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Donnerstag, 14.12.2017

Breitband | Beitrag vom 25.07.2015

NetzmusikIn der Hängematte

Die Netzmusik am 25. Juli 2015

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Steady Hussle ist eine Ein-Mann-Band aus dem Bundesstaat Ontario in Kanada. Dahinter steckt Joey Mossman. Mit gerade mal 21 Jahren tingelt er schon seit sechs Jahren durch die kanadische Musikszene, hat bereits unzählige Locations bespielt und an seinem musikalischen Stil gefeilt. An seine Wurzeln im Punk-Rock erinnern nur noch die Tattoos, ansonsten hört sich der heutige Sound von Mossmann nach Alternative-Pop-Rock an.

Anitek aus New Jersey ist Musiker durch und durch: er spielt Piano, Cello, Klarinette, Gitarre, Bass, Schlagzeug und ist auch ein veritabler Scratch-DJ. Zu seinen Einflüssen zählt der Amerikaner unter anderem den russischen Pianisten Rachmaninoff und den schwarzen Hip-Hop-Producer Fat Jon. Kein Wunder also, dass die Songs von Anitek auch die unterschiedlichsten Musikgenres vermischen. Zu seinen typisch oldschool-Hip-Hop-Klängen mischen sich auch Einflüsse aus dem Jazz, Funk oder auch Ambientelemente.

Draco and The Zodiac klingen wie eine Mischung der britischen Indie-Rock-Bands Arctic Monkeys und The Cooks. Dabei kommt die dreiköpfige Band aus Ecuador. In diesem Monat ist ihre erste EP «Beyond The White» erschienen. Dass Draco And The Zodiac auf Tour gehen wollen, steht fest. Bevor es soweit ist haben sie ihre Musik schon einmal auf über 90 Musikplattformen im Netz verteilt. Kurz nach Erscheinen haben die drei jungen Männer es beim Netzmusikportal Jamendo mit «Shadows» dann direkt in die Top Ten der beliebtesten Rocksongs geschafft.

Hinter «Eric und Magill» stehen die zwei Berufsmusiker und langjährigen Freunde Ryan Weber und Eric Osterman. Schon vor Jahren machten die beiden Amerikaner zusammen im britischen Camden Musik. Doch nach einigen gemeinsamen EPs und einem hochgelobten Album, trennen sich die Wege der Freunde wieder. Nach Stationen auf verschiedenen Kontinenten, haben die beiden wieder zusammengefunden - via Internet.

Gerade haben die Becays aus Frankreich ihre aktuelle EP «Pressures» veröffentlicht. Dabei klingen die Songs nicht nach Druck, sondern passend zur Jahreszeit sommerlich leicht. Fünf Electro- und Nu-Disco-Tracks umfasst das aktuelle Werk. Und auch das Cover der EP verbreitet mit Pool, Palmen und Schwimmreifen angenehmste Sommerlaune.

Musik kann heilsam sein. Diese Erfahrung hat auch der amerikanische Singer-Songwriter Jeffrey Philip Nelson gemacht. Während seiner High School Zeit hatte er einen schweren Surfunfall, bei dem er sich die Zähne ausschlug und den Kiefer brach. Nelsons Vater besorgte ihm eine Gitarre. Seitdem hat er nicht mehr aufgehört zu spielen und Songs zu schreiben. Wir müssen dem Vater des Musikers wohl dankbar sein, denn mittlerweile hat Nelson sechs Alben veröffentlicht.

Playlist

Steady Hussle - Smalls (Feat. Cory Feigen) CC-BY
Anitek - Back To Me (Tab & Anitek) CC-BY-NC-ND
Draco and The Zodiac - Shadows CC-BY-ND
Eric & Magill - Take On Too Much CC-BY-NC-ND
Becays - Pressures CC-BY-NC-SA
MJeffrey Philip Nelson - Better Memories CC-BY

Ausgesucht von Teresa Sickert.

Bild: Matthias Ripp - smell the summer auf flickr unter CC-BY

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