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Samstag, 20.01.2018

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 08.03.2010

Politisch korrekt abgefertigt

Was man in Deutschland sagen darf

Von Katja Bigalke

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Thilo Sarrazin stand mit seinen Äußerungen in der Kritik. (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Thilo Sarrazin stand mit seinen Äußerungen in der Kritik. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Das Interview, das der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin im Herbst letzten Jahres der Zeitschrift "Lettre International" gab, sorgte wochenlang für Aufregung. Da war unter anderem von Türken die Rede, die den Staat nicht anerkennen, aber von ihm leben und immer neue "Kopftuchmädchen" produzieren. Die türkisch-arabische Bevölkerung Berlins stempelte Sarrazin unmissverständlich als zu einem großen Teil "unproduktiv" ab.

Wurde damit wirklich gesagt, was dringend einmal gesagt werden musste und was bis dato verschwiegen wurde, wie viele Sarrazin daraufhin lobten? Wo liegt der Unterschied zwischen einer nüchternen Analyse der Sachlage und einer "gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit", wie sie der Soziologe Wilhelm Heitmeyer konstatiert? Eine Zeitfragensendung über die Aktualität der politischen Korrektheit.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links:
Andrea Wirthgen: "Political Correctness"

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Gesa von Leesen: "Das sagt man nicht!"


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