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Elektronische Welten / Archiv | Beitrag vom 15.11.2007

Paartherapie, skurrile Schnappschüsse und gestellte Paparazzi-Fotos

Surftipps November

Von Jörg Schieb

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Tipps zum Surfen (Stock.XCHNG / Vince Varga)
Tipps zum Surfen (Stock.XCHNG / Vince Varga)

"Theratalk" hilft Paaren bei sexueller Unlust, dem Seitensprung zu entgehen. "Betrachter.de" zeigt die skurrilsten Aufnahmen aus Google Earth und auf der Homepage der Künstlerin Alison Jackson sieht man Prominente in verfänglichen Situationen - nachgestellt.

Paartherapie per Internet: www.theratalk.de

Auch der sogenannte Seitensprung kann Thema von wissenschaftlichen Untersuchungen sein. Das beweist das Institut für Psychologie der Universität Göttingen. 1700 Männer und Frauen wurden in einer Studie befragt. Das Ergebnis: In rund 70 Prozent aller Fälle ist Unzufriedenheit mit dem Sexualleben in der Partnerschaft der entscheidende Grund für den Seitensprung.

Unter www.theratalk.de kann man sich nicht nur über das Thema informieren, sondern auch Partnerschaftstests durchführen. Online, diskret, wissenschaftlich fundiert und ohne irgendwelche kommerziellen Interessen. In Videopodcasts erklären Therapeuten, worauf es ankommt. Hier können Paare lernen, wie sie wieder glücklicher und zufriedener werden können.

Die Therapeuten helfen den Paaren, über das schwierige Thema zu reden. Das ist wichtig, damit Dringlichkeit und Handlungsbedarf beim Partner ankommen.

Die Experten am Institut für Psychologie der Universität Göttingen haben eine neue Methode entwickelt, damit Paare ins Gespräch kommen: Hier hilft ein Kartenset, das auf der Website kostenlos im PDF-Format heruntergeladen werden kann. Die Karten, die anhand wissenschaftlicher Studien erstellt wurden, enthalten die wichtigsten Bedürfnisse von Männern und Frauen rund um den Sex. So erfahren die Partner voneinander in kurzer Zeit wichtige Zusammenhänge.

Schnappschüsse aus dem All: www.betrachter.de

Google Earth bietet beeindruckende Ansichten auf die Welt. Viele begeben sich mit der Software regelrecht auf Entdeckungstour. Sie steuern berühmte Plätze oder Sehenswürdigkeiten an - und betrachten sie in aller Ruhe von oben aus dem All. Eiffelturm, Brandenburger Tor und das Opernhaus in Sydney sind in Google Earth nur wenige Mausklicks voneinander entfernt.

Aber warum selbst suchen? Denn jetzt gibt es www.betrachter.de. Die Seite sammelt interessante, skurrile oder in jedem Fall bemerkenswerte Aufnahmen aus Google Earth und präsentiert sie den Webseitenbesuchern. Sozusagen ein "Best of Google Earth".

Und so findet man auf betrachter.de sowohl kuriose Schnappschüsse als auch Luftaufnahmen von den Villen der Stars, von bekannten Sportstätten oder Sehenswürdigkeiten, nach denen man in Google Earth ansonsten lange oder gar vergeblich gesucht hätte. Betrachter.de zeigt einem zum Beispiel die Villa von Hollywood-Star John Travolta, vor der eine Boeing 707 parkt.

Die Fundstellen sind übersichtlich in Kategorien unterteilt. "Villen der Stars" ist etwas für Voyeure. Wer auf "Gebäude" klickt, sieht zum Beispiel das höchste Gebäude der Welt in Taiwan. Und ein Klick auf "Filmsets" entführt einen unter anderem zur Lindenstraße.

Es gibt auch jede Menge Skurrilitäten. Etwa eine Tischtennisplatte im Meer vor Sydney, ein Auffahrunfall auf einer Düsseldorfer Rheinbrücke oder Sonnenbadende Angestellte auf einem Bürodach.

Übrigens: Wer selbst etwas Spannendes in Google Earth findet, kann es bei betrachter.de auch melden.


Gestellte Paparazzi-Fotos: www.alisonjackson.com

Schnappschüsse der besonderen Art. Angelina Jolie mit Sonnenbrille, die gerade ihrem Baby die Brust gibt. Britney Spears in einem vermeintlich unbeobachteten Moment, wie sie sich in einem Restaurant der Unterhose entledigt. Lady Di beißt in einen Schokoriegel. Und Mick Jagger steht in Unterwäsche in der Küche und bügelt lässig seine Socken.

Keine der Aufnahmen ist technisch brillant. Alle wirken hektisch aufgenommen, leicht verwackelt, körnig, mit merkwürdigen Farben. Eben wie typische Paparazzifotos.

Unter www.alisonjackson.com gibt es eine Galerie solcher Bilder zu sehen, die Homepage der britischen Künstlerin Alison Jackson, die sich auf solche scheinbar indiskreten Paparazzibilder spezialisiert hat, bevorzugt von englischen Prominenten, auch aus dem Königshaus.

Auch wenn die Bilder authentisch wirken: Sie sind ausnahmslos gestellt. Alison Jackson fotografiert Models. Aber eben so, dass die Bilder authentisch aussehen. Auch wenn ein weiteres Tabu gebrochen wird. Angelina Jolie mit entblößter Brust. Die Queen mit heruntergelassener Hose auf der Toilette. Rod Stewart in ungewöhnlichen Posen. Ein Spiel mit unseren Sehgewohnheiten.

Alison Jackson macht aber nicht nur Fotos, sondern auch Videos. Zu sehen ist ein Tony Blair, der in Unterwäsche und mit E-Gitarre seinen Wahlsieg feiert. Oder wir sehen einen Ex-Premier, der mit George Bush beim Barbeque steht und Kriegspläne für den Irak schmiedet. Oder eine Queen, die ihrem Enkel das Tanzen beibringt. Ungeheuer bissig - und wirklich sehenswert.

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