Dienstag, 16.01.2018

Breitband | Beitrag vom 19.11.2016

NetzmusikKompositionen gegen Müdigkeit und Hiphop-Dinos auf Drogen

Die Netzmusik vom 19. November 2016

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Hinter dem kuriosen Namen Traffic Bear steckt ein Indierock Quartett aus Kalifornien. Viel mehr gibt die Gruppe nicht preis. Bei einem Blick auf den Titel ihres kürzlich erschienenen Debutalbums, könnte man denken, die Band besingt darauf ihr Ende. »The Death of Traffic Bear« heißt es. Wir hören »Space Shuffle«.


The Death of Traffic Bear by Traffic Bear


My Island, meine Insel, so heißt ein Song einer geheimnisvollen Band aus Berlin, die Anfang November mehr oder weniger anonym eine wirklich bezaubernde Download-Single im Netz veröffentlicht hat. Und zwar unter dem Namen Bralitz. Wir hören »My Island» eine atmosphärische Mischung aus Indie- und Singer/Songwriter-Pop.


My Island by Bralitz


"Hi, ich heiße Maël und ich bin müde." Mit diesem Satz begrüßt der französische Musiker In Love With A Ghost seine Twitter-Follower. Es scheint fast so als würde er die Müdigkeit in Musik verwandeln. Seine verträumt wirkenden elektro-akustischen Kompositionen veröffentlicht er unter anderem bei dem slowakischen Digital-Label ztapes. Dort erschien kürzlich seine Download-Single «i thought we were lovers».


i thought we were lovers w/ basil by In Love With A Ghost


Weiter gehts mit Pablo Neptuno. So heißt ein argentischer Musiker aus Buenos Aires. Sein neues Album hat er zum Zahl-Was-Du-Willst-Preis bei der Musikplattform Bandcamp veröffentlicht. Darauf tummeln sich zwölf eingängige Indie-Pop-Stücke. Wir hören «Aventuro».


Aventura by Pablo Neptuno


Indie Rock mit einem Flamenco-Twist. So beschreiben Dreams aus dem us-amerikanischen Massachusetts ihre Musik. Das Trio hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Jede Woche einen neuen Song aufnehmen und veröffentlichen. Wir hören ihren Song «Hey», der bereits auf dem 2014er Album «Greetings from Western Avenue» erschien.


Greetings from Western Avenue by Dreams


Wie die Musik eines 19-jährigen Südafrikaners klingt, der eine gewisse Faszination für Drogen und Dinosaurier hegt, erfährt man auf der Download-EP von Dinosaur Children aus Johannesburg. Denn darum geht es auf dem Mini-Album des jungen Hiphop-Musikers. «The Abstract of Influence» heißt es. Wir hören seinen Track «Naked Drugs».


The Abstract of Influence by dinosaur children

 
Playlist:

  1. Traffic Bear - Space Shuffle (CC BY)

  2. Bralitz - My Island (CC BY-NC-ND)

  3. In Love With A Ghost - I thought we were Lovers (CC BY)

  4. Pablo Neptuno - Aventuro (CC BY-NC-ND)

  5. Dreams - Hey (CC BY-NC-SA)

  6. Dinosaur Children - Naked Drugs (CC BY-NC-SA)



 

Bild: Dinosaur Clock von tiffany terry auf Flickr, CC BY

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