Seit 04:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 04:05 Uhr Tonart
 
 

Fazit | Beitrag vom 11.01.2017

Machtwechsel im Weißen Haus"Das Schlachtfest ist bereitet"

Tobias Endler im Gespräch mit Eckhard Roelcke

Beitrag hören Podcast abonnieren
(picture alliance / dpa / Caitlin Ochs)
Trumps Auftreten gleich äußerlich einer Sitcom - sei jedoch eine Horrorkomödie, meint der Politikwissenschaftler Tobias Endler. (picture alliance / dpa / Caitlin Ochs)

Der Machtwechsel im Weißen Haus macht deutlich, was die Öffentlichkeit, vor allem die Medien künftig von Donald Trump zu erwarten haben. Vor allem dürfe man ihn nicht unterschätzen, sagt Politikwissenschaftler Tobias Endler. Sein Auftreten erscheine wie eine Sitcom, sei jedoch "eine Horrorkomödie".

Das Bild könnte treffender nicht sein: Barack Obama in seiner Abschiedsrede und Donald Trump in seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl  - das sei wie einen Florettfechter mit einem Säbelrassler, der auch gerne mal den Vorschlaghammer benutze, zu vergleichen, meint der Politikwissenschaftler Tobias Endler.

"Kurz, knapp, aggressiv"

Der Forscher am  Heidelberg Center for American Studies sagte im Deutschlandradio Kultur, der Auftritt von Trump vor den Medien sei "kurz, knapp, aggressiv" gewesen. Der Gegensatz zur Abschiedsrede von Barack Obama ist unübersehbar. "Das Schlachtfest ist bereitet", sagte Endler über den künftigen Umgang des Präsidenten mit den Medien.

Die Medien sollten Trump keineswegs unterschätzen: Er sei immer gut präpariert und "nicht dumm" – sogar ziemlich unterhaltsam. Und genau das sei gefährlich.

"Man schaut sich dann an wie eine Sitcom. Aber  am Ende ist es wohl eine Horrorkomödie, würde ich sagen, bei der uns noch das Lachen im Hals stecken bleibt."

Mehr zum Thema

Trump vs. Medien - Frage-Verbot für Journalisten
(Deutschlandradio Kultur, Aktuell, 12.01.2017)

Christoph von Marschall: - "Das würde an Landesverrat grenzen"
(Deutschlandfunk, Interview, 12.01.2017)

Russland - Sexvideos als Waffe gegen politische Gegner
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 12.01.2017)

Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten - Trump kam, schimpfte und lobte - sich selbst
(Deutschlandfunk, Nachrichten vertieft, 11.01.2017)

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

Der Maler und sein berühmter SchülerWürdigung eines Übergangenen
Arno Rink Atelier II, 2011 Öl auf Leinwand 180 x 140 cm Foto Uwe Walter, Berlin courtesy Galerie Schwind, Leipzig, Frankfurt, Berlin VG Bild-Kunst, Bonn 2017 (Uwe Walter / Galerie Schwind Leipzig / VG Bild-Kunst)

Als Maler und Professor hatte Arno Rink die Neue Leipziger Schule maßgeblich geprägt. Mit der Wende sank jedoch der Stern des heute an Krebs erkrankten Künstlers - zu Unrecht, findet dessen berühmtester Schüler Neo Rauch. Der verbeugt sich nun in einer gemeinsamen Ausstellung tief vor seinem Meister.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur