie die Welt.” (Georg Seidel)

Georg Seidel, geboren 1945 in Dessau, gestorben 1990 in Berlin, Dramatiker. Ausbildung als Werkzeugmacher, 1968 Bühnenarbeiter am Dessauer Theater. 1973 Beleuchter bei der DEFA, zwei Jahre später am Deutschen Theater in Berlin. Ab 1984 dramaturgischer Mitarbeiter, seit 1987 freischaffender Autor. Auszeichnungen u.a.: Literaturpreis im Bundesverband der Deutschen Industrie 1990 und (postum) Mülheimer Dramatikerpreis 1991 für "Villa Jugend". Hörspiele: "Carmen Kittel" (Rundfunk der DDR 1990) und "Leiden Christi in Preußen" (Rundfunk der DDR 1987).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

Mens world: "Juliet & Romeo" in den Münchner Kammerspielen als Tanz-Männerstück
Gespräch mit Sven Ricklefs

Wie im alten Griechenland: „Dionysien - Theater.Spektakel.Rausch “ in Salzburg
Gespräch mit Reinhard Kager

Filme der Woche:
"Die Unsichtbaren'" / "Maudie"
Vorgestellt von Jörg Taszman

"Benjamin und Brecht. Denken in Extremen" - Ausstellung an der Akademie der Künste, Berlin
Von Thomas Fitzel

"Age of Terror: Art since 9/11" - Ausstellung in London
Von Friedbert Meurer

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

Von Gemma Pörzgen

Oktober 2017
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