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Donnerstag, 21.06.2018
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 16.05.2018
Menschen sitzen an langen Tischen, der Fokus liegt auf einem jungen Mann, der mit anderen spricht, Dampf aus einer Shisha steigt auf. (imago/biky)

Beginn des FastenmonatsRamadan – ein alter deutscher Brauch

Einen Monat lang fasten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang – der Ramadan hat begonnen. Für einige stellt sich einmal mehr die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört. Dabei sei der Ramadan länger hier verbreitet als das Oktoberfest, sagt der Journalist Eren Güvercin.

Sendung vom 15.05.2018Sendung vom 14.05.2018Sendung vom 11.05.2018Sendung vom 09.05.2018Sendung vom 08.05.2018
Gäste sitzen am 03.05.2017 vor dem Cafe und Recordstore "Gordon" mit israelischer Küche in der Allerstraße in Berlin Neukölln. Hier werden auch Schallplatten und Vinyl angeboten. (dpa-Zentralbild / Jens Kalaene)

Antisemitismus-DebatteDer Mythos vom No-go-Neukölln

Yossi Bartal stammt aus Jerusalem und lebt seit zehn Jahren in Berlin-Neukölln. Den selbsternannten Beschützern hier lebender Juden ruft er zu: Ja, es gibt hier Antisemitismus. Aber trotzdem ist Neukölln keine No-go-Area für Juden.

Sendung vom 07.05.2018Sendung vom 04.05.2018Sendung vom 03.05.2018Sendung vom 02.05.2018
Yoga: Eine Frau macht den Sonnengruß gen Himmel. (Imago / Westend61)

Plädoyer für ein UmdenkenDie schlechte Lobby der Gesundheit

Verwaltung von Kranken, Berechnung von Kosten: Das seien derzeit die Kernaufgaben der deutschen Gesundheitspolitik, klagt der Schriftsteller Bodo Morshäuser. Dabei müsse eine aktive Gesundheitspolitik für eine gesunde Umwelt und eine gesunde Ernährung eintreten.

Sendung vom 30.04.2018Sendung vom 27.04.2018Sendung vom 26.04.2018Sendung vom 25.04.2018Sendung vom 24.04.2018Sendung vom 23.04.2018
Der Angeklagte Hussein K. sitzt am 05.09.2017 in Freiburg (Baden-Württemberg) im Landgericht im Gerichtssaal vor Journalisten. Er ist wegen Mordes an einer Studentin angeklagt. Links steht Verteidiger Sebastian Glathe. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die 19 Jahre Maria L. im Oktober 2016 angegriffen, gewürgt und vergewaltigt zu haben. Anschließend habe er sie bewusstlos ins Wasser des Flusses Dreisam gelegt, wo sie ertrank. (dpa / Patrick Seeger)

Berichterstattung über GewaltverbrechenWillkommen im Teufelskreis!

Die bundesweite Berichterstattung über ein Gewaltverbrechen in Freiburg stößt dem Soziologen Ralf Hutter sauer auf: Damit würde Paranoia gefördert, meint er. Denn unsere Wahrnehmung funktioniere noch immer wie früher - als unser Horizont bis zur Dorfgrenze reichte.

Sendung vom 20.04.2018
Unglückliche Arbeiter stützen einen fetten Geschäftsmann (imago  / Eva Bee)

Marx und die "Akkumulation"Die große Verwertung geht immer weiter

Wo die Bourgeoisie regiert, gebe es kein Band mehr zwischen Mensch und Mensch und es herrsche das nackte Interesse an gefühlloser, barer Zahlung, heißt es in Marx' Kommunistischem Manifest. Der Publizist Matthias Greffrath blickt auf diese "ursprüngliche Akkumulation".

Sendung vom 19.04.2018
Blühendes Rapsfeld vor einer Kastanienallee (imago/nordpool/Tumm)

Politische MetaphorikDer Frühling ist ein Revolutionär

Der Frühling ist politischer als wir annehmen, verfügt er doch über eine außergewöhnliche metaphorische Kraft. Der Frühling lehre die Despoten das Fürchten, meint der Philosoph Wolfram Eilenberger. Denn noch keine "Koalition aus Herbst und Winter" habe je das Knospen unterdrücken können.

Sendung vom 18.04.2018
Ein Wolf schaut hinter Bäumen hervor. (dpa picture alliance/ Klaus-Dietmar Gabbert)

Wildtiere Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?

Die Zahl der wild lebenden Wölfe in Deutschland bleibt amtlichen Schätzungen zufolge konstant bei unter 200 Tieren. Dennoch treibe die Angst vor dem Tier seltsame Blüten, kommentiert der Publizist Dieter Bub. Nun befasst sich auch der Bundestag damit.

Sendung vom 17.04.2018
Frauentags-Demonstration in Berlin - die Proteste richteten sich gegen Sexismus und Geschlechterdiskriminierung. Auf einem Schild steht "Gleiche Rechte für alle", Demonstrantinnen rufen etwas mit erhobenem Arm (imago/Christian Mang)

Geschlechtergerechte SpracheSprache ist kein Kulturdenkmal

Der Streit um geschlechtergerechte Sprachregelungen reißt nicht ab. Die Philosophin Cornelia Klinger erinnert daran, dass Frauen in männlichen Formen die längste Zeit der Geschichte nicht mitgemeint waren. Sie fragt, woher die Empörung über weibliche Formen rührt.

Sendung vom 16.04.2018
Mark Zuckerberg sitzt an einem Tisch in einem Raum des US-Kongresses, hinter ihm eine Gruppe von Menschen (picture alliance / dpa / Alex Brandon)

FacebookZuckerberg als perfekter Sündenbock

Mark Zuckerberg im US-Senat "gegrillt" zu sehen, war für viele eine wahre Genugtuung. Der Jungmilliardär eignet sich als perfekter Sündenbock. Trotzdem wird hier der falsche Mann mit falschen Gründen für die falsche Sache bestraft, meint der Informatiker Enno Park.

Sendung vom 13.04.2018Sendung vom 12.04.2018
Thilo Sarrazin, Uwe Tellkamp und Rüdiger Safranski. (imago/photothek/dpa/picture alliance/imago/Gerhard Leber)

Meinung versus HetzeMit Rechten zu reden, hat auch Grenzen

Viele, die faschistisches Vokabular benutzen, beklagen sich über den Gegenwind, den sie dann bekommen. Wo verläuft die Linie zwischen rechter Meinung, über die wir reden sollten, und bloßen Provokationen? Der Journalist Peter Zudeick hat dazu eine klare Haltung.

Sendung vom 11.04.2018
Der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ende Februar 2018 in Brüssel (picture alliance / Thierry Roge/BELGA/dpa)

EuropapolitikFrankreich und Deutschland sind kein Europa-Paar mehr

Egal, was einmal gewesen sein mag, das politische Paar Paris und Berlin steckt in der Krise. Und damit ganz Europa, kommentiert Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot. Präsident Macron geht auch andernorts auf Partnersuche – für seine neue Bewegung „Europe en Marche“.

Sendung vom 10.04.2018
Askese waltete in der Einrichtung dieses Raums: Tisch, Stuhl, Leere. (dpa / picture alliance / Soeren Stache)

Von Verboten und GenussIm Rausch der moralischen Askese

Kein Fleisch, kein Nikotin, kein Sex: Je nach politischer Ausrichtung variieren die Objekte des Verzichts. Doch wenn Askese zum moralischen Rausch wird, droht krankhafte Kontrollsucht. Und daraus entsteht Gewalt, mahnt Gesine Palmer.

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Kommentar

G7 am EndeTrump gegen den Rest der Welt
Donald Trump steht bei seiner Abschlusserklärung zum G7-Gipfel in Kanada am 9. Juni 2018 hinter einem Rednerpult und gestikuliert. (AP / Evan Vucci)

Mit einem Tweet macht US-Präsident Trump die Erklärung des G7-Gipfels in Kanada zunichte. Nie zuvor in der Geschichte von internationalen Gemeinschaften hat es so etwas gegeben, kommentiert Georg Schwarte.Mehr

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