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Album der Woche / Archiv | Beitrag vom 15.06.2014

PopmusikGereifter Weltstar

"Ultraviolence" von Lana Del Rey

Das Cover des Albums "Ultraviolence" von Lana Del Rey (UMD/ Vertigo Berlin) (UMD/ Vertigo Berlin)
Cover des Albums "Ultraviolence" von Lana del Rey (UMD/ Vertigo Berlin)

Mit ihrem Youtube-Hit "Video Games" wurde die in New York geborene US-Amerikanerin Lana Del Rey im Jahr 2011 über Nacht zum Weltstar. Das dazugehörige Debüt-Album "Born to Die" verkaufte sich weltweit millionenfach. Auf ihrem neuen Album "Ultraviolence" zeigt sich die Sängerin von einer reiferen Seite: Mit Hilfe von Produzent und "Black Keys"-Sänger Dan Auerbach entwirft die 27-jährige Songs über kleine Dramen und große Gefühle.

Label: UMD/ Vertigo Berlin
EAN: 0602537866151

Kritikerstimmen:

Echte Schönheit kommt von innen! Wer Lana Del Rey bislang für ein Kunstprodukt mit Schmollmund und Schlafzimmerblick hielt, darf aufatmen: Make-Up und Frisur sitzen zwar auch auf dem "schwierigen" zweiten Album perfekt, mit Hilfe von "Black Key" Dan Auerbach findet Rey aber zu einem raueren, weniger artifiziellen Klang. Zwischen Sixties-Pop und Streicher-Pomp klingt die Kalifornierin zum ersten Mal erstaunlich nahbar - ohne ihren Sinn für Ästhetik und Ironie (in Songtiteln wie "Fucked my way up to the top") zu verlieren.
(Mathias Mauersberger)

Vielleicht brauchte sie eine helfende Hand von Dan Auerbach, vielleicht musste sie nach ihrem großen Durchbruch vor drei Jahren auch erst schnell erwachsen werden - jedenfalls präsentiert sich Lana Del Rey auf "Ultraviolence" deutlich selbstbewusster und ernsthafter als auf ihrem Debüt. Und dieses neue Selbstverständnis, zusammen mit den rohen Retro-Sounds aus den Dan Auerbach-Studios, steht ihren neuen Songs richtig gut. Mit diesem Album dürfte Lana Del Rey auch bisherige Skeptiker überzeugen.
(Vincent Neumann)

 

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