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Literatur

Sendung vom 15.10.2017Sendung vom 14.10.2017
Die Schriftstellerin Tanja Kinkel beim Bücherherbst-Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Tanja Kinkel beim Bücherherbst 2017"Grimm + Droste = Krimi"

Tanja Kinkel schreibt Historische Romane mit exotischen Kulissen. Ihr neuer Roman "Grimms Morde" spielt allerdings im unglamourösen Kassel des 19. Jahrhunderts. Im Gespräch erklärt sie unter anderem, welche Parallelen sie zwischen dem Vormärz und der Gegenwart sieht.

Der Schriftsteller und Journalist Dietmar Dath (dpa/Picture Alliance/Erwin Elsner)

Frankfurter BuchmesseBücherherbst 2017

Im "Bücherherbst" stellt die Literaturredaktion von Deutschlandfunk Kultur ihre Favoriten in Lesungen und Gesprächen vor - drei Stunden Literatur, live von der Frankfurter Buchmesse mit neun Autoren und Autorinnen.

Sendung vom 08.10.2017
Ein streitendes Paar steht auf einer Wippe. (imago / Ikon Images)

Sachbücher im GesprächReden wir über Werte

Eine liberale Gesellschaft lebt vom Streit, aber gerade das Streiten fällt zunehmend schwer. Kontroversen und Debatten gelingen seltener. Stattdessen beherrschen Bekenntnisse und moralische Zensur die öffentliche Szene. Woran liegt das, und wie wäre dem zu begegnen?

Sendung vom 01.10.2017
Ein Iraker auf dem freitäglichen Buch-Markt im Zentrum von Bagdad (2014) (dpa / picture alliance / EPA/ALI ABBAS )

Spurensuche in Bagdad Unterwegs mit Autor Najem Wali

Der Schriftsteller Najem Wali lebt in Berlin, doch er studierte in Bagdad im Irak. Er hat sich auf die Suche gemacht nach dem herrlichen und legendären Bagdad, das es einmal gab. Und Najem Wali erzählt vom heutigen Bagdad, in der die Gewalt fast zwingend Teil der Erzählung wird.

Sendung vom 24.09.2017Sendung vom 17.09.2017Sendung vom 10.09.2017Sendung vom 03.09.2017
Der Literaturkritiker Ijoma Mangold bei einer Debatte (imago/MAVERICKS)

Gegenwart lesenDas schwarze und das deutsche Krokodil

In "Das deutsche Krokodil" erzählt der Literaturkritiker Ijoma Mangold seinen Werdegang und seine Geschichte als Sohn eines Nigerianers und einer Schlesierin. Es geht um Irritationen der Integration, um Scham und Selbstbewusstsein. Ein Buch über die deutsche Gegenwart.

Sendung vom 27.08.2017
Schreibmaschine, Block und Buch - das Handwerkszeug von Dichtern und Schriftstellern (Dustin Lee / unsplash.com)

Fünf Lyriker über Macht und DichtungWenn ich Poet Laureate wär...

In der englischsprachigen Welt kennt man den "Poet Laureate", der bedeutende Ereignisse lyrisch begleitet. Ein literarisches Amt, das Dichtern in Deutschland selten zuteil wird. Fünf Lyrikerinnen und Lyriker stellen sich vor, wie es wäre, dieses Amt einmal zu bekleiden.

Sendung vom 13.08.2017Sendung vom 06.08.2017Sendung vom 30.07.2017
Blick von Taormina - einem malerischen Ort an der Ostküste Siziliens - auf eine Meeresbucht. (picture alliance / dpa / Reinhard Kaufhold)

SizilienLiteraturbetrieb in flirrender Hitze

Im 19. Jahrhundert gründeten sich Verlage, Literaturzirkel und Zeitschriften auf Sizilien - der Auftakt zur Entstehung einer einflussreichen Literaturszene. Eine Entwicklung, die bis heute anhält.

Sendung vom 23.07.2017Sendung vom 16.07.2017Sendung vom 09.07.2017
Ein Bach fließt durch eine mit Moos bewachsene Waldlandschaft. (imago/All Canada Photos)

200 Jahre Nature WritingDie Natur als Quelle von Poesie

1972 zog sich die damals 27 Jahre alte US-amerikanische Autorin Annie Dillard völlig in die Natur zurück. In den Wäldern der Blue Ridge Mountains in Virginia übte sie sich im Betrachten der Natur - und schrieb darüber ein Buch, das den Pulitzer-Preis bekam.

Sendung vom 02.07.2017Sendung vom 25.06.2017Sendung vom 18.06.2017Sendung vom 11.06.2017
Melbourne, Australien (imago/robertharding)

Von Droschkenmördern und Hippies Geschichten aus Melbourne

Vor 150 Jahren erbauten Gold-Barone Melbourne als viktorianische Vorzeigemetropole. Die Goldadern sind längst versiegt, aber Parlament, Rathaus und die größte Bibliothek des Kontinents zeugen noch immer von Stolz und Bürgersinn der Erbauer.

Sendung vom 04.06.2017Sendung vom 21.05.2017Sendung vom 14.05.2017
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22.10.2017, 00:05 Uhr Literatur
Lob der schlechten Laune
„Das Leben hat an und für sich nur Nachteile.“ (Thomas Bernhard)
Von Andrea Gerk
Ohne schlechte Laune wäre das Leben nur halb so lustig. Sie ist die Grundstimmung umtriebiger Schnelldenker, die Inspirationsquelle für Künstler und Alltagsphilosophen, die geistige Nahrung für Melancholiker und Romantiker. Ohne schlechte Laune hätten wir keinen Schopenhauer, keinen Thomas Bernhard, keine Wutromane von Heimito von Doderer und keine brummigen Kriminalkommissare. Schließlich sagte schon Georges Simenon: „Jeder Mensch hat ein Recht auf schlechte Laune. Man sollte das in die Verfassung aufnehmen.“ Doch in Zeiten von Zwangsoptimismus und Selbstoptimierung hat diese raue Stimmungslage einen schlechten Ruf. Ganz zu Unrecht! Andrea Gerk weiß, warum mürrische Helden in Literatur und Film so unterhaltsam sind und Miesepeter Meisterdenker. Sie vermag, die heilsamen Effekte der Übellaunigkeit für die Psyche zu rühmen. Sie staunt über die große Zahl grantiger Kinderbuchhelden und spürt in der Hauptstadt der Mieselsucht - vulgo: Wien - der Lust am kunstvollen Frust in der österreichischen Literatur nach.

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