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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 11.03.2010

"Man wollte uns brechen"

Zwangsarbeit für Jugendliche im Heim bis in die 70er-Jahre

Von Matthias Günther

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Die Zustände in "Glückstadt"  waren mit denen in einem Gefängnis vergleichbar (AP)
Die Zustände in "Glückstadt" waren mit denen in einem Gefängnis vergleichbar (AP)

Das "Landesfürsorgeheim" in Glückstadt in Schleswig-Holstein wurde 1974 als letzte Einrichtung dieser Art in der Bundesrepublik geschlossen: Dort landeten Jugendliche schon wegen kleiner Delikte oder weil überforderte Eltern sie dorthin abschoben.

Sie arbeiteten sechs Tage in der Woche unentgeltlich und wurden regelmäßig misshandelt. "Man wollte uns brechen", sagen ehemalige Insassen, von denen viele noch heute an den Folgen leiden. Jetzt fordern sie Wiedergutmachung und eine Aufarbeitung der Geschichte derartiger Lager.

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