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Elektronische Welten / Archiv | Beitrag vom 29.03.2012

Musik-Streaming und Online-Namensuche

Surftipps im März

Von Jörg Schieb

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Spotify ist ein Musik-Streamingdienst aus Norwegen. (Stock.XCHNG / Joao Estevao A. de Freitas)
Spotify ist ein Musik-Streamingdienst aus Norwegen. (Stock.XCHNG / Joao Estevao A. de Freitas)

Ein Musik-Streamingdienst aus Norwegen ist seit einigen Tagen auch in Deutschland online. Wissenschaftler der Uni Kassel haben ein Namensuch-Portal auf die Beine gestellt. Und der deutsche Webvideopreis wird dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben.

Musik als Stream - www.spotify.de

Madonna hat ein neues Album draußen. Wer mal reinhören möchte oder es sogar komplette in CD-Qualität anhören will, der muss es nicht kaufen. Denn bei Spotify gibt es Madonnas neuestes Werk komplett zu hören – gratis.

Spotify ist ein Musik-Streamingdienst aus Norwegen, der seit einigen Tagen auch in Deutschland online ist. Bei einem Musik-Streamingdienst kommt die Musik nicht als Download zum Herunterladen, sondern als Stream, als Datenstrom. Die Musik wird gleich abgespielt – auf PC, Tablet, Hifi-Anlage oder Smartphone. Wo man möchte, was man möchte, wie oft man möchte.

Über 16 Millionen Songs, die Auswahl unter www.spotify.de ist riesig. Alle großen Labels sind dabei und auch viele kleinere. Wer mag, hört die Musik kostenlos und trotzdem legal. Dann gibt es in regelmäßigen Abständen Werbung auf die Ohren.
Wer mehr Komfort haben und die Werbeeinblendungen ausknipsen möchte, kann auch ein Bezahl-Abo abschließen. Für fünf Euro im Monat fällt die Werbung weg, für 10 Euro im Monat lässt sich die Musik auch auf dem Smartphone unterwegs anhören. Außerdem sind dann auch Offline-Playlisten möglich und vieles andere mehr.

Das Musik-Angebot ist riesig. Man kann sich mit Freunden über die Musik austauschen, sehen, was andere gerade hören und vieles andere mehr. Spotify macht Musik zu einem Erlebnis. Einziger Wermutstropfen: Spotify schreibt zwingend eine Facebook-Anmeldung vor. Das ist für viele unzumutbar. Schade, denn der Dienst an sich ist richtig klasse.

Welcher Name passt zu ihr oder ihm? - www.nameling.net

Wie soll es denn heißen? Noch vor der Geburt steht werdenden Eltern die erste große Entscheidung bevor – die nach dem Namen des Kindes. Marie oder Paul liegen im Trend, Kevin und Chantal hingegen sind eher selten.

Worauf soll man achten, wenn man nach einem passenden Kindernamen sucht? Wissenschaftler der Universität Kassel haben sich mit der Frage beschäftigt und jetzt ein Internetportal auf die Beine gestellt, das werdenden Eltern eine Hilfe sein kann. Unter www.nameling.net ist das Portal zu erreichen.

Einfach den eigenen Vornamen eingeben – und nameling.net listet Vornamen auf, die zum eigenen Vornamen passen, zu denen eine Verbindung besteht, etwa weil es kulturelle Gemeinsamkeiten gibt. Die Seite zeigt etwa zu einem norddeutschen Frauennamen wie "Heike" weitere weibliche Namen nordischen Ursprungs. Ein persischer Name wie "Dariush" führt zu weiteren Namen persischer Herkunft.

Die Wissenschaftler haben die Datenbank mit allen Vornamen gefüttert, die im Online-Lexikon Wikipedia stehen – und das sind die meisten. Gleichzeitig ermittelt das Portal durch kontinuierliche Beobachtung des Kurznachrichtendienstes Twitter aktuelle Trends: Welche Vornamen kommen häufiger vor als andere? Nameling.net weiß so etwas.

Vornamen, die einem gefallen, landen in der Favoritenliste. Die steht dauerhaft zur Verfügung – so müssen Eltern sich nicht gleich entscheiden. Nameling.net nimmt Eltern die Entscheidung nach einem passenden Vornamen nicht ab, erleichtert aber vielleicht die Entscheidung und liefert ganz bestimmt interessante Hintergrundinfos und Impulse.

Die besten Videos im Web - www.webvideopreis.de

Portale wie Youtube, Vimeo und Co. sind voll mit Videos jeder Art. Die meisten sind eher belanglos. Doch es gibt auch echte Perlen: Gut gemachte Videos, die erheitern oder berühren, die einem die Augen öffnen oder etwas erklären, die witzig, originell oder handwerklich gut gemacht sind.

Die besten will der deutsche Webvideopreis ehren, in diesem Jahr zum zweiten Mal. FYI (For Your Information), LOL (Laughing Out Loud), OMG (Oh My God) – das sind nur drei der neun Kategorien, die so gar nicht in die üblichen Schubladen des Feuilletons passen. Entsprechend locker und einfallsreich geht es in den Videos selbst zu.

Unter www.webvideopreis.de kann man sich eine Auswahl der besten Webvideos anschauen. Es lohnt sich wirklich, denn da sind witzige Werbeparodien darunter, aber auch Koch-Shows, Lernvideos, Interviews, gut gemachte Sozialstudien und Animationen.

Man erfährt nicht nur, wie eine Ratingagentur oder ein erfolgreicher Popsong funktioniert - oder wo die angeblich besten Snowboards der Welt hergestellt werden, sondern man wird auch mit kunstvollen Videos überrascht. Mein Favorit: Die Fahrt in einer Hamburger S-Bahn. Eine toll gemachte Mischung aus Realfilm und Animation.

Heute ist die letzte Möglichkeit für jeden User darüber abzustimmen, welche Videos besonders gut gelungen sind. Am 31. März werden dann die besten Videos in den neun Kategorien auf einer Gala in Düsseldorf mit Preisen geehrt.

Die Surtipps im Überblick:
www.spotify.de
www.nameling.net
www.webvideopreis.de

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