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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 04.04.2010

Museen, Medaillen, Mythen

Amerikas Ruhmeshallen des Sports

Von Jürgen Kalwa

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Nicht nur Medaillen werden in den diversen Sportmuseen ausgestellt. (AP)
Nicht nur Medaillen werden in den diversen Sportmuseen ausgestellt. (AP)

Jede Sportart in Nordamerika verfügt über ein Museum, das an seinen Wänden und in seinen Vitrinen die Erinnerung an die namhaften Athleten wach hält. Der Personenkult, der an die Heldenverehrung der nordgermanischen Mythologie erinnert, begann in den Dreißigerjahren – mit der Baseball Hall of Fame. Sie gilt heute als eine Art Schrein für mehr als 300.000 Besucher pro Jahr, die ihre Reise nach Cooperstown als Pilgerfahrt betrachten.

Das Interesse am Sport ist derart groß und intensiv, dass ihr vom amerikanischen Schriftsteller Richard Ford mit seinem Roman "Unabhängigkeitstag” ein Denkmal gesetzt hat. Das Buch erhielt den Pulitzer-Preis.

So sehr sich die Institutionen der Sportgeschichte mittlerweile im Bewusstsein der Öffentlichkeit festgesetzt haben, so wenig hat sich an ihren Problemen geändert. Sie kosten mehr Geld, als sie einnehmen. So mussten 2009 gleich zwei Einrichtungen schließen: Das Sports Museum of America in Manhattan und die Soccer Hall of Fame in Oneonta.



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