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Kulturnachrichten

Mittwoch, 11. Januar 2017

Musikdirektor verlässt Gerhart-Hauptmann-Theater

Andrea Sanguineti geht 2018

Der Italiener Andrea Sanguineti wird seinen Vertrag als Generalmusikdirektor des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau und Chefdirigent der Neuen Lausitzer Philharmonie nicht über 2018 hinaus verlängern. Sanguineti suche nach neuen Herausforderungen, teilte das Theater mit. Die Geschäftsführung bedauerte die Entscheidung des Dirigenten, zeigte aber auch Verständnis. "Immer wieder ist unser Theater das Sprungbrett für junge, hochbegabte Künstler, die ihren Karriereweg nach ihrem Engagement an unserem Haus sehr erfolgreich fortführen", erklärte Generalintendant Klaus Arauner. Sanguineti hat den Posten seit 2013 inne.

Elbphilharmonie in Hamburg feierlich eröffnet

Konzertsaal-Komplex ist neues Prunkstück im Hamburger Hafen

Nach neunjähriger Bauzeit ist die Hamburger Elbphilharmonie feierlich eröffnet worden. Bundespräsident Joachim Gauck nannte das spektakuläre Konzerthaus in der Hafencity ein "Juwel der Kulturnation Deutschland". Dieses "Amphitheater der Tonkunst" sei ein Bau, der "unserer offenen Gesellschaft entspricht", sagte Gauck vor mehr als 2.000 geladenen Gästen. Unter ihnen war neben Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Intendant Christoph Lieben-Seutter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Dem Festakt folgte ein Konzert des NDR Elbphilharmonieorchesters unter Leitung von Chefdirigent Thomas Hengelbrock. Der NDR übertrug die Eröffnungsveranstaltung live im Hörfunk und im Fernsehen. Am Abend gab es an der Außenfassade der Elbphilharmonie eine Lichtinszenierung, die mit Lasern die musikalischen Klänge von innen in optische Signale nach draußen übertrug. Der große Konzertsaal hat 2.100 Plätze, der kleine Saal bietet über 500 Besuchern Platz. Die Kosten für Hamburgs neues Wahrzeichen betrugen 789 Millionen Euro.

Neuer Bühnenverein-Geschäftsführer will Theater stärken

Bühnen müssten den kulturpolitischen Gestaltungsspielraum zurückerobern

Der neue Geschäftsführer des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, will die Akzeptanz von Theatern und Orchestern wieder stärken. In Zeiten, in denen ihre Finanzierung in Frage gestellt werde, müssten die Bühnen den kulturpolitischen Gestaltungsspielraum wieder zurückerobern, sagte Grandmontagne in Köln. Dieser Prozess sei für den Bühnenverein in den nächsten Jahren eine der wichtigsten Aufgaben. Theater und Orchester brauchten "ein klares Bekenntnis der Kultur- und der Finanzpolitik für ihre Arbeit", denn sie erfüllten "eine essenzielle Aufgabe in der Demokratie". Der Bühnenverein wolle auch für bessere politisch-rechtliche Rahmenbedingungen der Künstler arbeiten. Der Volljurist Grandmontagne, bisher Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft, hatte Anfang Januar das Amt des geschäftsführenden Direktors des Bühnenvereins angetreten. Sein Vorgänger Rolf Bolwin hatte das Amt nach 25 Jahren abgegeben.

Renaissancefresken für Altan im Dresdner Schloss

Mehrgeschossiger Säulenvorbau erhält neue Ausmalung

Bis Ende 2019 soll in Dresden eines der größten Renaissancefresken nördlich der Alpen neu entstehen. Nach jahrelangen Recherchen wird die farbige Ausmalung an der Rückwand des Altan im Residenzschloss für 2,2 Millionen Euro neu inszeniert. Die Loggia werde der gestalterische Glanzpunkt im neu in Szene gesetzten Renaissancehof, sagte der sächsische Finanzminister Georg Unland (CDU) bei einem Rundgang. Er besichtigte dabei auch weitere fünf Räume im Ost- und Nordostflügel, die für rund 8,9 Millionen Euro rekonstruiert wurden. Im April sollen dort zwei neue Präsentationen der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen eröffnet werden.

"Evangelium Pasolini" ist Hörspiel des Jahres

Koproduktion des Hessischen Rundfunks mit dem Deutschlandfunk gewinnt

"Evangelium Pasolini" von Arnold Stadler und Oliver Sturm ist Hörspiel des Jahres 2016. Wie die Akademie der Darstellenden Künste in Bensheim mitteilte, entschied sich die Jury für die Produktion aus der Bibel-Reihe des Hessischen Rundfunks. Im Hörspiel spricht Autor Arnold Stadler über das Evangelium und den 1964 erschienen Film "Das erste Evangelium - Matthäus" von Pier Paolo Pasolini. Zugleich erzählt das Hörspiel vom tragischen Tod des italienischen Schriftstellers und Filmemachers, der unter unklaren Umständen ermordet wurde. Die Jury lobte die "faszinierende Schichtung von Erzählebenen", die in dem Hörspiel aus dem Originalton des Films und den Erzählungen Stadlers entstehe. Dem Regisseur Oliver Sturm gelinge eine "politische Aktualisierung, die unter die Haut geht". Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste wählt jeden Monat aus den eingereichten Hörspielen von ARD und Deutschlandradio das Hörspiel des Monats, aus diesen Siegern kürt sie das Hörspiel des Jahres. "Evangelium Pasolini", das in Koproduktion mit dem Deutschlandfunk entstand, wurde im Oktober bei HR2-Kultur urgesendet.

Englischer Sitz im Wörlitzer Park restauriert

Baustil war 1765 einzigartig in Deutschland

Der englische Sitz im Weltkulturerbe Wörlitzer Park sieht wieder aus wie neu. Die Kulturstiftung DessauWörlitz präsentierte das restaurierte Bauwerk erstmals öffentlich. Der offene Pavillon mit einer Sitzbank wurde 1765 errichtet. Laut Stiftung ist er das erste klassizistische Bauwerk in den Wörlitzer Anlagen und gilt zugleich als das früheste Zeugnis dieses Stils in Deutschland. Die Anregung brachten Fürst Franz und der Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 1763 von ihrer ersten Englandreise mit. Das Geld für die Restaurierung stammt aus Spendenmitteln und eigenen Mitteln der Kulturstiftung. Hauptinitiator war den Angaben zufolge die Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, die 2015 begonnen hatte, mit ihrer "Spatenaktion" Geld für die Restaurierung des Bauwerks einzuwerben. Anlass war der 250. Jahrestag des ersten Spatenstichs für das Gartenreich und des Englischen Sitzes 2015.

Schweizer Architekten bauen Infozentrum für Bundestag

Neubau wird zentraler Eingang für Besucher des Reichstages

Ein Schweizer Architektenteam wird das für rund 150 Millionen Euro geplante Besucher- und Informationszentrum des Deutschen Bundestags bauen. Das Bundesbauamt teilte mit, dass sich die Arbeitsgemeinschaft Markus Schietsch Architekten gemeinsam mit dem Team um den Landschaftsarchitekten Lorenz Eugster in der Schlussrunde des Wettbewerbs durchsetzen konnte. Sie hatten im November einen der beiden ersten Preise gewonnen und überzeugten jetzt mit ihrem überarbeiteten Entwurf. Das neue Infocenter soll künftig der zentrale Eingang für die jährlich rund 2,4 Millionen Besucher des Reichstagsgebäudes in Berlin sein. Bisher gibt es für die Sicherheitskontrollen nur ein provisorisches Gebäude.

Norwegen schaltet als erstes Land UKW ab

Viele Norweger sind deswegen unzufrieden

Norwegen hat als erstes Land der Welt mit der Abschaltung der UKW-Wellen begonnen. In der Region Nordland sollten ab 11.11 Uhr keine UKW-Sender mehr zu empfangen sein, wie das Kulturministerium wissen ließ. Nach und nach sollen bis Ende des Jahres auch die UKW-Radios in den anderen Landesteilen verstummen. Besserer Empfang und mehr Sender sind die Hauptargumente für die Umstellung. Viele Norweger sind über das Ende der UKW-Ära unglücklich. Zwar sollen fast alle Haushalte Digitalempfang haben, allerdings sind laut einer aktuellen Umfrage nur zwei Drittel der Autos nicht mit der nötigen Technik ausgestattet.

Stuttgart prüft Bau einer neuen Konzerthalle

Neubau könnte Ausweichquartier für die Staatsoper werden

Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart soll nach dem Willen ihres Oberbürgermeisters Fritz Kuhn (Grüne) neben der sanierten und erweiterten Staatsoper auch ein Konzerthaus erhalten. "Ein Konzerthaus brauchen wir ziemlich sicher sowieso. Die Frage ist, in welcher zeitlichen Reihenfolge wir es finanzieren können", sagte Kuhn. Geprüft werde in der Stadtverwaltung derzeit, ob für die sanierungsbedürftige Oper eine Ersatzspielstätte im Zentrum gebaut werden kann. Der "Hybridbau" wäre dann künftig als Konzerthalle zu nutzen. Denkbar ist demnach auf dem Gelände der Baustelle für das Bahnprojekt Stuttgart 21 in der Nähe des Planetariums ein Neubau, der vorübergehend als Opern- und Ballettbühne dienen könnte. Dies sei eine von drei Möglichkeiten, die bis zur nächsten Sitzung des Verwaltungsrats der Württembergischen Staatstheater im April untersucht werden sollen. "Wir werden dann entscheiden, was am besten geht", sagte Kuhn.

Los Angeles bekommt George-Lucas-Museum

San Francisco bekam eine Absage

George Lucas und sein Team haben sich für Los Angeles als Standort für ein Museum über Leben und Werk des "Star Wars"-Schöpfers entschieden und San Francisco eine Absage erteilt. Zu der Entscheidung sei man nach "sorgfältiger Prüfung und Beratung" gekommen, gaben die Organisatoren bekannt. Demnach soll das The Lucas Museum of Narrative Art im Exposition Park in Los Angeles errichtet werden. Dort befände es sich in Gesellschaft traditionellerer Museen wie das California Science Center und das Naturhistorische Museum des Bezirks Los Angeles. Lucas bemüht sich schon seit fast einem Jahrzehnt um den Bau des Museums und finanziert das Projekt selbst. Mehr als eine Milliarde Dollar (940 Millionen Dollar) will er angeblich in das Vorhaben stecken. Das Lucas Museum of Narrative Art soll neben einer großen Sammlung privater Gegenstände 40 000 Gemälde, Zeichnungen und Stücke aus der Filmwelt beherbergen.

Coen-Brüder planen Western-Serie fürs Fernsehen

Joel und Ethan Coen wollen bei "The Ballad of Buster Scruggs" auch Regie führen

Die Coen-Brüder arbeiten einem Medienbericht zufolge erstmals an einer eigenen Fernsehserie. Das US-Filmemacher-Duo ("The Big Lebowski", "Hail, Caesar!") habe ein Drehbuch für eine Western-Miniserie namens "The Ballad of Buster Scruggs" geschrieben und werde auch Regie führen, berichtete das Branchenmagazin "Variety" auf seiner Website unter Berufung auf die Produktionsfirma Annapurna Television. Bei dem Projekt sollen demnach Fernsehen und Kino miteinander verbunden werden. Joel und Ethan Coen gewannen im Jahr 2008 Oscars in den Kategorien bester Film, bester Regisseur und bestes adaptiertes Drehbuch für ihren Western-Film "No Country For Old Men".

Hamburger Elbphilharmonie wird feierlich eröffnet

Über 2.000 geladene Gäste zu Eröffnungskonzert erwartet

Mit einem Festakt und einem Konzert wird am Abend die neue Hamburger Elbphilharmonie eröffnet. Unter den rund 2.000 Gästen werden auch Bundespräsident Gauck und Kanzlerin Merkel erwartet. Das Festkonzert mit dem NDR-Elbphilharmonieorchester wird von einer Lasershow an der Fassade begleitet. In die Schlagzeilen war das Hamburger Konzerthaus vor allem wegen der immensen Kostensteigerungen geraten. Die anfangs veranschlagten Baukosten vervierfachten sich am Ende auf rund 800 Millionen Euro. Auch der Termin für die Fertigstellung des 110 Meter hohen Gebäudes konnte nicht eingehalten werden. Ursprünglich sollte die Elbphilharmonie im Jahr 2010 eröffnet werden. Wegen Unstimmigkeiten zwischen Architekten, dem Bauherren und der Baufirma wurden die Arbeiten mehrfach unterbrochen.

Legendäre Kriegsreporterin stirbt mit 105 Jahren

ClareHollingworth berichtete als erste über den zweiten Weltkrieg

Die berühmte britische Reporterin Clare Hollingworth, die als erste über den Beginn des Zweiten Weltkriegs berichtet hatte, ist im Alter von 105 Jahren in Hongkong gestorben. Das teilte der Auslandskorrespondentenclub (FCCHK) in der chinesischen Sonderverwaltungsregion mit. Die frühere Journalistin der britischen Zeitung "Daily Telegraph" begann ihre Karriere mit der "Sensationsnachricht des Jahrhunderts", wie der Club schrieb. Später arbeitete Hollingworth auch als Korrespondentin im Nahen Osten, in Algerien, China, Jemen und Vietnam. Die letzten vier Jahrzehnte lebte die Journalistin in Hongkong.

Dr. Oetker gibt Raubkunstgemälde zurück

Weitere Werke sollen folgen

Das Bielefelder Familienunternehmen Dr. Oetker gibt ein Raubkunstgemälde an die Erben der früheren jüdischen Besitzer zurück. Es handele sich um das 1954 von Rudolf-August Oetker auf einer Versteigerung erstandene Gemälde "Frühling im Gebirge/Kinderreigen" von Hans Thoma, teilte die Dr. August Oetker KG mit. Das Bild ist eines von vier Kunstwerken der Oetker-Sammlung, die von einer Provenienzforscherin als mögliche NS-Raubkunst identifiziert worden waren. Auch bei den anderen drei Objekten werde es in nächster Zeit zu Rückgaben kommen, sagte Unternehmenssprecher Jörg Schillinger. Die Aufarbeitung der Herkunft der Werke aus der Oetker-Sammlung war im Frühjahr 2015 in Auftrag gegeben worden.

Matthias Brandt will weg vom "Polizeiruf"

"Noch lieber als Polizist bin ich nämlich Schauspieler."

Matthias Brandt will aus der ARD-Krimireihe "Polizeiruf 110" aussteigen. "Über Art und Zeitpunkt des Ausstiegs sind wir mit ihm derzeit im Austausch", teilte der Bayerische Rundfunk in München mit. Die Redaktion sei "in intensiven Gesprächen mit Matthias Brandt, der nach langer und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem BR ans Aufhören denkt". Der Schauspieler hatte der "Süddeutschen Zeitung" zuvor gesagt, er wolle sich nicht auf die Ermittlerrolle festlegen lassen. "Fernsehkommissar ist bei uns lustigerweise eine eigene Berufsbezeichnung. Ich würde mich aber nur ungern davon dauerhaft prägen lassen. Noch lieber als Polizist bin ich nämlich Schauspieler."

Intendant verlässt Kurt-Weill-Fest

Michael Kaufmann gibt sein Amt vorzeitig auf

Der Intendant des Kurt-Weill-Festes in Dessau, Michael Kaufmann, gibt sein Amt nach der diesjährigen Auflage des Festivals vorzeitig auf. Kaufmann, der die künstlerische Leitung des Kurt-Weill-Festes seit 2009 innehatte, habe persönliche Gründe für diesen Schritt angeführt, teilte ein Sprecher in Dessau-Roßlau mit. Er wolle sich stärker seiner Aufgabe bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz widmen, hieß es. Ursprünglich sei seine Amtszeit bis 2018 geplant gewesen. Die Kurt-Weill-Gesellschaft bedauerte den Schritt sehr, da sich Kaufmann "mit großer Leidenschaft und großem persönlichen Einsatz" dafür engagiert habe, das Werk von Kurt Weill und anderen Persönlichkeiten und Zeitzeugen in lebendigen Programmen vorzustellen. Das 25. Kurt-Weill-Fest steht vom 24. Februar bis 12. März unter dem Motto "Luther, Weill & Mendelssohn".

BGH hat an medienkritischer Satire nichts zu beanstanden

Zeit-Journalisten hatten gegen die ZDF-Sendung "Die Anstalt" geklagt

Kabarettisten müssen sich für den Inhalt ihrer Beiträge nicht bis in kleinste Detail rechtfertigen: Entscheidend ist der Gesamteindruck, der beim Zuschauer zurückbleibt - das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Die Karlsruher Richter hatten es mit einer Ausgabe der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" aus dem April 2014 zu tun. Darin kritisierten die Moderatoren mehrere Medienleute für deren Verflechtungen mit bestimmten Organisationen im Bereich Sicherheitspolitik. Zwei Betroffene, der "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe und ein Redakteur der Wochenzeitung, wollten sich das nicht bieten lassen. Sie klagten, weil die Verbindungen nicht in allen Einzelheiten korrekt wiedergegeben seien. Damit hatten sie in letzter Instanz keinen Erfolg. Für das Gericht zählt die Hauptaussage, dass es Verbindungen gibt - und das sei zutreffend.

Kolosseum wird eigenständiger archäologischer Park

Leitung soll international ausgeschrieben werden

Das Kolosseum in Rom, Publikumsmagnet in der italienischen Hauptstadt, wird gemeinsam mit den angrenzenden Ausgrabungsstätten unter eine eigenständige Leitung gestellt. Italiens Kulturminister Dario Franceschini begründete den Schritt mit der Erwartung eines erfolgreicheren Managements und besserer Dienstleistungen. Der Leitungsposten solle international ausgeschrieben und bis zum Jahresende besetzt werden. Mit 6,4 Millionen Gästen im vergangenen Jahr ist das Kolosseum die meistbesuchte eintrittspflichtige Sehenswürdigkeit Italiens. Künftig bilde das Kolosseum zusammen mit dem Forum Romanum, dem Palatin und der Domus Aurea von Kaiser Nero einen "Archäologischen Park", wie er zuvor schon für die archäologischen Stätten entlang der Via Appia Antica errichtet wurde.

Bayerischer Publikumsfilmpreis für Flüchtlingskomödie

"Willkommen bei den Hartmanns" gehört zu den erfolgreichsten Filmen 2016

Die Flüchtlingskomödie "Willkommen bei den Hartmanns" von Regisseur Simon Verhoeven erhält dieses Jahr den Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises. Wie der Bayerische Rundfunk mitteilte, hatten die Zuschauer des BR-Filmmagazins "kinokino" und die Hörer des Radiosenders Bayern3 im Dezember die Komödie mit Senta Berger, Heiner Lauterbach und Florian David Fitz aus den fünf zuschauerstärksten deutschen Filmen des Jahres 2016 ausgewählt. Die Komödie handelt von der gutbürgerlichen Familie Hartmann, die bei sich zu Hause den nigerianischen Flüchtling Dallo aufnimmt.Der undotierte Publikumspreis wird am 20. Januar im Rahmen der Gala zum 38. Bayerischen Filmpreis im Münchner Prinzregententheater verliehen. Im vergangenen Jahr hatte Til Schweiger die Auszeichnung für seinen Film "Honig im Kopf" erhalten.

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