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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 15.03.2017

Ob es zu verhindern war?Der Wunsch zu töten

Von Claudia Grundschok

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Valentine hat auf ihrem Stuhl am Fenster gesessen.  (picture-alliance / Lehtikuva Kirsi Salovaara)
Valentine hat auf ihrem Stuhl am Fenster gesessen. (picture-alliance / Lehtikuva Kirsi Salovaara)

"Valentine hat auf ihrem Stuhl am Fenster gesessen, in dieser letzten Woche, und von Träumen und von Musik und von einer alten Frau erzählt." Valentine ist tot. Ihre Schwester Sarah versucht zu verstehen, was geschehen ist.

Auch die Mutter fragt sich, ob das Unglück zu verhindern war. "Jemand, der sich selbst tötet, wünscht eigentlich, jemand anderen zu töten." John, Valentines Geliebter, wollte sie mitnehmen nach Island, sie sogar heiraten. Aber sie wollte nicht. "Das Wilde, das Unzurechnungsfähige. Ich hätte das merken müssen."

Regie: Beatrix Ackers
Mit: Donata Höffer, Effi Rabsilber und Mark Waschke
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008

Länge: 54'30
(EineWiederholung vom 02.07.2008)

Claudia Grundschok, 1963 geboren in Berlin, wo sie u.a. als Sozialpädagogin gearbeitet hat. Seit 2003 ist sie Autorin, schreibt Prosa und Lyrik. "Der Wunsch zu töten" ist ihr erstes Hörspiel.

Hörspiel

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