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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 05.03.2015

NRW streitet ums LatinumMit dem Latein am Ende?

Von Alois Berger

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Lehrbücher für den Lateinunterricht (dpa / picture alliance / Marcel Mettelsiefen)
Sollten das große Latinum Voraussetzung für den Lehrerberuf bleiben? (dpa / picture alliance / Marcel Mettelsiefen)

Lehramt mit oder ohne Latinum - das ist in Nordrhein-Westfalen die große Streitfrage. Die Landesregierung überlegt, auf den Nachweis von Lateinkenntnissen für künftige Lehrer zu verzichten. Altphilologen laufen dagegen Sturm.

Jeden Dienstagabend wird im Seminarraum 75 der Philosophischen Fakultät in Köln die Antike  zum Leben erweckt.  Derzeit probt die studentische Theatergruppe „Adelphen“, die Brüder, von Publius Terentius, aus dem Jahr 160 vor Christus

"Ein recht bekanntes Stück sogar, in dem es im Kern um einen Erziehungskonflikt geht zwischen zwei Brüdern, die nach unterschiedlichen Modellen erzogen werden, streng oder eher liberal, und um diesen Grundkonflikt entspannt sich dann eine Verwechslungs- und Intrigengeschichte,  eine Liebesgeschichte natürlich auch, und das ist so im Kern der Inhalt der Komödie, die wir da spielen."

Doch um den Inhalt des Stückes geht es Theaterleiter Volker Schaper nicht wirklich, und den Schauspielern ebenso wenig. Wer ein Theaterstück auf Lateinisch aufführt, der will die Sprache spüren.

"Ich mache es einfach, weil ich seit 9 Jahren Latein in der Schule gehabt habe, zwei Jahre studiert habe, und obwohl ich das Studienfach aufgegeben habe, immer noch eine Verbindung dazu spüre. Sozusagen/ Das Interessante ist, man hat dann auch einzelne Passagen im Kopf und trägt sie immer im Herzen bei sich. Anstatt sie im Regal stehen zu haben, hat man auch im Kopf oder im Herzen sozusagen ein Stück von Aristophanes oder von Terenz."

Latein ist nicht bloß eine Sprache, Latein ist eine Weltanschauung, da sind sich die Studenten im Seminarraum 75 an der Kölner Universität einig. Latein ist für sie das Kernstück der humanistischen Bildung. Oder, wie der Philosoph Arthur Schopenhauer es ausdrückte:

"Der Mensch, welcher kein Latein versteht, gleicht Einem, der sich in einer schönen Gegend bei nebligem Wetter befindet: sein Horizont ist äußerst beschränkt. Der Horizont des Lateiners hingegen geht sehr weit, durch die neueren Jahrhunderte, das Mittelalter, das Alterthum."

Latein abschaffen? Grober Unfug für die Kölner

Das Zitat steht übrigens als Motto auf der Website der Philologischen Fakultät der Universität Düsseldorf. Dass die Landesregierung Nordrhein-Westfalens nun plant, die Lateinpflicht für Lehramtsfächer abzuschaffen, das halten die Latein-Schauspieler von Köln für groben Unfug.

"Jeder Mensch, der von sich behaupten will, er sei gebildet, der sollte wenigstens rudimentäre Kenntnisse, denn mehr erwirbt man ja doch nicht im Latinum, haben. Allerdings denke ich schon, dass Latinum als eine Grundlage für das wissenschaftliche Arbeit mit Sprache vorausgesetzt werden sollte. Auch für Geschichte, Religion und andere Fächer ist das halt wichtig, diese Grundlage zu beherrschen und aus diesem Grund finde ich, dass eine Latinumsabschaffung auf jeden Fall sinnlos ist."

100 Kilometer nordöstlich von Köln steht die Ruhruniversität Bochum. Der Wind weht hier rauer als am Rhein, die massigen Beton-Gebäude auf dem Hügel strahlen den robusten Charme der 60er Jahre aus, als das Ruhrgebiet im Strukturwandel nach neuen Chancen suchte und die sozialdemokratische Bildungsreform mitten im Ruhrpott die ersten Wurzeln schlug. "Menschlich, weltoffen, leistungsstark", das ist das Motto, mit dem die Ruhruniversität um Studenten wirbt.

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass hier, in Bochum, der Großangriff auf das Latinum startete. Latein, das in Köln, Düsseldorf oder Bonn als Inbegriff von Kultur und Bildung gilt, hat in Bochum nicht ganz so viele Freunde. Das war schon vor 2000 Jahren so, als die Römer drüben am Rhein von Bonn bis Xanten das lateinische Wort führten. Hier, in den Wäldern an der Ruhr, herrschten die Germanen und sorgten in der Schlacht im nahen Teutoburger Wald dafür, dass das auch so blieb.

Zwei Jahrtausende geht der Widerstand gegen den Einfluss des Lateinischen wieder von dieser Region aus.  Der Student Moritz Fastabend hat in Bochum vor zwei Jahren einen Aufruf gestartet, die Lateinpflicht an den meisten Fakultäten abzuschaffen.

"Wir sind recht früh schon zu der Erkenntnis gekommen, dass wir einfach gemerkt haben, die Latinumspflicht ist eine Bildungshürde, die ist völlig sinnlos, eigentlich braucht sie kein Mensch. Es gibt auch einige Lehrende, die sagen an der Uni, eigentlich ist es völlig überflüssig fürs Studium. Dann haben wir gesagt, ok, dann, unnötige Hürden, die müssen nicht sein, das stellt auch eine soziale Hürde für viele Leute dar, weil sie nebenher jobben müssen für dieses schwierige Studium und Latinum unter einen Hut zu kriegen und dementsprechend haben wir gesagt, ok, da kann man ja mal schauen, ob man die vielleicht abschaffen kann. (…) Da war diese Online-Petition der einfachste Weg, möglichst viele Leute zu erreichen und ein bisschen Druck auf die Politik auszuüben."

Keine Zeit für tote Sprachen

Moritz Fastabend ist ein zupackender junger Mann, der nicht viel Zeit hat, nicht beim Reden und schon gar nicht für tote Sprachen. Fastabend studiert Geschichte und Sozialwissenschaften und ist darüber hinaus auch noch Referent für Hochschulpolitik beim ASTA, der politischen Vertretung der Studierenden. Vor eineinhalb Jahren stellte er für den ASTA-Bochum eine Petition ins Internet, die seitdem hohe Wellen schlägt. In kurzer Zeit unterschrieben 9000 Studenten. Sie alle halten Latein für einen alten Zopf,  den man abschneiden sollte.

Im winzigen Büro von Moritz Fastabend sitzt auch Anja Kleinschmidt. Sie studiert Englisch und Deutsch und will Lehrerin werden. Dafür braucht sie das Latinum, und das hat sie schon viel Zeit und Geld gekostet:

"Für mich war‘s immer ein Zwang, und dadurch, dass ich auch den Sinn dahinter nicht erkenne, regt es mich eher auf und führt bei mir zu regelmäßigen Wutanfällen."

Bisher müssen in Nordrhein-Westfalen künftige Englisch-, Spanisch oder Französischlehrer neben ihrem Fachstudium auch das Große Latinum nachweisen. Dasselbe gilt auch für die Studierenden in Geschichte, Philosophie und Religion. Wer nicht schon am Gymnasium Latein gelernt hat, der muss  an der Uni nachlernen. So wie Anja Kleinschmidt. Drei Semester sind Minimum:

"Der Kurs an sich hat vier Semesterwochenstunden, man muss aber nebenbei pro Tag nochmal zwei bis drei Stunden aufwenden, um das im Kurs Erarbeitete nachzuholen und Vokabeln zu lernen und für Übersetzungen. Also es ist verdammt viel Aufwand neben dem normalen Studium, das ja weiter läuft."

Anja Kleinschmidt wurde das irgendwann zu viel. Sie hatte das Gefühl, dass ihr Englisch-Studium darunter leidet, und dass sie das Latinum auch in drei Semestern nicht hinkriegt. Sie hat den Lateinkurs dann abgebrochen und einen privaten Intensivkurs in den Semesterferien belegt. Solche Kurse werden inzwischen überall angeboten. Für 800 bis 1000 Euro, rund um die Unis ist ein eigener Geschäftszweig entstanden. Doch vor allem Studenten aus einfachen Familien zahlen lieber für den Intensivkurs als dass sie ihre Regelstudienzeit überziehen. Denn das kann noch teurer kommen. Wer länger studiert als für sein Fach vorgesehen ist, der verliert den Anspruch auf das Bafög und muss die letzten Semester irgendwie selbst finanzieren.

"Leute, die das Latinum nachholen müssen, überschreiten die Regelstudienzeit eigentlich immer. Ich kenne kaum jemand, der es in der Regelstudienzeit geschafft hat und das Latinum noch nebenbei nachgeholt hat."

Für den Asta-Referenten und Jungsozialisten Moritz Fastabend ist die Latinumspflicht ein klarer Verstoß gegen die Bildungsgerechtigkeit. Arbeiterkinder, sagt er, würden seltener auf humanistische Gymnasien geschickt, und wenn sie dann an der Uni das Latinum nachholen müssten, riskierten sie, zum Schluss ohne Ausbildungsförderung dazustehen. Das schrecke viele davon ab, auf Lehramt zu studieren.

An der Reformuni Bochum fällt Latein durch

Natürlich kennen Moritz Fastabend und Anja Kleinschmidt die Argumente, dass Latein die Grundlage der humanistischen Bildung sei und zudem die Basis aller modernen Sprachen. Aber an einer Universität wie Bochum, die sich von Beginn an als Reformuni, als sozialdemokratische Antwort auf die konservativ dominierten Festungen des Bildungsbürgertums verstanden hat, dort halten solche Argumente nicht sehr lang. Hier zählen handfeste Überlegungen, und da fällt Latein doch sehr schnell durch, wie Fastabend und Kleinschmidt erklären:

"Ein Mediziner kann ja auch die lateinischen Wörter, die er in der Medizinersprache verwendet, auswendig lernen. Die reichen ihm, dafür braucht man nicht das Latinum haben und Cicero zitieren können, um nachher einen Patienten vernünftig zu behandeln. Dementsprechend gehe ich davon aus, auch ein Englischlehrer muss das auch nicht können, um nachher vernünftig Englisch unterrichten zu können.

Also ich hab in der Schule drei Fremdsprachen gelernt, Englisch, Französisch und Spanisch. Und wenn ich jetzt rückwirkend Latein lerne, hat das für mich nicht diesen Effekt, der ja immer so hoch angepriesen wird, dass man sich dann durch das Latein viele Begriffe herleiten kann. Sondern ich sehe einen lateinischen Begriff und denke mir, der ist ähnlich wie im Französischen und leite es mir dadurch her. Also in der Hinsicht macht das für mich keinen Sinn."

Nicht nur unter Studenten, auch bei vielen Dozenten der Bochumer Ruhruniversität gilt Latein als Luxus, den sich nicht alle leisten können. Jan Kassel studiert Geschichte und Englisch. Die meisten seiner Dozenten, sagt er, halten Latein zwar nicht für völlig überflüssig, aber doch für weitgehend unnötig.

"So ist zum Beispiel die Lehrmeinung im Englischen Institut, dass das Latinum zwar einen Benefit geben würde, dass aber das Grundstudium im Englischen derzeit so gut ist, dass das Latinum nicht zwangsläufig vorhanden sein müssen. Deswegen ist zum Beispiel am Englischen Seminar hier in Bochum die Meinung, dass Lateinkenntnisse reichen würden, beziehungsweise, für Sprachen auch generell Latein nicht gefordert ist."

Die Bochumer müssen es wissen. Gerade bei modernen Sprachen hat die Ruhruniversität einen hervorragenden Ruf. Lateinkenntnisse statt Latinum, das ist die Formel, mit der die Bochumer Studenten offensichtlich auch die Landesregierung in Düsseldorf überzeugt haben. Die grüne Bildungsministerin Sylvia Löhrmann hat selbst an der Ruhruniversität in Bochum Deutsch und Englisch studiert und ist grundsätzlich aufgeschlossen, wenn es um Chancengleichheit  und um Modernisierung des Bildungsgedankens geht. Irgendwann in diesem Frühjahr werde man eine Reform der Latinumspflicht vorlegen, heißt es aus dem Ministerium. Genaueres ist derzeit nicht zu erfahren, nur, dass sich die Pläne sehr eng an die Forderungen der Bochumer ASTA-Petition anlehnen sollen.

Statt ein bis zwei Jahre Lateinpauken dürften danach für die meisten Studienfächer ein paar Wortschatzübungen Latein ausreichen. Das wäre in einem Semester nebenher zu schaffen, meint Moritz Fastabend zuversichtlich. Er verweist darauf, dass die Lateinvoraussetzungen schon heute von Bundesland zu Bundesland und oft sogar von Universität zu Universität verschieden sind. Manche verlangen fürs Lehramt das große Latinum, andere das kleine. Und jeder versteht etwas anderes darunter.

"Selbst in Bayern, das ja bildungspolitisch immer eher ein Stück weit zurücksteht, sind sie schon deutlich weiter, da gibt es nur noch relativ geringe Anforderungen, was Latein angeht. Von daher bin ich der Meinung, dass es eher zukunftweisend ist und dass in Zukunft die anderen Bundesländer eher nachziehen werden, als dass es Kompatibilitätsprobleme geben wird."

Ganz altmodisch per Stift und Papier Unterschriften gesammelt

Zurück an der Universität in Köln, Philosophische Fakultät. Vor etwas mehr als einem Jahr haben Studenten hier die Initiative "Latein lebt" gegründet, als Reaktion auf die Bochumer Petition und darauf, dass die Bildungsministerin die Latinumspflicht offensichtlich kippen will. Die Studentin Hannah Birken hält das für eine Katastrophe. Es gehe hier schließlich um die Ausbildung der nächsten Generationen. Und schlechte Lehrer machen schlechten Unterricht, meint Birken:

"An der Schule geht’s ja auch darum,  dass man Inhalte ins große Ganze einordnet. Und darauf müssten die Lehrer auch ausgebildet werden, dass sie eben nicht nur ihr Fach sehen sondern gerade in den Geisteswissenschaften, das ins große Ganze der geisteswissenschaftlichen Geschichte Europas einordnen können. Und dazu gehört in den Fächern, über die wir hier reden, Geschichte, Philosophie, die modernen Sprachen, dann eben auch das Lateinische, die Antike."

Die Kölner Initiative "Latein lebt" hat eine Gegen-Petition ins Internet gestellt, um die Aufrechterhaltung der Latinumspflicht in Nordrhein-Westfalen zu erreichen. 3500  Unterstützer haben sich sofort gemeldet. Aber weil das neben den 9000 Lateingegnern aus Bochum ein bisschen  abfällt, hat Hannah Birken eine zweite Petition gestartet, bei der die Lateinfreunde ihre Zustimmung ganz altmodisch auf Papier ankreuzen und per Post schicken konnten. Da kamen dann mehr als 4000 Unterschriften zusammen.

"Wir sind in jedem Fall mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Das ist ja im Prinzip schon mal die Menge, die man so mobilisieren kann in NRW. Wir haben auch viele Schüler dabei, man sieht das ja, wer da so unterschreibt, also Schüler in der Oberstufe, die das entsprechende Alter haben, Lehrer, Kollegien, Eltern, es sind also nicht nur die Lateinstudenten, die da unterschreiben."

Wie in Bochum bekommen die Studenten auch in Köln viel Zuspruch von ihren Dozenten, nur eben, dass es in Köln anders als in Bochum darum geht, das Latinum zu erhalten. Natürlich gibt es auch in Köln Studenten, die aufs Latinum gern verzichten würden, so wie es in Bochum auch Verfechter der Lateinpflicht gibt. Aber so wie es aussieht, liegt das Epizentrum der Ablehnung in Bochum, während die Freunde des Latinums eher am Rhein zu finden sind.

Volker Ladenthin ist Professor am Haus für Lehrerbildung in Bonn:

"Latein ist wichtig, zum einen, weil es ein Teil unserer Sprache ist, und zum anderen, weil es ein Teil unserer Kultur ist. Wie ein Container enthält Latein große Teile unserer Kultur. Und der Verzicht auf Latein wäre der Verzicht auf große Teile unserer Kultur."

Dass Lateinlernen viel Zeit kostet, das weiß auch Pädagogik-Professor Ladenthin. Aber Bildung habe eben ihren Preis:

"Um die Geschichte unserer Kultur zu kennen, muss man Zeit verschwenden, um sie dann woanders zu gewinnen. Das ist ein Teil dessen, was unsere Identität ausmacht. Und wenn wir diese Vergangenheit abschneiden, dann haben wir nicht mehr die Identität, die wir eigentlich wollen."

Doch die Zeit läuft gegen das Latinum. Hannah Birken und ihre Freunde von der Initiative "Latein lebt" ahnen, dass sich die sehr aufwendige bisherige Lateinpflicht in Nordrhein-Westfalen wohl nicht mehr halten lässt. Deshalb wollen sie retten, was noch zu retten ist. Sie schlagen vor, das Latinum an die Studienfächer anzupassen. Nicht weniger Latein sei die Lösung, sondern Kurse, die besser auf die Fachrichtungen abgestimmt sind. Dann würden die Studenten auch leichter erkennen, warum sie ausgerechnet Latein pauken sollten:

"Das ginge zum Beispiel darüber, dass man nach einer ersten Spracherwerbsphase, in den ersten Kursen, die Leute nicht alle Cicero lesen lässt, sondern jeweils schon mit Blick auf die Fächer, in denen das angewandt werden soll, diese Lateinkenntnisse, dass man daraufhin dann die Kurse gestaltet, dass die Anglisten für ihren Shakespeare gewisse Ovid-Texte in ihren Blick nehmen, oder die Philosophen durchaus Cicero lesen, weil das nun mal durchaus passen könnte, die Theologen etwas Christliches. Genau."   

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