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Tonart | Beitrag vom 20.04.2017

Pat Appleton: "A Higher Desire"Singer-Songwriter-Jazz

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Die Sängerin Pat Appleton zu Gast im Studio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Tarik Ahmia)
Die Sängerin Pat Appleton zu Gast im Studio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Tarik Ahmia)

Mit dem Lounge-Projekt "DePhazz" wurde Pat Appleton bekannt, doch seit ein paar Jahren ist die Wahl-Berlinerin vor allem als Jazz-Sängerin unterwegs. Das hört man auch auf ihrem neuen Solo-Album "A Higher Desire".

Millionen kennen ihre Stimme, denn Pat Appleton ist die Sängerin von DePhazz – jenem Lounge-Pop-Projekt, das einst von Heidelberg aus die Welt eroberte. Mittlerweile zählen sie Kritiker zu den "wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen, deutschen Jazz".

Als Jazz-Sängerin geht Pat Appleton schon seit einigen Jahren eigene Wege. Am Freitag erscheint ihr drittes Solo-Album "A Higher Desire".

Entstanden sind zehn englischsprachige Titel – federführend dabei war der Pianist Sebastian Weiß mit seinen Kompositionen. Seine Arrangements erinnern an Burt Bacharach und den Polit-Jazz der 70er-Jahre. Sie wurden in nur wenigen Tagen mit ausgezeichneten Musikern aus der Berliner Jazz-Szene aufgenommen.

Niedergang der Wertigkeit von Musik

Die Vorbereitungen dauerten anderthalb Jahre. Pat Appleton brachte ihre Songideen und Texte auf den Tisch, Sebastian Weiß und Martin Auer komponierten die Musik dazu.

"Ich wollte Geschichten erzählen, die mich in dieser Zeit sehr beschäftigt haben", sagt Pat Appleton und beschreibt Situationen, die sie als schwierig erlebt hat:

"Der Niedergang der Wertigkeit von Musik in den letzten Jahren hat mir sehr zu schaffen gemacht."

Es dauerte, bis es ihr gelang, sich mit dem von Appleton selbst als "eigenes Scheitern" Erlebten künstlerisch auseinanderzusetzen. Das Ergebnis ist alles andere als larmoyant.

"A Higher Desire" liefert warmherzigen, handgemachten Jazz, inhaltsvolle Texten – und natürlich eine  anrührende Stimme.

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