Seit 12:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 12:07 Uhr Studio 9
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.01.2012

Neuer Transmediale-Chef setzt auch auf traditionelle Medien

Kristoffer Gansing: Festival stellt Verbindung "zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft" her

Podcast abonnieren
Kristoffer Gansing ist erstmals Leiter des Festivals Transmediale. (transmediale / Martin Genz)
Kristoffer Gansing ist erstmals Leiter des Festivals Transmediale. (transmediale / Martin Genz)

Das Berliner Medienfestival Transmediale soll sich nach Ansicht des neuen Leiters Kristoffer Gansing nicht nur mit Neuen Medien, sondern auch verstärkt mit traditionellen Formaten beschäftigen. Neue Medien würden heute "in einer rasanten Geschwindigkeit alt", sagte Gansing.

Man müsse daher alte und neue Formate in ein Verhältnis setzen und "ein historisches Bewusstsein" für die technologische Entwicklung schaffen, "um unsere heutige Situation besser zu verstehen".

Die Aufgabe der Transmediale sei es seiner Ansicht nach, sich "um das Verhältnis zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft" zu kümmern, sagte Gansing. Er wolle daher die Tradition fortsetzen, zeitgenössische Videoarbeiten in Verbindung mit Werken aus den 80er- und frühen 90er-Jahren zu zeigen.

Vom 31. Januar bis 5. Februar 2012 findet im Berliner Haus der Kulturen der Welt die 25. Transmediale statt. Sie ist laut Veranstalter das größte Festival für Kunst und digitale Kultur in Deutschland. Der in Schweden geborene Medienexperte Kristoffer Gansing leitet das Festival zum ersten Mal.

Das vollständige Gespräch mit Kristoffer Gansing können Sie bis mindestens 30. Juni 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsMit Horst geht es steil bergab
Fächer mit den Namen der Kinder in einer Kita in Berlin-Neukölln (dpa / picture alliance / Volkmar Heinz)

Die beliebtesten Vornamen für Neugeborene sind ja allgemein geläufig, aber wie sieht es mit den unbeliebtesten aus? "Die Welt" hat ermittelt, dass heutzutage − anders als noch 1934 − fast kein deutscher Junge mehr Horst heißen darf.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur