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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 06.12.2013

OsteuropaLand am Rand?

Die Ukraine zwischen Europa und Russland

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Drei Ukrainierinnen halten bei prowestlichen Massenprotesten in Kiew am 24.11.2013 eine Europafahne hoch, im Hintergrund: eine Kette von Polizisten, die allesamt Helme und Tränengasmasken tragen. (dpa/SERGEY DOLZHENKO)
"Die Ukraine ist Europa" riefen viele Demonstranten bei den Massenprotesten in Kiew (dpa/SERGEY DOLZHENKO)

Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Die Opposition ist im Parlament mit einem Misstrauensantrag gegen den Ministerpräsidenten gescheitert, doch auf der Straße halten die Proteste an.

Es geht um das Verhältnis der Ukraine zu Europa, nachdem Präsident Janukowitsch ein Assoziierungsabkommen mit der EU nicht unterzeichnet hat. Wobei wirtschaftlicher und politischer Druck Russlands auf die Kiewer Führung eine erhebliche Rolle spielt. Doch ist die Ukraine selbst gespalten in  den nach Europa orientierten Westteil und den Osten, der traditionell in Richtung Russland ausgerichtet ist.

Wohin steuert die Ukraine? Kann die Regierung die Massenproteste aussitzen oder stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation? Wie viel Gemeinsames haben die oppositionellen Gruppen über das Thema Europa hinaus? Kann die Ukraine sich angesichts ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Russland überhaupt gegen Moskau stellen? Muss die Europäische Union ihre Ostpolitik überdenken, gegenüber ehemaligen Sowjetrepubliken wie der Ukraine - und gegenüber Russland?

 

Darüber diskutieren im Wortwechsel von Deutschlandradio Kultur:
Werner Schulz - Europaabgeordneter (Fraktion der Grünen /Freie Europäische Allianz)
Alexander Rahr - Vorstandsmitglied, Deutsch-Ukrainisches Forum e.V. 
Dr. Ewald Böhlke - Leiter des Berthold-Beitz-Zentrums, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Sabine Adler - Osteuropa-Korrespondentin Deutschlandradio
Moderation: Birgit Kolkmann

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